Burschenschaft Germania Erlangen stellt sich gegen rechte Messe Zwischentag

Die Erlanger Burschenschaft Germania, pflichtschlagendes Mitglied des Süddeutschen Kartells, protestiert gegen die rechte Messe Zwischentag. Als Zeichen ihres Protestestes gegen den Zwischentag ändert die Burschenschaft ihren Facebook-Banner und übernimmt den Banner „Wer die Demokratie links liegenläßt, tritt rechts in die Schei..e.“ der Initiative „Burschenschafter gegen Neonazis“, die den Blog „Burschenschafterpacktaus“ betreibt.

Auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite erhält die Burschenschaft viel Lob für die Aktion, jedoch konservative bis rechte Burschenschafter kritisieren sie in den öffentlich zugänglichen Kommentaren für die Aktion, darunter vereint Burschenschafter von Normannia Jena sowie Pater K. der Stuttgarter IBZ-Burschenschaft Hilaritas („Ich kann nicht verstehen wie man diesen Becker auch noch unterstützen kann„, „Solltet ihr bewusst den Blog vom Becker unterstützen – so seid ihr tatsächlich von Burschenschaft weiter entfernt als ich bislang vermutete“).

Wir empfehlen einen Blick auf die öffentliche Facebook-Seite der Burschenschaft Germania Erlangen inkl. Kommentare.

facebook-germania-erlangen

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16 Antworten zu “Burschenschaft Germania Erlangen stellt sich gegen rechte Messe Zwischentag

  1. „Pater K.“? Hilaritas Stuttgart? Haben die neuerdings katholsche Pfaffen aktiv gemacht? Kann man in Stuttgart Katho-Theologie studieren?
    Herrliche Buxenposse, wer soll das noch ernst nehmen?
    Naja, offensichtlich wandert da jemand zwischen mehr als zwei Welten, mein lieber @Stuttgarter. 😉 😉 😉

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    • Pater K. hat nicht Theologie studiert, sondern ist nach seinem Studium in einen Orden eingetreten. Ob es weise ist, zum Zwischentag oder anderen Bünden öffentlich Kommentare abzugeben, ist eher unsicher.

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      • Jaja, aus einem angehenden Berufsschulpauker wird ein „Pius-Bruder-Pater“ im dem vulgo „DO = Deutscher Orden“ unter dem Einfluss eines gewissen, hinlänglich bekannten „Paters“ Stefan Havlik. Mir kommen schon die Tränen….
        Die Grundsätze Ihres Bundes, und nun nennen wir das Kind einmal mit Namen, „Hilaritas Stuttgart“, scheinen offensichtlich wenig Wirkung auf manche Ihrer BbrBbr zu haben.
        Ihre Antworten sind nachvollziehbar, laufen jedoch unter der Rubrik „wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass“, 😉

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        • Ihr Urteil steht Ihnen völlig frei, ob es richtig ist, oder weise, sich so aus dem Fenster zu lehnen, sei dahingestellt…

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        • @Otto Framm
          Es ist ja wunderbar, daß Sie die wahre Buxenschaft im kleinen nebeligen Harzdörfchen bewahren konnten.
          Was mich etwas befremdet, daß Sie darunter anscheinend auch eine völlige Gleichschaltung Ihrer Bbr. unter Ihre Grundsätze verstehen!
          Anders kann man das ja wohl nicht verstehen, oder!

          Haben SIe bei SuE auch das Amt des Grundsatzwartes inne?

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          • Framm ist nicht fromm. Er spricht zu oft von BSE. Gesundheit!
            Aber mal ernsthaft: Das ist wohl so einer der spaßbefreiten Bekehrer. Einer der nicht kapiert, daß es zuallererst um Freundschaft und Spaß geht, wenn man aktiv wird. Alles andere, wie „Ehre, Freiheit, Vaterland“ oder „mens sano in corpore sano“ kommt danach. Und das ist ja wohl bei jedem Bund so. Und wenn dann Bünde und deren Mitglieder unterschiedlicher Meinung sind, auch und insbesondere in Hinblick auf die Wahrnehmung politischer und gesellschaftlicher Verhältnisse, dann ist es gut.
            Ich bin froh, dass nicht alles Mainstream ist. Ist doch gut, wenn Themen wie Asylmißbrauch, Südtirolfrage, „kleine“ Wiedervereinigung, Vertreibung angesprochen und hochgehalten werden.
            Wenn aber das Motto ist, dass man derlei nicht diskutieren darf, ohne totgemacht zu werden, dann läuft einiges falsch.

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          • Na, wenigstens wissen Sie u.a., wo sich „meine“ B! befindet und wie sie heißt, und wenn es nur ein kleines, nebeliges Harzdörfchen ist.
            Das steht in einem krassen Gegensatz zu den ach so mutigen „Waffenstudenten“ (so Sie überhaupt einer sind) aus weltbedeutenden teutonischen Unistädten, deren Namen incl. den Ihres Bundes Sie vorsichtshalber verschweigen.
            Waffenstudententum findet hauptsächlich, so unsere Erfahrung, mit dem Maul statt. 😉

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            • Ihren „MInderwertigkeitskomplex“ gegenüber anderen Unistädten haben SIe hier ja schon öfters zu Besten gegeben.
              Ich habe das noch nie so wahrgenommen, mMn. gibt es das überhaupt nicht!
              Oder ist das auch so eine Nebelgranate (sic! 😉 ) wie das Erwähnen des Waffenstudententums, was hier keine Rolle spielt, um von der eigentlichen Frage nach der Grundsatz-/Gesinnungsüberprüfung Ihrer Bundesbrüder und Ihrer Einstellung zum Begriff „Freiheit“ abzulenken.

