NPD-Mann fliegt aus Gemeinderat vor dem Start

blitzeüberbraunbuxenkleinManchmal wird der politische Marsch von ganz Rechten in politische Institutionen von engagierten Bürgern aufhalten. Hier ein lokalpolitisches  Beispiel, das wegen der Thüringen-Wahl etwas untergegangen war. Im thüringischen Fretterode war NPD-Mann Thorsten Heise in den Gemeinderat gewählt worden. Doch die anderen gewählten Gemeinderäte lehnten ihr Mandat ab, weil sie „nicht mit dem bekannten NPD-Mitglied zusammenarbeiten wollten“, berichtet die Thüringer Allgemeine. Es kam zu einer Wiederholungswahl, bei der Heise sein Mandat schon wieder losgeworden sei. Die Fachmedien Publikative und Zeit online Störungsmelder haben über Heise als Burschenschafter bei Chattia Friedberg zu Hamburg berichtet. Chattia wird vom Verfassungsschutz beobachet und als „rechtsextremistische Organisation“ eingestuft.

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10 Antworten zu “NPD-Mann fliegt aus Gemeinderat vor dem Start

  1. Hier die pennale „Burschenschaft weiss der Geier“, dort die Zürcher „Burschenschaft fast überall“….und wenn morgen ein paar Spinner in Wixhausen die „Burschenschaft Onania“ gründen sollten, gerät die dann auch hier in die Schlagzeilen?
    Weder @BPA-Buxen noch irgend ein Anderer kann verhindern, dass Vereine geründet werden können, die sich dann Burschenschaft nennen. Der Name ist nicht geschützt.
    Müssen wir uns demnächst auch mit diesem Schrott beschäftigen?
    Nein danke!!

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    • @Otto Framm: Ganz einfache Erklärung: BPA gehen die Themen aus.
      Übrigens in China ist ein schwarz-weiß-rotes Fahrrad, Marke NSU umgefallen; BPA berichtet exklusiv über diese burschenschaftliche Verstrickung!

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      • @Monokel und @OttoFramm: wie Sie beide wissen, widmen wir uns im Blog BPA dem Thema der extrem Rechten in Burschenschaften und damit zusammenhängenden Themen, z.B. wie liberale und konservative Buxen mit den extrem Rechten umgehen. Und so widmen wir uns auch den sonst eher verborgenden Pflänzchen wie extreme Rechte in Pennalien wie Chattia und Sonderformen von Burschenschaften wie Zürich-Arminen und
        Normannia. Dabei fällt uns schon auf, wie sehr akademische Buxen auf diese mit dem Finger zeigen. Andererseits öffnet man jenen als Gastgeber für einen M-Tag oder focht Mensuren mit ihnen. D.h. es gibt immer wieder erstaunliche Berührungspunkte zwischen diesen und akademischen Buxen.
        Das sind Themen, die man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte, wenn man über extreme Rechte in B! berichtet. Natürlich steht es Ihnen frei, die Themenwahl und Ausführung nicht gut zu finden. Schließlich wollen wir mit den Kommentaren hier im Blog BPA auch Nicht-Korporierten einen Eindruck verschaffen, wie Burschenschafter mit dem Thema der Rechten in der Buxenszene umgehen. Sie beide sind für einen bestimmten Teil der Burschenschaften repräsentativ, Sie möchten manchmal mit dem Diktus der angeblichen Irrelevanz über manche Themen gerne den Mantel des Schweigens legen. Andererseits möchten wir Sie loben, weil Sie beide seit der Teilnahme hier als Kommentatoren deutlich diskussionsfreudiger zum Thema der extrem Rechten in Burschenschaften geworden sind. Und Diskussionen zu einem langen Jahre eher hinter verschlossenen Türen besprochenen Thema – Umgang mit extrem Rechten in Burschenschaften – ist auch ein Ziel von Blog BPA.

