Neuer Burschenschafterverband in spe trifft sich in Jena am Wochenende

blitzeüberbraunbuxenkleinZur mittlerweile sechsten Verbandsgründungstagung treffen sich wieder einige Burschenschaften, meist ehemalige Mitglieder der Deutschen Burschenschaft: vom 16. bis 18. Oktober wollen sie in Jena Grundsätzliches besprechen, wie, wann und mit welchen Inhalten sie einen neuen Burschenschafterverband gründen, den sie 2013 bei der ersten Gründungsversammlung in Bonn angekündigt hatten. Im Gegensatz zu vorherigen Tagungen veröffentlicht der neue Verband auf seiner Website „Wir sind Burschenschaft“ keine Details zur Tagung wie Inhalte, Redner oder Orte der sechsten Tagung. Bei der zweiten Tagung wurde noch erklärt, eine „stärkere Öffnung des Verbandes gegenüber der Öffentlichkeit stünde ganz oben auf der Agenda.“

In Jena wird der neue Verband auch seine Abgrenzung nach rechts klären müssen: beispielsweise, ob AfD/JA-Kader Mitglied des neuen Verbandes sein können. Auslöser der Diskussion ist das Mitglied einer Jenaer Urburschenschaft, der seit Juli Mitglied im Vorstand der Jungen Alternative Thüringens ist.

 

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6 Antworten zu “Neuer Burschenschafterverband in spe trifft sich in Jena am Wochenende

  1. Ich wüsste persönlich nicht, warum ein burschenschaftlicher Verband AfD/JA aus dem Verband ausschließen sollte. Burschenschafter zu sein bedeutet der tiefsten demokratischen Überzeugung gleichkommend auch andere Meinung zuzulassen. Solange jemand nicht demokratiefeindlich handelt toleriere ich auch dessen Meinung. Nach bisherigen Stand ist die AfD nicht demokratiefeindlich und somit auch in burschenschaftlichen Kreisen salonfähig.

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    • @Stuttgarter, auch bei der mittlerweile sechsten Sitzung diskutiert man immer noch über Grundlagen und Ziele – Themen, die man seit zwei Jahren schon diskutiert. Wo ist denn das Problem, einen neuen Verband zu positionieren? Es gibt doch schon entgegengesetzte Pole: es gibt einen liberalen Verband mit der NeuenDB und es gibt mit der DB einen Verband, der extrem rechte Bünde akzeptiert. Also ist es doch relativ einfach für einen neuen Verband, sich dazwischen als konservativen Verband zu positionieren. Wo ist denn das Problem? Vielleicht gibt es doch einige Bünde, die gar keinen neuen Verband wollen, sondern noch dem Alten nachtrauern und am liebsten wieder zurückkehren würden. Und diese Buxen arbeiten nur pro forma am neuen Verband mit, in Wirklichkeit wollen sie ihm Stöcke zwischen die Beine werfen. Irgendwann kommen diese Buxen mit der Behauptung, dass es ein neuer Verband nicht schaffe und man sich daher dem Alten wieder annähern solle.

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      • Das Problem *war*, möglichst viele Einstellungen unter einen Hut zu bringen. Allen wird man es nie recht machen können, aber die neue Verfassung ist nun fertig und geht den Bünden zur Zustimmung bzw. zur Entscheidung über Beitritt zu. Die schon jetzt abzusehende Anzahl an Bünden, die mitmachen werden, läßt einen optimistischen Blick auf das die Gründung im Jahr 2016 zu.

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      • Das Problem sowohl des neuen Verbandes als auch der DB sowie der NDB ist, dass viele Burschenschaften für sich herausgefunden haben, dass sie verbandsfrei auch gut bestehen können. Man spart sich Beiträge. Wer mag, pflegt auch so ein bestehendes Netzwerk. Und man muss sich nicht verzapften Unsinn von irgendwelchen Leuten anrechnen lassen, die Mitglied einer anderen Verbindung sind.
        Um eine Antwort darauf, was Burschenschaft im hergebrachten Sinne und in der Zukunft sein muss, kommt man bei der Gelegenheit auch herum. Das spart intern auch Diskussionen und vielleicht auch Streit.

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  2. @BPA Buxen
    Der neue Verband wird so oder so zwischen den Stühlen sitzen. Unter dieser Voraussetzung muss Sorgfalt vor Schnelligkeit gehen- gerade wegen der Abgrenzung nach „rechts“ und nach „links“.
    Ich möchte das aber nicht an einer Partei festmachen und: Wilde Spekulationen, wie die Ihrigen “ Und diese Buxen arbeiten nur pro forma am neuen Verband mit, in Wirklichkeit wollen sie ihm Stöcke zwischen die Beine werfen.“ sollten Sie bitte belegen.

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