Rechte Burschenschaften missbrauchen Terrortote von Paris

buschenschafter packt ausDie NPD tut es, die AfD, Pegida und die restliche rechte Szene. Und auch die Rechtsausleger der Burschenschaften fehlen dabei nicht: beim Missbrauchen der Pariser Terrortoten für ihre rechte Propaganda.

Hier zwei Beispiele. Die Marburger Burschenschaft Rheinfranken (immerhin mit politisch aktiven Mitgliedern wie Karsten Jung – FDP-Bundestagskandidat, Michael Hahn – im NPD-Vorstand Niedersachsen) facebookte als Kommentar: „Die Ereignisse von Paris zeigen uns deutlich: Wenn wir uns heute nicht quer stellen gegen Islamisierung und Überfremdung, dann werden wir morgen vielleicht keine Gelegenheit mehr dazu haben.“
Und die österreichische Burschenschaft Teutonia (politisch aktiv mit FPÖ-Parlamentsabgeordneten Reinhard Bösch) legte im ähnlichen Duktus am 7. Januar nach: „Und wieder einmal hat ein europäisches Volk die Segnungen der Einwanderung und der Multikultigesellschaft zu spüren bekommen! Für ein Europa der freien europäischen Völker – gegen Überfremdung und Umvolkung!“

 

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7 Antworten zu “Rechte Burschenschaften missbrauchen Terrortote von Paris

    • Sie haben den Begriff „Mißbrauch“ überhaupt nicht verstanden!
      Bevor Sie sich äußern, sollten Sie einmal oder besser noch mehrfach darüber nachdenken, was Sie schreiben wollen.

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    • Nein.

      Terroristische Aktivitäten und ihr politisches / soziales Umfeld sind zu bekämpfen. Egal ob rechts (NSU), links (Autonome Szene) oder islamistisch (Mörder von Paris).

      Hier kann es für der Freiheit verpflichtete Burschenschafter kaum zwei Meinungen geben.

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      • Das Problem ist nur: auch in der Burschenschaft gab es Menschen wie Sand oder Follen. Sand hat auch gemordet. Auf diese Tradition berrufen sich die ganz Rechten gerne und auch die islamisten könnten sich darauf berufen.

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        • Sand ist vor seiner Tat aus der Burschenschaft ausgetreten.
          Follen war in Amerika eine der starken Stimmen für die Sklavenbefreiung und gegen Diskriminierung der Schwarzen.

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        • Tempora mutantur, nos etmutamur in illis.
          Jede Zeit hat ihre eigenen Antworten, was früher richtig war, ist morgen vielleicht schon falsch.

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