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  2. Germania Erlangen hat offensichtlich Mitglieder, die über den rechten Tellerrand hinaus blicken können. Dass sie auf eine Seite wie BPA verlinken ist ein gutes Zeichen.

    Alles, was zur Diskussion über und Ächtung von Nazi-Burschenschaftern führt ist rundweg zu begrüßen. Geistige Brandstifter müssen ins Licht gezogen werden, ihre frechen Behauptungen bestritten und durch Fakten widerlegt werden. Genau dies leistet BPA.

    Der erwähnte Pater K. ist offensichtlich ebenso im reaktionären Katholizismus verhaftet wie „seine“ Burschenschaft im fragwürdigen Denken der national-konservativen Burschenschaften. Vorwärts nimmer, rückwärts immer.

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    • @ Erwin Alemin,
      bei aller Würdigung Ihrer Argumente, BPA kann zwar über das Thema „rechtslastige Buxen“ diskutieren, aber einen Beitrag zur Ächtung dieser Typen wird es nicht leisten, da das Thema „Buxen“ so randständig und überflüssig wie Bauchschmerzen ist. Wen interessiert das noch ausser gewisse Buxenzirkel? Es verbleibt lediglich das Spotten, was dem einen oder anderen noch Spaß bereitet.
      „Pater K.“? Unter der Voraussetzung, dass diese Nick- und Bundesangabe keine fake ist, kann sich jeder auch nur einigermaßen interessierte Buxe vorstellen, wer sich dahinter verbirgt.
      Es wird immer lustiger. 😉

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      • @Stuttgarter
        Pater K. muss ich einfach eine ganz gehörige Portion Dummheit attestieren (die ihm seine Ordensoberen, hoffe ich, deutlich vor Augen führen werden), wenn er sich für eine Veranstaltung stark macht, die nichts mehr mit dem christlichen Menschenbild zu tun hat. Vgl. Gal. 3, 28 „Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.“
        Als evangelischer Pfarrer hätte er ein Problem, bei den Katholiken ist die Personaldecke so dünn, dass sie jeden nehmen…

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  3. @ Otto Framm
    Ich teile Ihre Einschätzung zur Relevanz von Burschenschaften für die Mehrheitsgesellschaft.
    Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, mit welcher Vehemenz an den alten „Traditionen“ dieser Vereine festgehalten wird. Die Mehrzahl ihrer Mitglieder lebt doch im hier und jetzt, hat Familien- und Berufsleben. Was hält diese Menschen in derartig seltsamen Vereinigungen? Gewohnheit? Sentimentalität? Der Glaube, einer Elite anzugehören? Der „Lebensbund“ wird vielfach doch außerhalb großer Stiftungsfeste kaum noch gepflegt. Haben Sie einen Erklärungsversuch?

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    • @ Erwin Alemin,
      schwierige Frage, von einem Bergmann mit Sicherheit nicht zu beantworten. Gedankliche Wunschgebilde? Lust an Provokation? Rumspinnerei? Überzeugung?
      Ich habe es längst aufgegeben, in solchen Fällen „missionarisch“ tätig zu werden, meist rausgeschmissene Zeit.
      Bei uns funktioniert der Lebensbund noch grosso modo. Das liegt möglicherweise daran, dass sich die BbrBbr. später im Berufsleben häufiger sehen, miteinander zu tun haben, im Gegensatz zu Medizinern, Juristen, Paukern, eben die berühmt/berüchtigte „Clausthaler Mafia“, man kennt sich. 😉

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      • S&E ist sicherlich ein sehr gutes Beispiel für einen weit über die einzelnen Generationen hinaus funktionierenden Lebensbund. Das sind viele andere Burschenschaften, durchaus auch aus der „bösen DB“, aber ebenfalls. Andere zerfallen als Bund, wobei sie wohl der allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft folgen, in der sich soziale Strukturen auflösen. Auch das ist unabhängig von einer Verbandszugehörigkeit.

        Die Vehemenz, mit der um den „richtigen“ Weg von Burschenschaften gekämpft wird, ist in meinen Augen nur noch lächerlich. Jeder Versuch das Gemeinsame aller Burschenschaften zu betonen, wird unter uns – egal welcher Richtung zugehörend – zunehmend ins Lächerliche gezogen.

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        • Danke für das Kompliment. Wir bemühen uns, dass es so bleibt.
          Der Zerfall von Bünden ist nun kein Prozess, der ruckzuck, von heute auf morgen eintritt, sondern eher ein langwieriger mit unterschiedlichen Ursachen. Grundlage ist jeoch häufig, dass diese Bünde kein praktikables Ziel (hier Lebensbund) verfolgen, schlimmer, dieses Ziel durch „Ersatzziele“ verdrängen, seien diese Polit-, Verbands-, sonstiges Geschwafel. Sie nehmen noch nicht einmal zur Kenntnis, dass sie damit „keinen Hund mehr hinter dem Ofen vorholen“, sondern vertrösten sich auf „bessere Zeiten“, diese Maulhelden! Und irgedwann ist Schluss.
          BSE hat nie mit Buxen-, Verbandszielen gekeilt, sondern stets mit dem Lebensbund, seinen Pflichten und Vorteilen. Vielleicht geht es uns deswegen gut. Einem „buxigen“ Bund in Clausthal geht es seit längerem schlecht, der dritte Bund, die „Wandergermanen“ mussten Clz verlassen, wg andauerndem Nachwuchsmangel. Und alle die wollen Lebensbünde sein?

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