Verfassungsschutz beobachtet weitere DB-Burschenschaft: Frankonia Erlangen

Ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums bestätigt den Regionalzeitungen InFranken und Nordbayern eine neue Gangart des Verfassungsschutzes gegenüber der Burschenschaft Frankonia Erlangen: „Diese Burschenschaft ist seit September ein Beobachtungsobjekt.“ Der Verfassungsschutz sammele Informationen über Frankonia, die in den Verfassungsschutzbericht einfließen könnten.

Die beiden Zeitungen zählen auf, wie Frankonia in letzter Zeit aufgefallen ist und mit rechten Umtrieben in die Schlagzeilen gekommen ist. Angefangen über die Couleur-Postkarte an die Eisenacher Bürgermeisterin Katja Wolf, zu der sich bereits der Verfassungsschutz geäußert habe. Auch der Auftritt Akif Pirinccis wird erwähnt. Schlagzeilenträchtig sei auch die rechte Messe Zwischentag bei Frankonia gewesen – inklusive Auftritt des Gründers der Wehrsportgruppe Hoffmann. Die Vorgänge rund um den Zwischentag – angeblich habe sich Frankonia auch für 2016 als Ausrichter beworben – hätten die Behörden auf den Plan gerufen inkl. Beobachtung. „Mit ausschlaggebend sei die Messe gewesen“, so ein Sprecher des Ministeriums.

Links: InFranken.de „Verfassungsschutz beobachtet Erlanger Burschenschaft Frankonia“, Nordbayern.de „Verfassungsschutz beobachtet „Frankonia“ in Erlangen“

Frankonia Erlangen ist die mittlerweile vierte Burschenschaft des Verbandes Deutsche Burschenschaft, die unter Beobachtung der Verfassungsschutzämter der jeweiligen Bundesländer steht – neben Danubia München (Verfassungsschutzbericht 2014, inkl. Einstufung als „rechtsextremistische Organisation“), Germania Hamburg (Verfassungsschutzbericht 2014, inkl. Einstufung „rechtextremistische Bestrebungen“) und Dresdensia-Rugia Gießen (Verfassungsschutzbericht 2013). Neben den vier DB-Burschenschaften steht auch noch die pennale Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

 

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