Theater über Burschenschafter neuen Typus, sozialisiert in rechtsradikaler Szene

"Waffenschweine" am Theater Bonn: erstes Theaterstück über rechte Burschenschaften, Foto: (c) Theater Bonn

„Waffenschweine“ am Theater Bonn: erstes Theaterstück über rechte Burschenschaften, nun Gastauftritt in Heidelberg, Foto: (c) Theater Bonn

Am Theater Heidelberg gastierte das Theaterstück „Waffenschweine“ über Burschenschaften des Theater Bonn unter der Regie von Volker Lösch mit dem Buch von Gesine Schmidt. Zwei Rezensionen zeigen, was beim Zuschauer hängen bleibt, der sich sonst nicht so mit dem Thema beschäftigt: es gibt einen Burschenschafter neuen Typus, der in der rechtsradikalen Szene sozialisiert ist. Die Rezensionen zeigen, dass das Theater ein guter Transporteur von Botschaften ist.

Rezension Nachtkritik: „Zwar werden bis heute immer wieder die liberalen Anfänge des Verbindungswesens besungen, doch die jüngste Historie hat nicht zuletzt einen Burschenschaftler neuen Typs hervorgebracht, der von Beginn an in der rechtsradikalen Szene sozialisiert ist und seine Sache nun in die studentischen Verbindungen trägt. Manch Alter Herr, so vernimmt man’s bei Lösch, windet sich da mit Grausen.“ (Nachtkritik.de, „Schlagende Erinnerungen von Wolfgang Behrens).

Rezension Rhein-Neckar-Zeitung: „Vor bald 200 Jahren trug der Wunsch der frühen Burschenschaften nach nationaler Einheit und Freiheit beim Hambacher Fest fast revolutionäre Züge. Heute sind diese Formationen oft ein finsterer Hort der ewig Gestrigen, in dem mitunter ein gereckter Arm zu sehen ist. Auch Neonazis drängen in die Burschenschaften, um dort ihre blutige Gewaltbereitschaft auszutoben und unter biederem Deckmantel die Gesellschaft zu unterwandern.“ (Rhein-Neckar-Zeitung.de, „Stückemarkt: Saufgelage und Schmiss – Theaterprojekt über schlagende Verbindungen“ von Heribert Vogt).

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3 Antworten zu “Theater über Burschenschafter neuen Typus, sozialisiert in rechtsradikaler Szene

  1. Ich habe, wenn ich mir die Meldungen hier so ansehe das Gefühl, dass die Nähe des Blogs zur burschenschaftlichen Szene sukzessive abnimmt. Wirklich interessant sind die Meldungen und auch die Diskussionen nicht mehr. Ist wirklich alles gesagt? Welche Neuigkeiten gibt es den von den aus der DB ausgetretenen Burschenschaften z.B der IBZ. Alles „Friede, Freude, Eierkuchen? Wann steht denn dort der neue Verband oder hat man auch da die mit den Krankeheitsursachen und respektive den Symptomen des alten Verbandes zu kämpfen? Angesicht des 200jährigen Jubiläums der burschenschaftlichen Bewegung muss doch etwas berichtenswertes passieren!

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    • Die „burschenschaftliche Szene“, was auch immer man darunter verstehen mag, lässt völlig zu Recht diesen Blog links liegen. Er hatte sicherlich einmal die Chance zu einem burschenschaftlichen Diskussionsforum. Die wurde vertan, Vergangenheitsbewältigung der Betreiber, ständig sich wiederholende Meldungen und Namen, welche die „Szene“ mittlerweile im Kanon rückwärts singen kann.
      Haken Sie den Blog ab, er bringt nichts.
      Glückauf!

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