Rechte AfD-Burschenschafter unterwandern Parlamente/ BPA-Kommentar für Tageszeitung Der Standard

FOTO-lakkskaus-afd-1933Welchen Einfluß haben rechte Burschenschafter? Dieser Frage mit dem Aspekt der gefährlichen Netzwerke hat sich der BPA-Blogger 2014 in einem Artikel für den Störungsmelder von Zeit online gewidmet.

Nun beleuchtet der BPA-Blogger im März 2016 für die einzige liberale Tageszeitung Österreichs, Der Standard, das Thema, wie deutsche Burschenschafter beim Eindringen in Parlamente von den österreichischen Burschenschaftern und der FPÖ lernen.

In einem Kommentar für Der Standard führt der BPA-Blogger sechs Beispiele von Burschenschaftern auf, wie diese in demokratischen Strukturen eindringen. Er lässt die Entwicklung von zwei österreichischen Nationalratsabgeordneten – Harald Walser und Karl Öllinger – bewerten, die schon lange vor der Unterwanderung der österreichischen Demokratie durch rechte Burschenschafter warnen.

Der Standard-Kommentar erwähnt die Burschenschafter Christoph von Mengersen, Joachim Paul, Alexander Wolf, Andreas Kalbitz, Torben Braga, Gordon Engler. Er erwähnt die Burschenschaften Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks, Danubia München, Saxonia-Czernowitz München, Germania Jena, Germania Marburg, eine Dresdne Burschenschaft.

Weiterlesen in der Tageszeitung „Der Standard“ online, Kommantar von Christian J. Becker.

Hier ein Auszug:

„FPÖ als Vorbild: Der Marsch von Burschenschaftern in die Institutionen

(Der Standard, Kommentar von Christian J. Becker

10. März 2016, 12:27)

Rechte unterwandern Stadt- und Länderparlamente in Deutschland. Sechs Beispiele

Blickt man von Deutschland auf Österreich, gibt es hier seit längerem eine Entwicklung, der sich nun die Flachländer im Norden anschließen. In Deutschland kann man seit zwei Jahren eine neue Strategie der rechten Szene beobachten, die bei den anstehenden Wahlen in mehreren deutschen Bundesländern wohl zu weiteren Erfolgen führen wird. Die Strategie orientiert sich an jener der linken 68er: Kameraden im Sinne eines rechten Marsches in die politischen Institutionen in Parlamenten zu platzieren. Gezielt scheinen dafür Burschenschafter als „Rechte mit Schlips als bürgerliche Tarnung“ aktiv zu werden. Österreich ist für deutsche Burschenschafter ein Vorbild mit den Burschenschaftern rund um FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

In Deutschland gibt es sechs aktuelle Beispiele von Burschenschaftern in oder nahe an Parlamenten in Städten oder Ländern:

In Bonn wurde gerade vor Gericht ein Burschenschafter entlarvt, der sich einen Sitz im Parlament gekauft haben soll – für 30.000 Euro. Der „Kölner Express“ enthüllte den mutmaßlichen Kauf. Christoph von Mengersen („Pro NRW“) gehört der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks an, wie das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln öffentlich machte. Die Burschenschaft forderte 2011, dass nur noch „Arier“ Mitglied werden können, wie Medien schrieben.

Mitte März wird voraussichtlich ein rechter Burschenschafter in Rheinland-Pfalz ins Parlament einziehen. Für die“ …… (weiter bei Der Standard)

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