Der Standard schreibt über Burschenschafter-Skandal Fred Duswald

standard-screenshotDer Burschenschafter-Skandal Fred Duswald (Danubia München) zieht seine weiteren medialen Kreise, wie Blog BPA gestern angekündigt hat. Am Freitag berichtet ZIB2, am Sonntag früh Blog BPA, und die größte liberale österreichische Tageszeitung „Der Standard“ legt am Sonntag Abend noch einen drauf. Neben dem Standard berichten noch: Heute.at („Staatsanwalt will Hetze gegen KZ-Überlebende nicht ahnden“), Kurier.at („Magazin nannte befreite KZ-Häftlinge Landplage“), Österreich.at („KZ-Skandal wird Fall für Parlament“). Österreich.at schreibt, dass der Fall Duswald jetzt immer weitere Kreise in die Politik zieht: „Diese blanke Verhöhnung der Opfer des Holocausts bringt Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) eine parlamentarische Anfrage ein. Die Einstellung des Verfahrens soll nämlich vom Ministerium und der Oberstaatsanwaltschaft genehmigt worden sein. Walser will jetzt wissen, wieso.“

Die bekannte Standard-Redakteurin Colette Schmidt (hat gerade eine juristische Mensur gegen FPÖ-Corpsstudent Andreas Mölzer mit Abfuhr auf Mölzers Seite mit vielen Blutigen und Mucken gewonnen, Link zu Details) zeigt sich entsetzt darüber, dass die Staatsanwaltschaft Graz dem Burschenschafter Fred Duswald erlaubt, im Magazin Aula des Burschenschafters Martin Pfeiffer KZ-Häftlinge als Landplage zu bezeichnen. Die FPÖ des Drei-Finger-Burschenschafters Heinz C. S. unterstützt die Aula regelmäßig mit Anzeigenschaltungen.

Colette Schmidt hat sowohl bei der Staatsanwaltschaft als auch beim Justizminister zum Fall Duswald nachgefragt. Beide tauchen ab.

Kommentiert haben den Fall im Artikel der Nationalratsabgeordnete Harald Walser (der Anzeige gegen Duswald und Pfeiffer erstattet hat) sowie der BPA-Blogger – mit Link auf Blog BPA.

Link: Der Standard: Colette Schmidt „Aula darf KZ-Häftlinge „Landplage“ und „Massenmörder“ nennen

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Eine Antwort zu “Der Standard schreibt über Burschenschafter-Skandal Fred Duswald

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