Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“ (Die Bombenentschärfer: wir entschärfen rechtsextreme Burschenschafter, Burschenschaften und ihre Organisationen) … Über unseren Blog BPA – Burschenschafter packt aus: Interview zu Zielen und Motivation

logo-burschenschafter-gegen-neonazisDer Blog „BPA Burschenschafter packt aus“ ist eine Plattform der Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“

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Tageszeitung Freies Wort über die Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“ (3.5.2014, Printausgabe)

  • Die Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“ engagiert sich seit 2011 gegen rechtes Gedankengut in den Reihen deutsch-sprachiger Burschenschaften. Sie will über rechte Strukturen innerhalb der Burschenszene vor allem über ihren Internet-Blog „Burschenschafter packt aus“ aufklären.
  • Der Hamburger Christian J. Becker ist ihr öffentlich auftretender Sprecher. Wie auch die anderen Mitglieder der Initiative war Becker selbst Burschenschafter und wurde dann wegen seines Engagements in der Initiative von seiner Studentenverbindung – den Raczeks in Bonn – ausgeschlossen. Wegen seiner kritischen Äußerungen versuchten ihm einflussreiche Burschen wie der ehemalige Chefredakteur der Verbandszeitschrift der Deutschen Burschenschaft, Norbert Weidner, sogar schon per Gerichtsbeschluss den Mund zu verbieten. Erfolglos.
  • Das Motto der Initiative lautet „Wer die Demokratie links liegen lässt, tritt rechts in die Scheiße.“

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Zahlen, Daten, Ziele:

BPA gegründet: 29.7.2012, als Level 2

Level 1 war Quovadisbuxe vom 17.4. bis 29.7.2012 – Mission accomplished am 29.7. nach 3 Monaten

Level 2: Blog BPA – Burschenschafterpacktaus

Über die Ziele und die Motivation haben wir einen Interview gegeben. Sie finden es bei Endstation Rechts.

Über ein Mitglied der Initiative hat die ZEIT ein Porträt geschrieben. Die Wochenzeitung hat damit einen Journalistenpreis gewonnen.

Start Blog BPA: 29.7.2012

Ziele von BPA:
1. Rechtsextreme Burschenschafter in Kontakt mit Behörden und Kadi bringen
2. Wichtigste Plattformen von rechtsextremen Burschenschaftern zum Einsturz bringen
3. Thema „Akademischer Rechtsextremismus am Beispiel rechtsextremer Burschenschafter“ öffentlich diskutieren
4. Gründung einer neuen Organisationsstufe für demokratische Verbindungsstudenten und Verbindungsstudentinnen begleiten

Strategie:
1. Mit offenem Visier mit rechtsextremen Burschenschaftern ringen
2. Offensive Transparenz
3. Stärken von Nazibuxen schwächen und ihre Schwächen verstärken
4. Öffnung für die Öffentlichkeit
5. Fokussierung auf demokratische Aufgaben von Korporierten

Medien über Blog und Initiative:

Blog Burschenschafter packt aus weist „immer wieder auf rechtsextreme Tendenzen in der Burschenschaftszene“ hin
SÜDDEUTSCHE.DE, 13.5.13

„Mediale Speerspitze, wenn es darum geht, die Burschenherrlichkeit an anderer Stelle und in anderer Form wieder aufleben zu lassen“
FAZ.NET, 4.3.13

„Brachte Reformbemühungen maßgeblich ins Rollen“
ZEIT ONLINE (Blog), 12.2.13

„Bloggt über rechtsextreme Umtriebe in der Burschenszene“
SPIEGEL ONLINE, 11.7.12

 

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18 Antworten zu “Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“ (Die Bombenentschärfer: wir entschärfen rechtsextreme Burschenschafter, Burschenschaften und ihre Organisationen) … Über unseren Blog BPA – Burschenschafter packt aus: Interview zu Zielen und Motivation

  1. „4. Gründung einer neuen Organisationsstufe für demokratische Verbindungsstudenten und Verbindungsstudentinnen begleiten“

    Inwiefern kann man sich das vorstellen?

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  2. Die Restitution der Burschenschaften wird ein schwerer Weg – man traut sich ja nicht einmal mehr hier offen aktiv zu werden, aus Angst vor dem Gesichtsverlust der damit verbunden ist, im Internet namentlich als Burschenschafter erkannt zu werden.

