DB wirbt für sich mit Hilaritas und Jenaischer Burschenschaft

logo-debeadeWenig erfreut dürften einige ehemalige DB-Burschenschaften sein, dass die Deutsche Burschenschaft mit ihrem Namen für einen DB-Freundeskreis auf ihrer Homepage wirbt. Der FK sei als Brückenschlag zu ehemaligen Bünden der DB gegründet worden. Zum siebenköpfigen Vorstand gehörten laut DB auch Mitglieder der Burschenschaften Hilaritas Stuttgart und der Jenaischen Burschenschaft Germania. Zum Vorstand des FK würden weiterhin Mitglieder folgender Bünde gehören, wie Teutonia Freiburg, Frankonia Bonn, Redaria-Allemannia Rostock.

Der Kreis wird von Kommentatoren hier im Blog BPA unterschiedlich kommentiert. Otto Framm schreibt spöttisch, im Freundeskreis würde sich die „Buxenelite“ von „eifrigen Neuverbandsgründern“ bis zu allem, „was ach so liberal-konservativ“ sei, versammeln. Roger vermutet andererseits, dass der Kreis „weiteren Bünden den Austritt aus der DB eher erleichtern“ sollte. Für Marcellus ist der Kreis eine Fortsetzung der „Vereinsmeierei“. Außerdem kann ein solches Konstrukt der Versuch sein, Sand ins Getriebe der Verbandsneugründung zu streuen.

Der DB-Freundeskreis zeigt die Schwierigkeiten von ehemaligen – erst in den letzten Jahren ausgetretenen – DB-Bünden, sich von der DB abzugrenzen. Wenn sie die Abgrenzung konsequent umsetzen würden, müssten sie die Freundeskreisler vor die Wahl stellen: Band oder Freundeskreis. Schließlich ist der Austritt ein demokratischer Beschluss, an den sich alle Verbindungsmitglieder zu halten haben.

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35 Antworten zu “DB wirbt für sich mit Hilaritas und Jenaischer Burschenschaft

  1. @ BPA,
    wie wäre es, Sie verfrachten die diesbezüglichen Kommentare, die jetzt unter einem anderen Thread stehen, hier herein? Sie gehören unter diesen Thread.
    Korrektur: nicht die „Schwierigkeiten von ehemaligen DB-Bünden“, sondern die „Schwierigkeiten der nach 20XX ausgetretenen DB-Bünden“, also den „Spätgefallenen“ müssten angesprochen werden. Kein NDB- oder von den in den 90ern ausgetretenen Bundesbruder sitzt bei dem „Freundeskreis“ im Vorstand. Selbst ein einfaches Freundeskreismitglied würde vermutlich sofort einen Auschliessungsantrag wg. bundesschädigem Verhalten am Halse haben.
    Jetzt wird auch verständlich, warum die „Frühgefallenen“ so misstrauisch gegenüber dem Neuverbandsgeblubber stehen: sie kennen ihre Pappenheimer. Ich schrieb es schon.

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    • Die „Frühgefallenen“ sind vom dem, was Burschenschaft ausmacht,viel weiter weg als die sogenannten „Ibize“.
      Da ist noch viel Bewegung drin, das macht ja Burschenschaft auch aus!

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      • Sie meinen wohl „was Sie so unter Burschenschaft verstehen und möglicherweise praktizieren“.
        Davon sind wir tatsächlich sehr weit weg, Gott sei Dank!

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        • Eh klar, natürlich, was wir darunter verstehen! Wie sollte das auch anders sein?
          Sie erzählen ja auch, was Sie darunter verstehen, davon sind wir vielleicht nicht so weit weg, wie sie meinen, aber eben ausreichend! Gotte sei Dank!

