Vorstand will DB-Austritt der Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia

logo-debeadeDas Freiburger Radio Dreyeckland befragt den Bundestagsabgeordneten Peter Weiss nach seinem Mitarbeiter Jörg Zimmermann, der Burschenschafter und Mitglied im Vorstand der Freiburger DB-Burschenschaft Saxo-Silesia sei. Der Bundestagsabgeordnete anwortet: „Er setzt sich vehement für einen Austritt seiner Verbindung aus der Deutschen Burschenschaft (DB) im kommenden Frühjahr ein und hat auch seinen persönlichen Verbleib an diese Entscheidung geknüpft.“

Für die Freiburger Burschenschaft gibt es wahrscheinlich nur zwei Optionen: entweder Austritt aus der Deutschen Burschenschaft und damit Rettung des Bundes. Darauf würden vermutlich die Rechten den Bund verlassen und sich eine „Rettungsleine“ in einem bekannten rechten Bund besorgen. Die zweite Alternative ist der Verbleib im Verband, worauf liberale und konservative Alte Herren austreten könnten und der Bund nach Machtübernahme der Rechten eine ungewisse Zukunft hätte.

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17 Antworten zu “Vorstand will DB-Austritt der Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia

  1. Man kann Saxo Silesia nur wünschen, dass der Bund endlich die Kraft findet aus der DB auszutreten und sich seiner Rechtsaußen entledigt. Letztere wollen nur ihr braunes Süppchen kochen. Für die Verbindung bringen solche Leute nur Nachteile. Mit der vorhandenen Altersstruktur wird es ohnehin schwierig auf Dauer zu überleben. Wie für so viele andere Korporationen auch.

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  2. Kenne die Saxo-Silesen noch von der Zeit des Schwarzen Verbandes mit den Krusenrottern und wundere mich, dass dieser Bund immer noch nicht die Kurve aus der DB gekriegt hat. Es ist wohl das alte Lied:
    Welchem Dachverband schließt man sich an?
    Aber: Kein Dachverband ist besser,
    als ein schlechter Dachverband.
    Und seien wir ehrlich. Seit dem unseligen 71-er Kompromiss musste die Richtung, wohin die DB abdriftet, jedem klar gewesen sein. Zumindest ging dieser zu Lasten der liberal eingestellten Burschenschaften. Auch bei uns hat es vie4l zu lang gedauert, der DB den Rücken zu kehren.

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  3. Es ist doch erstaunlich zu sehen wer da mit wem „ins Bett steigt“.
    Ich kann mir vorstellen, dass man das in manchen Bündern gar nicht toll finden wird.

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    • @Roderich – und erstauntlich ist (wie das Facebook-Forum der 100 AfD-Korpos zeigt), dass der rechte AfD-Virus sich nicht nur in DB-Bünden,
      sondern auch in vielen anderen Nicht-Buxen-Korporationen festgesetzt hat.

      Das wird ein schönes Thema werden 😉

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      • Das ist ein heißes Eisen. Was will/kann ein Bund unternehmen, gleich ob Burschenschaft o.a., wenn ein Bbr. individuell für sich beschließt in eine Partei (welche auch immer) einzutreten, vorausgesetzt, sie ist verfassungskonform? Ich vermute: nichts!!
        Das Problem stellt sich doch erst dann, wenn jenes Parteimitglied den eigenen Bund mit in seine Parteitätigkeit/auffassung hineinziehen will unter dem Motto: das ist die einzig wahre burschenschaftliche (oder korporierte) Haltung.
        Dann kann man ihn wg. bundesschädigenden/unbundesbrüderlichen Verhalten rausschmeissen.

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  4. raczek-Brauer, Braunbuxe und Kruzifixfetischist scheint ja fleißig Bänder zu sammeln und nun auch noch AfD. Wer da nichts böses bei denkt.

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  5. raczek-Brauer, Braunbuxe und Kruzifixfetischist scheint ja fleißig Bänder zu sammeln und nun auch in der Afd. Wer da nichts böses bei denkt.

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  6. Unter der Voraussetzung, dass die Anagaben von „Indymedia“ stimmen (was ich nicht beurteilen kann), bietet sich hier ein Bild, welches nun langsam alle Buxen im Kanon rückwärts singen können (auch hier im Blog):
    – langanhaltender Nachwuchsmangel (von Bund zu Bund aus den unterschiedlichsten Gründen). Konsequenzen:
    –zunehmende Überalterung der AH-schaft (Altersbauch), welche statistisch gesehen irgendwann zum Ende des Lebensbundes führt (Zahlungsunfähigkeit, der Letzte macht das Licht aus).
    — die möglichen Reaktionen der AH-schaft sind:
    — Reformen beschließen, welche den Lebensbund wieder auf eine tragfähige Basis stellen, brauchbaren Nachwuchs bringen, selbst wenn dies unter Aufgabe gewohnter, jedoch obsolet gewordener Prinzipien geschieht. Oder:
    — aufnehmen was sich gerade anbietet. Leider zieht Schrott meist Schrott nach (hier: rechtsradikaler). Auch in diesem Falle kann die AH-schaft reagieren durch:
    —- windelweiche Ausreden wie: Jugendsünden, gibt sich mit der Zeit, kann passieren und weiteren Floskulaturen, Hauptsache man wird nicht gefordert, oder
    —- die Bude dicht machen (so hierfür eine Mehrheit zustande kommt) und den völligen Neuanfang wagen (erleben wir gerade bei einer Nachbarburschenschaft).
    Gelingt das nicht, bleibt den liberal/konservativen AH´s nur noch mehr der Austritt übrig. Der Lebensbund ist halt manchmal doch nicht mehr als eine Schimäre.

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    • @Otto Framm – eine sehr treffende Analyse von Ihnen, die man noch ergänzen kann:

      – die Aktivitas scheint der braune Taktgeber mit DM als Kopf zu sein
      – die konservativen/liberalen AHs werden mit den braunen Aktiven/AHs nicht fertig
      – die Verbindung köchelt in ihrem eigenen Saft, anstatt sich Hilfe von außen zu holen (z.B. von anderen Bünden, die gleiche Erfahrungen machen mußten)
      – wozu wird es kommen? Konservative/liberale AHs werden sich zurückziehen und den Braunen das Feld überlassen. So wird mit den Freiburgern eine weitere Verbindung in Kameradschafts-Hände fallen, wie auch in Bonn etc.

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  7. An den Admin: Wieso dulden Sie solche Kommentare auf Ihrer Seite? Sie machen sich damit doch nur mit linksextremisten gemein und sich selbst dadurch unglaubwürdiger. „Hier werden doch nur die Namen veröffentlicht“ würden Sie begegnen. Aber was folgt? Hausbesuche durch die AntiFa? Brandanschläge gegen Verbindungshäuser? Gewalt? Bei aller liebe: Das kann doch nicht Ihr Ziel sein?

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  8. Ja gerade beim Wingolf scheint die Fuxenstunde ziemlich versagt zu haben. Christentum und AfD sind nun einmal nicht kompatibel.
    KV und CV scheinen es besser hinbekommen zu haben…

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    • Ironie on:
      offensichtlich auch bei so manchen Kösener Curries: was wohl die ach so piekfeinen Heidelberger Klaxen dazu sagen, dass einer ihrer „lieben“ Corpsbrüder nun mehr Beischl……äh pardon derzeitiger Lebensabschnittsgefährte von Frauke Petry ist, Landesvorsitzender der AfD-NRW und Europaabgeordneter.
      Naja, gelästert wird schon recht ordentlich…….

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