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  3. Mit offenem Visier kämpfen bedeutet auch, sich nicht hinter Kürzeln bzw Abkürzungen zu verstecken. Nur ein Feigling versteckt sich. Es heißt nicht „Nazi“, sondern „Nationalsozialist“. Die Nationalsozialisten (NSDAP) waren eine linke, sozialistische Partei, eine linke, sozialistische Ideologie, genauso links wie der seinerzeitige reale Sozialismus der sowjetischen Besatzungszone, des Ostblocks, der roten Khmer oder jetzt z.B. der GrünInnen, sonstiger GutmenschInnen, Nordkorea („unser geliebter Führer Kim il irgendwas“) etc. Historisch betrachtet dürfen sich die Linken, also die Sozialisten – egal welcher Prägung – darüber streiten, wer von ihnen die meisten Leichen auf dem Gewissen hat, eine mörderische Ideologie ist der Sozialismus allemal und jederzeit. Die Nationalsozialisten haben – ebenso wie ihre heutigen Nachahmer bzw. -folger – erkannt, daß das probateste Mittel zur Ausmerzung politisch eigenständig Denkender, also der politischen Todfeinde, deren gerichtliche Verfolgung – unter welchem Vorwand auch immer – ist (siehe dazu Pkt. 1 der Ziele von BPA). Das ergibt ein wunderschönes demokratisch-rechtsstaatliches Deckmäntelchen, worunter sich allerdings die Fratze der Diktatur, brutalster Repression, Meinungs- und Gesinnungsterror verbirgt. Abschließend eine kleine Farbenlehre: ROT und GRÜN gemischt ergibt BRAUN.
    Ihr seid keine Burschenschafter, sondern unkritische, fremdbestimmte Sklaven des vermeintlichen Zeitgeistes, also LINKE!

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      • Auf Ihrer Netzseite steht: “ Frabe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen“. Warum verstecken Sie sich dann hinter dem nichtssagenden dümmlichen Kürzel „BPA-Buxen“? Zur Frage: Ja, er hat bei mir als Rechtsanwaltsanwärter gearbeitet. Zum „Rücktritt“: Nach meinen Informationen hat Dr.Martin Graf angekündigt, im Herbst nicht mehr zu kandidieren, das ist seine persönliche Entscheidung, die zu respektieren ist. So einfach ist das. Linksextremes, faschistisches Triumphgeheul ist ob des „Rücktrittes“ nicht angebracht, es stehen genügend geeignete Nachfolger parat.

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        • @Dr. Friedrich Frühwald : „Martin Graf kommt einer möglichen Anklage zuvor“ titelt der Kurier. „Strache schießt Graf ab“ schreibt Österreich.at. Was meinen Sie als Experte, was sein Beweggrund ist? Immerhin ist sein Rücktritt ein schwerer Schlag für die aufrechten akademischen Buxen in Österreich – sinkt deren Einfluss bei den Freiheitlichen nun? Wird sich nun die weichere – mehr aufs Image bedachte – pennale Linie gegen die aufrechte deutsche Burschenschafterlinie durchsetzen? Wer könnte ihn aus Burschenschafterkreisen denn ersetzen?

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  4. „BPA-Buxe“ kommen Sie aus Ihrem Versteck und deklarieren Sie sich mit Ihrem Namen. Mit einem anonymen Feigling will ich nicht korrespondieren. Ihre Fragen – geradezu rührend krampfhaft „witzig“ formuliert – sind für jeden, der des sinnerfassenden Lesens mächtig ist, bereits in meinem Kommentar von heute, 28.06.2013, 13:52 beantwortet. Was die diversen pragmatisierten Volksschulabbrecher in der österr. Einheitszeitung schriftlich absondern, ist von mäßigem Interesse und enden wollender Relevanz.

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    • Wenn Sie die Presse aufmerksam verfolgen, dann werden sie uns dort auch manchmal finden. Ansonsten empfehlen wir die Erfindung des Impressums 😉 Offenbar haben auch die „österr. Einheitszeitungen“ den tapfer kämpfenden Buxen zum Rückzug verleitet, wie erklären Sie dieses Einknicken?
      Welcher Ihrer Verbandsbrüder hat denn die Größe, in Grafs Fußstapfen zu treten? Wie steht Ihr Bund zur Entwicklung des Verbandes (mehr als 30 weg), ist das im Sinne der österreichischen Verbandsbrüder?

