SPD stellt parlamentarische Anfrage zu Burschenschaften in Niedersachsen

cropped-burschenschafter-packt-aus.jpgIn vielen Bundesländern gab es bereits parlamentarische Anfragen zu rechten Burschenschaften, nun fragt die SPD zum Thema in Niedersachen. In den 18 Fragen der Kleinen Anfrage von neun SPD-Abgeordneten geht es vor allem um Kontakte und Überschneidungen von Burschenschaften mit der rechten Szene. Die Fragesteller begründen ihre Anfrage mit deutschlandweiten (Rechtsruck Deutsche Burschenschaft) aber auch niedersächsischen Beobachtungen. Die SPD benennt dabei u.a. die Burschenschaften Dresdensia-Rugia Gießen mit Konstante in Hannover, die hannoversche Burschenschaft Germania und die Göttinger Burschenschaft Hannovera.

Zu letzterem Bund schreibt die SPD in ihrer Anfrage: „Die Burschenschaft Hannovera in Göttingen veranstaltete im Mai 2015 eine Lesung mit Billy S. Der Redakteur der Jungen Freiheit, des Hauptorgans der „Neuen Rechten“, stellte sein Buch über den Bürgerkrieg in Syrien vor. Zu den Teilnehmern gehörten auch Aktive der AfD, der „Junge Alternative“-Hochschulgruppe und ein ehemaliger RCDS-Kandidat (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) zu den Hochschulwahlen. Dieser ehemalige RCDS-Kandidat und Alte Herr der Burschenschaft Hannovera hatte vor einigen Jahren in der Selbstbeschreibung einer StudiVZ-Gruppe erklärt: „Politiker? Da gibts doch auch was von Heckler & Koch! H&K steht für viel Fantasie. Diese Gruppe ist für alle potenziellen Kammerjäger! Für alle die Politiker satt haben und im Alltag ein gesundes Hygieneverständnis diesen parasitärem Pack entgegensetzen. Politikern und sonstigen Steuerschmarotzern endlich geben, was ihnen zu steht…“.

Vor Niedersachsen hat die SPD parlamentarische Anfragen auch in Hessen (Link) und Bayern (Link) gestellt.

Link -> Kleine Anfrage der SPD im niedersächsischen Landtag (Drucksache 17/4216, ausgegeben am 14.9.2015): „Burschenschaften in Niedersachen – welche Erkenntnisse hat die Landesregierung?“

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