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      • Ich weiß nicht, ob man dies immer so pauschal sagen kann. Zweifelsohne gibt es frühgefallene Bünde, die eine gigantische Altherrenschaft hatten, die bei der zunehmenden Verwässerung ihrer Prinzipien (BD-Austritt, Abschaffung der Pflichtmensur, etc.) eine Größenzahl jener Altherrenschaft verlor, welche dazu genügt, um drei neue Bünde damit bequem zu versorgen. Trotzdem haben diese Bünde immer noch mehr Mitglieder als ein normalgesunder deutscher DB-Bund. Kommt man bei denen auf’s Haus, fühlt man sich wie bei einem CV ohne christliche Schlagseite: hirnloses Pressen großer Gemäße, krasse innerbündische Hierarchien, peinlich aufgesoffene Leiber, zugeranzte Papstatbecken, pseudoelitäres Gehabe und völlig Widersinnig hierzu: die Verweigerung des konservativen Prinzips. Zudem haben solche Pissbünde dann folgerichtig meist noch nicht mal mehr ein Examensprinzip und lassen jeden Dödel und Sozialversager in die Altherrenschaft. Man kann nur noch rudimentär erahnen, was an denen mal Burschenschaft gewesen sein soll.

        Genauso kann man dieses Phänomen bei Bünden erleben, die gerade frisch aus der DB ausgetreten sind. Auch ist es egal, ob ein Bund nun groß oder klein ist. Es hängt halt viel an der Aktivitas und der Frage, ob man sein burschenschaftliches Profil erhalten oder ob man zu einen Curry/Minigolfer/CVer-Abklatsch werden will, also ein beliebiger Wohnverein mit eventuellen Lebensband, das aber auch wiederum nicht schlimm ist, wenn es irgendwann zerschnitten im Postkasten liegt…

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        • Die von Ihnen beschriebenen Verbindungen gibt es, ohne Zweifel, wenig erstaunlich, unabhängig von Verband und Größe. Sie hat es wohl zu allen Verbindungszeiten gegeben.
          Nach unserem Austritt (1996, direkt nach unserem DB-Vorsitz) aus der DB haben aus einer „gigantischen“ Anzahl an AH´s sage und schreibe zwei Bbr. den Bund verlassen (um kurz danach ein Ösibuxenband um den Hals geschmissen zu bekommen. Das müssen wahrlich tolle Lebensbünde sein ,) ).
          Die Pflichtmensuren standen zu keiner Sekunde zur Diskussion, weder in der Activitas noch in der AH-schft, genausowenig wie das Examensprinzip.
          Was ist das „konservative Prinzip“ und was hat das mit Burschenschaften zu tun?

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          • „schreibe zwei Bbr. den Bund verlassen (um kurz danach ein Ösibuxenband um den Hals geschmissen zu bekommen. Das müssen wahrlich tolle Lebensbünde sein “

            Was hat das mit Lebensbünden zu tun?
            Die zwei haben wohl eher burschenschaftliches Asyl gewährt bekommen!

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              • Wie Ihre Korporation drauf ist, kann ich nicht beurteilen, da ich persönlich noch nicht in Clausthal bummeln war. Mein Bundesbruder hat zwar im Rahmen seines Großen Clausthalscheins BSE besucht und einschlägig beurteilt aber ich will mir da kein Urteil erlauben, wenn ich den Bund nicht selbst kennengelernt habe.

                Meinen Sie mit Ösi-Bund die Alte Leobener Burschenschaft Germania? Von der haben Sie doch auch ein paar Reste bei deren Gang nach Halle erhalten.

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                • Nein, mit „Ösibuxen“ meine ich genuine, in Österreich residierende Burschenschaften und nicht die jeweils „Alte Leobener-, Münchner-, Clausthaler-, jetzt Hallenser“ Germanen. Von diesem Wanderclub haben wir noch nicht einmal einen kümmerlichen Rest erhalten (hätten den auch nicht genommen). Von unsereren Gründungsburschen ist keiner mit auf die Wandertour nach Halle gegangen, sondern sind brav in Clausthal geblieben.

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          • V.K., den Wanderbuxen von Göttingen über den Harz nach Graz meinen Sie jetzt aber nicht. Oder? Der war nämlich weit früher.

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    • „Selbst ein einfaches Freundeskreismitglied würde vermutlich sofort einen Auschliessungsantrag wg. bundesschädigem Verhalten am Halse haben.“

      Was bedeutet für Sie das burschenschaftliche Grundprinzip „Freiheit“?

