Neun Bürgermeister fordern Konzept gegen extrem rechte Burschenschaften

burschenschafter-gegen-neonazis-twDie Bürgermeister von neun großen Städten und Kommunen in Bayern sind unzufrieden mit dem Rechtsextremismus-Konzept der Staatsregierung: die CSU- und SPD-Bürgermeister von München, Nürnberg, Augsburg & Co fordern eine Ausweitung des Rechtsextremismus-Konzeptes auf „extrem rechte Burschenschaften“, wie die Bürgermeister in einer Stellungnahme fordern.

Die neun Bürgermeister von CSU- und SPD-regierten Städten schreiben darin: „Wir vermissen im aktuellen Konzept der Bayerischen Staatsregierung beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus, den verschiedenen Spielarten des Rassismus und des Antisemitismus sowie mit konkreten Szenen, beispielsweise den extrem rechten Burschenschaften und den rechtsaffinen Fan-Szenen. Wir würden es begrüßen, wenn künftig mehr sozial-, kultur- und sportpolitische etc. Maßnahmen durch die jeweils zuständigen Fachministerien ergriffen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass diese mit den vielfältigen, bereits von Kommunen und Zivilgesellschaft ergriffenen Maßnahmen harmonieren.“

Es ist politisch sehr zu begrüßen, wenn bayerische Bürgermeister erkannt haben, dass ein Handlungkonzept gegen extem rechte Burschenschaften notwendig ist. Bayern ist auch eine Art Brennpunkt des Themas in letzter Zeit mit bayerischem Burschenschafter als NSU-Unterstützer, bayerischer Burschenschaft im VS-Bericht, Treffen der rechten Szene bei bayerischen Burschenschaften, Parteitags-Antrag auf Verbot einer Burschenschaft etc.

Link: Stellungnahme der Bürgermeister

(Hinweis: der Kommentator „Leser“ hat uns darauf hingewiesen, dass es neun Bürgermeister sind, die das Konzept fordern – und nicht nur acht, wie zunächst geschrieben. Danke für den Hinweis. Es sind die Bürgermeister von München, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Augsburg, Bamberg, Regensburg, Wunsiedel, Hof)

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Eine Antwort zu “Neun Bürgermeister fordern Konzept gegen extrem rechte Burschenschaften

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