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      • Wenn Sie die Freundlichkeit haben, mir zu sagen, wo auf Ihrer Webseite sich das Impressum befindet, wäre ich dankbar. Wenn es eines gibt, ist es gut versteckt.
        Martin Graf hat seine Entscheidung getroffen, ich bedaure diese Entscheidung, nehme sie aber als Faktum zur Kenntnis. Zu Ihrer Beruhigung: unsere „Reservebank“ ist hochkarätig besetzt. Ihre Euphorie wegen Ihres vermeintlichen (vorläufigen) Teilerfolges bei der Vernichtung burschenschaftlichen Gedankengutes ist aus Ihrer Sicht verständlich, aus meiner nicht. Beachten Sie aber: wir haben Metternich, Hitler und andere Feinde überstanden, da werden wir auch Ihre demokratie- und deutschfeindlichen, gegen die burschenschaftliche Idee gerichteten Angriffe aushalten. Wenn Sie Informationen über allfällige Gegenstrategien haben wollen, liegen Sie bei mir falsch.

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        • Das finden Sie in der Rubrik Kategorien.
          Und wir freuen uns auf Ihre Reserven. Wenn die so gut sind wie beim Schriftleiter … 😉 Wie Ihnen aufgefallen sein dürfte, stehen wir der demokratischen urburschenschaftlichen Idee sehr positiv gegenüber. Bei Rechtsaußen, die sich als Burschenschafter tarnen, endet unser Wohlwollen. Diese werden entschärft.

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  5. eine Verständnisfrage: Was ist damit gemeint: “ diverse pragmatisierte Volksschulabbrecher“ ? Ich, als „Reichsdeutscher“ kenne diesen Ausdruck nicht.

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    • Die Volksschule ist hier die „Grundschule“ für die 6 bis 10 – jährigen Kinder. Daran schließt die „Hauptschule“ oder die „Mittelschule“ bzw. Gymnasium an. Wer zu dumm ist, die Lerninhalte der Volksschule zu begreifen (z.B. kleines 1 x 1, ABC und ähnliche Schwierigkeiten) wiederholt die Volksschule so lange, bis er dem schulpflichtigen Alter entwachsen ist und wird in Ermangelung intellektueller Fähigkeiten im Zweifel Journalist. Ein Volksschulabbrecher ist somit – kurz gesagt – jemand, der über die intellektuellen Fähigkeiten eines unmündigen Minderjährigen nicht hinauskommt.
      Die Pragmatisierung bedeutet im Wesentlichen die Unkündbarkeit der Beamten. Die hiesigen Zeitungen werden von der Regierung mit aus Steuergeldern finanzierten Inseraten gekauft, damit sie regierungstreue Berichterstattung liefefrn. Die Journalisten sind damit direkt von der Regierung finanziert und so lange quasi unkündbar, so lange sie regimekonform berichten.
      Ein pragmatisierter Volksschulabbrecher ist also ein Dummkopf, der seinen Lebensunterhalt mit der unkritischen Verbreitung ihm von „höherer Stelle“ vorgegebender Meinungen verdient.

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      • Vielen Dank für die Information. Aber was wollen wir: in der BRD haben die meisten Professoren auch kein Abitur, allerhöchstens Latein. Ein deutsches Abitur ohne Griechisch? Das Experiment hat man 1900 gewagt – 1914 hatte man das Ergebnis! Μῆνιν ἄειδε, θεά, Πηληϊάδεω Ἀχιλῆος

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  6. Ihr seid doch erbärmliche … (Red. Hinweis: Das Impressum finden Sie unter Kategorien oder über die Suchfunktion. Ansonsten empfehlen wir eine sachliche Diskussionskultur)

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Gerne können Sie sich mit einem Kommentar in die Diskussion einbringen. Motto: Farbe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen. So wie wir. Sonst no comment. Und aus gegebenem Anlass: Bitte bleiben Sie sachlich beim Kommentieren. Für den Inhalt der Kommentare sind die Kommentarschreiber verantwortlich. Und geben Sie sich einen eindeutigen Nickname, denn lauter "Anonyms" können nicht besonders gut miteinander diskutieren. Danke für Ihren Beitrag.

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