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      • Wieder eines der völlig überflüssigen Unibuxenthemen. Alles Auslegungssache.
        Mal so ´ne kleine Frage: angenommen, Ihr Bund verlangt mehrere Pflichtmensuren pro Bbr. Sie machen einen aktiv, der brav und ordentlich seine 1. Mensur schlägt. Danach verkündet er, dass er das Pflichtfechten für schädlich befindet, und weigert sich weitere Pflichtmensuren zu schlagen.
        Also, bei uns fliegt der raus. In Ihrem Bund vermutlich auch. Frage an Sie:

        „Was bedeutet für Sie das burschenschaftliche Grundprinzip “Freiheit”?“ 😉 😉 😉

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        • Apfel und Birnen ergeben ein gutes Kompott. Die Pflichtmensuren sind wie das Examensprinzip und weitere Dinge (Besuche bei Freundschaftsbünden, Vorträge etc.) Grundlage für den Übertritt in die Altherrenschaft. Er kann sich nach seiner Fuxenpartie gerne weigern, weiter zu fechten. Nur dann muss er eben mit den Konsequenzen leben.

          Die Mitgliedschaft in einen Freundeskreis oder einer nichtextremistischen Partei ist hingegen Ausdruck seiner akademischen und weltanschaulichen Freiheit. Burschenschaften sollten keine autoritären Läden sein, die ihre Mitglieder nur auf vorgefertigten Gleisen rollen lassen,sondern sollten die Heterogenität im Rahmen der Burschenschaftlichen Trias Ehre, Freiheit, Vaterland begrüßen.

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          • Ach so, Pflichtmensuren, Examensprinzip sind Ihrer Ansicht nach nicht mehr als die Eintrittskarte in die AH-schaft. Und wenn ein Bbr. die nicht löst, bleibt er sein Leben lang Aktiver? Tolle, kostengünstige Lösung, schade, dass Sie mich erst jetzt darauf gebracht haben 😉
            Der Rest Ihrer Ausführungen sind Auslegungssachen. Bei Montanisten kommen diese Worthülsen jedoch nicht an.

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  2. Dieser Freundeskreis ist ein privater Verein. Die Mitglieder sind dort aufgrund eigener Entscheidung, und ihre Verbindung kann, darf und will nicht intervenieren. Doppelbänder, Kartelle mit noch-DB- und nicht-mehr-DB-Bünden und persönliche Freundschaften führen dann dazu, daß dort IBZ- und DB-Bünde aufeinander treffen. Das mag man gut oder schlecht finden, damit „werben“, darüber berichten und es kritisieren, für den Ablauf der Neugründung ist dieser kleine Kreis ohne Belang.

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  3. @Stuttgarter
    Das sehen wir (übrigens auch „Spätgefallene“) ganz anders. Wer auf irgendeiner Veranstaltung Farben trägt vertritt unseren Bund und unterliegt somit auch der Rechtssprechung unseres Bundes.

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    • @Monokel Ihr wollt also AH vorschreiben, wo sie ihre Farben tragen?
      Ich mach jede Wette, daß das nicht funktioniert!

      Bei uns (übrigens „Niegefallene“) gibt es diesbezüglch nur eine Vorschrift, auf parteipolitischen Veranstaltungen werden keine Farben getragen. Das dürfte wohl bei den meisten so sein!

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    • Das kommt auf die Veranstaltung an. Wäre diese im krassen Widerspruch zur Bundessatzung und/oder zutiefst unburschenschaftlich (nach unserer eigenen Interpretation), dann müßte man darüber sprechen. Das ist dieser Verein aber sicherlich nicht, egal was man von ihm halten mag, daher passiert nichts.

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      • Wenn dem so ist, stellt sich jedoch die Frage, aus welchen Gründen Ihr Bund (Stuttgarter Bünde gibt es nicht mehr in der DB) aus der DB ausgetreten ist. Den Verband wollen wir nicht mehr, aber ein Unterstützerkreis dieses Verbandes steht nicht im krassen Widerspruch zu Ihrer Bundessatzung bzw. Conventsbeschlüssen. Das bedarf doch einer Erläuterung.

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        • Ich denke, wenn vorher Werbung für einen Austritt gemacht wurde, kann man hinterher auch Werbung für einen WIedereintritt machen. Ansonsten hätten die vorher ja auch gegen die „Bundlinie“ verstoßen! 😉

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        • Die Gründe sind zahlreich und bekannt, und können auch unter dem Motto „Wir hätten gerne einen anderen Verband mit einer anderen Richtung“ zusammengefasst werden. Dies hat der Bund mit großer Mehrheit beschlossen, aber 100% gibt es bei so was selten oder nie. Wenn nun ein AH noch der alten Richtung anhängt, dann mag man das nicht toll finden, aber dafür wird er nicht rausgeschmissen.

