Verfassungsschutz stuft Burschenschaft Frankonia Erlangen ein: „Kontakte ins rechtsextremistische Spektrum“

kitchenBisher flog die DB-Burschenschaft Frankonia Erlangen eher unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und war vor allem Fachleuten zur rechten Szene bekannt. Dieses unter dem Radarfliegen ändert sich dadurch, dass die Burschenschaft der rechten Messe Zwischentag Unterschlupf bietet. Und gleich äußert sich der Verfassungsschutz zur Burschenschaft und auch überregionale Medien steigen immer mehr in das Thema ein.

Am 4. Juli treten in Erlangen bei der Messe Zwischentag „Gruppen auf, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft werden“, berichtet die Süddeutsche. Nach SZ-Informationen finde „das Treffen bei der Burschenschaft Frankonia statt, die laut Verfassungsschutz schon vorher Kontakte ins rechtsextremistische Spektrum hatte“. Zwischentags-Veranstalter und Burschenschaft haben den Veranstaltungsort mittlerweile bestätigt. Der Spiegel berichtete 2001 über die Beobachtung der Frankonia durch den Verfassungsschutz.

Unter den Ausstellern auf dem Haus der DB-Burschenschaft Frankonia vertreten sein soll der „Verein „Gedächtnisstätte“, den der thüringische Verfassungsschutz als rechtsextremistisch“ einstufe, so die SZ.

Interessant wird es im SZ-Artikel, nach welchen Kritierien der Messe-Organisator (und Burschenschafter) Felix Menzel Aussteller wie „Gedächtnisstätte“ eingeladen hat. Grundvoraussetzung für die Einladung sei, so zitiert die SZ Menzel, dass Gruppen wie „Gedächtnisstätte“ „gegen die Einstufung durch den Verfassungsschutz als rechtsextremistisch“ klagten. Menzels Kriterien werden ausgerechnet durch die „Gedächtnisstätte“ selbst entlarvt. Die Klage sei vor Gericht abgewiesen worden und man habe die nächste Instanz nicht beschritten, erklärt der Vereinsvorsitzende der SZ – dem die Nennung im Verfassungsschutzbericht „schnurzpiepegal“ sei.

Link -> Süddeutsche.de „Extremisten bei rechter Messe in Erlangen“

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