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        • @ BPA-Buxen,
          wie bitte?
          „Sie beide sind für einen bestimmten Teil der Burschenschaften repräsentativ, Sie möchten manchmal mit dem Diktus der angeblichen Irrelevanz über manche Themen gerne den Mantel des Schweigens legen.“
          Es gibt da jemanden, der kürzlich auf der homepage der NDB Folgendes schrieb:
          „2011 war ein Jahr, in dem für viele Burschenschafter das Thema Rechtsruck mit den Arier-Anträgen sehr spürbar wurde. Für mich begann das Thema viel früher, aber wie so viele hatte ich burschenschaftliche Beißhemmungen, etwas zu unternehmen.“
          Das sind doch Sie, BPA-Buxen! Seit 1988 aktiv, haben Sie mit Ihrem Bund bis nach 2011 das gesamte BG- Affentheater mitgemacht bzw. mitfinanziert und den „Mantel des Schweigens“ brav angezogen. Zu Ihrer Information: 2011 war mein Bund schon 15 Jahre nicht mehr in der DB, und den „Mantel des Schweigens“ hinsichtlich „Rechtsruck“ der DB (mit wackerer Hilfe Ihres ehemaligen Bundes) haben wir uns nie angezogen. Lesen Sie doch bitte einmal unser Positionspapier, welches wir vor Antritt unseres DB-Vorsitzes 1993/94 in den Bbl. veröffentlicht haben.
          Sie repräsentieren hier den typischen „Konvertiten“: in kürzester Zeit das alles nachholen, was man vorher versäumt hat. Und da greift man halt ab und zu daneben.

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          • @OttoFramm -Zustimmung zu vielem, was Sie schreiben. Wir hätten schon viel früher
            mit dem Thema Rechtsextremismus in Burschenschaften an die Öffentlichkeit gehen
            sollen anstatt dies nur in der Buxenszene zu diskutieren.
            Wie sollte man Ihrer Ansicht
            nach mit dem Thema von extrem Rechten in Burschenschaften umgehen? Wird das Thema
            dadurch weniger relevant, weil viele Bünde der Schuh akut an anderen Stellen
            drückt – wie Haus, Nachwuchs, Überalterung, Sinnfragen etc.?

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            • Die primäre Frage müsste doch lauten: was bezweckt man mit der „Öffentlichkeitsmachung“ rechtsextremer Tendenzen in Burschenschaften (die es ohne Zweifel gab/gibt)? Will man die BG´ler, Ösis missionieren, auf den „Pfad der Tugend“ bringen, oder braucht man dringend eine Rechtfertigung für unterlassenes, zu spätes Handeln?
              Die nächste Frage ist doch: ist das Thema „Burschenschaften“ in der Öffentlichkeit noch so relevant, dass es dort publik gemacht werden muss? Genau das bezweifle ich sehr stark. Burschenschaften, Korporationen spielen heute gesellschaftlich, politisch nur noch mehr eine Randrolle, wenn überhaupt. Also, wozu das Ganze?
              Mein Bund hat versucht missionarisch zu wirken, deswegen der DB-Vorsitz und ist kläglich gescheitert. Danach hat der Verband einen Tritt in den Arsch gekriegt und damit war das Thema für uns erledigt. Öffentlichkeit? Ja, wenn man gefragt wird (was selten eintritt), aber nicht mehr. Wir sind kein Missionsladen, haben auch nichts zu verbergen.

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        • Die alte Geschichte mal wieder… Mein Gott, wie oft denn noch?! Warum versuchen Sie ständig eine Beziehung der DB-Buxen mit Normannia und Arminia Heidelberg/Zürich herzustellen? Diese gibt es nicht, das weiß auch jeder. Sie lassen auch oft genug unerwähnt, dass es die ach so liberale Hilaritas war, die gegen Normannia focht. Und außer dieser einen Gelegenheit gibt es keine sonstigen Belege für eine auch irgendwie geartete Beziehung.
          „Monokel“ hat es bereits bemerkt: Ihnen gehen die Themen aus. Und an der Hetzkampagne gegen Ihren früheren Bundesbruder scheinen Sie sich ja (lobenswerterweise!) nicht beteiligen zu wollen.

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          • Ihnen ist klar, dass in Normannia Jena jede Menge Angehörige von Bünden des alten Dachverbandes Doppelbandträger sind? Unter anderem eines Erlanger BG-Bundes? Oder sind die Herren dort ausgetreten?

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