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          • Völlig klar, jener Bbr. untersteht diesbezüglich ausschließlich der Jurisdiktion Ihres Bundes. Auch völlig klar, einstimmige Entscheidungen sind selten oder nie zu erwarten. Solange eine Entscheidung nicht gefallen ist, hat jeder Bbr. das Recht/Pflicht auf freie Meinungsäusserung, gleich welche. Ist jedoch eine Entscheidung gefallen, gibt es 2 Alternativen:
            – Man hält sich daran, auch wenn man gegenteiliger Ansicht ist, oder
            – man zieht die Konsequenzen, wenn diese Entscheidung gegen das persönliche Gewissen verstößt, Klartext, man tritt aus.
            Der Bund jedoch, der so etwas durchgehen lässt, öffnet der Willkür Tür und Tor. Ich habe schon das Beispiel des Pflichtschlagens gebracht. Dergleichen lässt Ihr Bund vermutlich nicht durchgehen (so er pflichtschlagend ist).
            Befürchtungsweise ist „Ihr“ Fall jener „Wanderer zwischen zwei Welten“, wie Sie es so trefflich formulierten.

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  4. Ich habe das Gefühl die DB hat ihr Zusammenarbeitsverbot mit diesem Blog aufgehoben bzw. die Herren „Krai“ und „Lichtgestalt“ dazu bestimmt hier im Sinne der DB zu posten. Macht Putin ja auch auf allen Medien. Ist aber nicht so schlecht, da man so etwas über die innere Sicht der DB erfährt. Ich z.B. Würde meinen Bund auch nie als gefallen oder ähnliches sehen. Wir haben es meines Erachtens viel zu spät erkannt wohin die Reise mit der DB ging. Aber die Verbandsarbeit hatte uns nie sonderlich stark interessiert. Und im übrigen sind nicht bei allen ausgetreten B!B! die Sitten verfallen. Wir z.B. haben das Examensprinzip, sind pflichtschlagend, haben grundsätzlich keine Doppelbänder und verstehen uns als liberal und konservativ. Wir haben in der Mehrheit nur die ewig gleichen und rechtsgerichteten Diskussionen in der DB nicht mehr gewollt. Ich persönlich lehne, aber auch eine Zusammenarbeit mit der Ibz ab, da auch dort alte Diskussionen weitergeführt werden. Aber mein Bund hat schon immer viel wert auf die Autonomie gelegt. Vielleicht ist das auch eine Erkenntnis nach 200 Jahren Burschenschaft: Nachdem eine Einigung Deutschlands erreicht wurde, fehlt es nunmehr an dem einen Ziel.
    P.S.: Für „Krai“ undLichtgestalt“ ist die Einigung Deutschlands natürlich noch nicht erreicht, aber genau da liegt der Unterschied!!!

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    • @ Branco,
      verzeihen Sie bitte, der Ausdruck „Früh/Spätgefallenen“ stammt von mir und ist reiner Spott in Anlehnung an die „Märzgefallenen“ die nach dem Wahlsieg der Nazis März 1933 in Scharen der NSDAP beigetreten sind, also reine Opportunisten.
      Aus meiner Sicht sind zwischen 2005 – 2014 etliche Bünde aus der DB ausgetreten, durchaus mit opportunistischen Hintergedanken…“ das macht sich da nicht mehr so gut…….unsere Keilarbeit wird dadurch beeinträchtigt….was werden die Medien sagen uswusf“.
      BSE war im Geschäftsjahr 1994 DB-Vorsitzende, und hat ein umfangreiches Reformpaket für den Verband zur Diskussion/Abstimmung vorgelegt, die Politik, Struktur des Verbands, Kosten, Verbandsdemokratie betreffend. Wir wurden abgebügelt wie kleine Jungen bis hin zu den „Metternichs des Oberharzes“. Von den BG-Bünden hatten wir das erwartet, die Eifrigsten waren jedoch Bünde, die sich heute in der IBZ tummeln. Deswegen unser Austritt 1996 und mein Spott heute.
      Im Übrigen sind Ihre Ansichten (oder Ihres Bundes) fast identisch mit den unsrigen.

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    • Ohne Ihr P.S. wäre Ihre Beitrag richtig gut gewesen! Mit so was machen Sie doch das Gleiche, was Sie anderen vorwerfen! Verstehe ich nicht!

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    • Es bleibt Ihrem Bund natürlich unbenommen, zu machen, was er will. Ob er nun Frauen aufnimmt, das grüne Prinzip einführt oder zur Unitas wird oder konträr zu einen Bund, dem Fechten und Studienerfolg über alles geht, bleibt ganz Ihren Bundesbrüdern überlassen.

      Die gleiche Toleranz kann man aber auch erwarten, wenn andere Bünde sagen, dass Ihnen die Burschenschaftliche Einheit in der DB wichtiger ist – aus welchen Gründen auch immer – und in Form dieses Freundesbundes um ausgetretene Burschenschaften/r wirbt. Wenn Sie einen staatsbezogenen Vaterlandsbegriff befürworten, dann ist das Ihre Sache. Wenn eine BG-Burschenschaft eine gemeinsame demokratische Republik von Deutschen und Österreichern anstrebt, dann ist das ebenso ihre Sache.

      So funktionieren Freiheit und Demokratie

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      • „Die gleiche Toleranz kann man aber auch erwarten, wenn andere Bünde sagen, dass Ihnen die Burschenschaftliche Einheit in der DB wichtiger ist – aus welchen Gründen auch immer – und in Form dieses Freundesbundes um ausgetretene Burschenschaften/r wirbt.“
        Genau darum geht es diesem Fall nicht. Solange ein Bund noch Mitglied der DB ist, soll/kann/darf jener Bbr. für den Verbleib seines Bundes in der DB kämpfen. Ist jedoch eine Entscheidung gefallen, und in den meisten Fällen ist dafür eine qualifizierte Mehrheit erforderlich (bei uns 4/5.), gibt es für ihn 2 Alternativen:
        – er hält sich an den Beschluss trotz gegenteiliger Auffassung und unternimmt nichts bundesschädigends, oder
        – da dieser Beschluss gegen sein Gewissen verstösst, tritt er aus dem Bund aus. Danach kann er unternehmen was er will, kein Hahn wird dann krähen.
        Jedoch in dem Bund zu verbleiben, der die Mitgliedschaft in der DB als schädlich beendet hat, um dann in Vollcouleur seines Bundes in „Freundeskreisen“ der DB mitzuwirken, ist nicht tolerabel.
        Kommen Sie doch bitte wieder auf den Teppich.

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  5. Ich möchte Krai beipflichten: Wieso erkennt kaum jemand an, dass Bünde heute noch an bestehendes Unrecht wie das getrennte Tirol erinnern. Da geht es meiner Meinung nicht nur um Toleranz, sondern sogar darum, derartiges Engagement und den Mut zu „unbequemen“ Themen zu unterstützen. Aber leider sind die meisten da wohl doch zu feige….

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    • Die Intoleranz gegenüber dem Südtirolterrorism.. ähem Freiheitskampf ist in der Tat erschreckend. Wie konnte man wegen deren Unterstützung nur eine arme und verfolgte Olympia verbieten? Und wie kann man nur jetzt auf den Gedanken kommen, dass der NSU-Terrorismus bei einer armen und verfolgten Thessalia ebenso geduldet bis unterstützt würde wie ehedem der Südtirolterrorismus? Das waren noch wahre Griechen, idealistisch gesinnt und bereit, für ihre Sache zu kämpfen und zu sterben! Nur die verkommene heutige Welt weiß das einfach nicht zu würdigen.

      Dazu gehörten natürlich auch die größeren, reicheren, aber liberal verkommenen Schwesterbünde, die bitte sehr Geld herüberzureichen und zum Dank Verachtung abzuholen hatten. Nebenbei, was dachten die sich eigentlich dabei, den Verband zu verlassen und die armen Griechen ohne Schutz und Geld zurückzulassen?
      Elende Verräter!
      Hoch lebe der Freiheitskampf!

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