Erste Demonstration gegen neue DB-Vorsitzende Germania am 31.1.

neuesbier2Im Januar 2015 übernimmt die Burschenschaft Germania Marburg den Vorsitz des Verbandes Deutsche Burschenschaft, aber nicht unwidersprochen. Germania ist kaum im Amt, sieht sie sich der ersten Demonstration gegen sich gegenüber. Am 31. Januar ruft die Antifa Marburg zur Demo gegen Germania auf dem Bahnhofsvorplatz auf. Die Germania-Gegner begründen ihren Aufruf damit, dass  dass sie sich derzeit aus „Kadern freier Kameradschaften, Funktionären der Jungen Nationaldemokraten, völkischen Fanatikern und Aktivisten der Neuen Rechten“ rekrutiere. Die Demoaufrufer verweisen auf die Beschreibungen von Naziwatch Marburg zu Germania.

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14 Antworten zu “Erste Demonstration gegen neue DB-Vorsitzende Germania am 31.1.

  1. Frage an BPA: Sie haben dies und eine Meldung von Naziwatch hier wiedergegeben. Haben Sie einen Link zu dem Aufruf? Im Blog von Naziwatch gibt es kein Impressum. Wer steht dahinter? Sind die darin behaupteten Tatsachen über die Mitglieder der Germania – die namentlich benannt wurden – überprüft worden?

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    • @Kritischer Buxe, was werden wohl die Germania-AH zu ihren Aktiven sagen? Liebe Jungs, Einzelfälle, stimmt nicht, alles halb so schlimm, sind vom Pfad der Tugend abgerückt,aber AH führen sie zurück – eben die ganze übliche Bandbreite von Relativierungen und Ausflüchten wie schon im Fall Norbert W. und folgende Fälle. Wie seit Jahren. Wenn die Alten Herren einen A…. in der Hose hätten, würden sie ihre rechte Aktivitas raussetzen. So wie Cheruscia. Aber das wird in Marburg nicht geschehen ;), dafür haben sie zu viele Relativierer unter den AH. Germanen werden zu Raczeks 2.0 – unser Tipp.

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      • Interessiert mich nicht, was man bei Germania intern meint. Ist deren Thema. „Naziwatch“ ist ein anonymer Blog und damit so wenig ernst zu nehmen wie Indymedia. Daher möchte ich wissen, wer konkret hinter dem Bericht steht und ob der verifiziert ist oder nur eine Behauptung.

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        • @Kritischer Buxe, stellen Sie sich doch einfach hypothetisch vor, Sie wären auch Alter Herr bei den Germananen und stellen Sie sich vor, die Inhalte von Naziwatch würden stimmen. Wie würden Sie als Alter Herr der Germanen die Vergangenheit der jetzigen Aktiven in Kameradschaften bewerten, so wie es Naziwatch behauptet und mit Fotos zeigt? Aber wir denken, so weit kommen wir nicht in der Diskussion, da Sie als juristisch geschulte Person im üblichen Spiel die Glaubwürdigkeit von Naziwatch zu hinterfragen gedenken, um die Glaubhaftigkeit der Belege zu erschüttern. Ein bekanntes Verfahren bei Enthüllungen über Braunbuxen – hat bei Norbert W. und Michael J. und Mario B. und auch eine Weile geklappt, bis das erlernte Spiel von Glaubwürdigkeit/Glaubhaftigkeit zusammenbrach und die ganze Vergangenheit und Gegenwart wie ein offenes Buch präsentiert wurde. Bitter, dass Sie lange an die Unschuld von Norbert W. und Michael J. geglaubt haben.

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    • @Bonner Buxe, mal provokant gefragt:
      wann demonstrieren liberale und konservative Burschenschafter gegen extrem rechte Burschenschaften? Was unternehmen liberale und konservative Burschenschafter öffentlich gegen ihre extrem rechten Kollegen?
      Schließlich versauen die Braunbuxen auch das Image der Liberalen und beschädigen den Wert der Marke Burschenschaft – nüchtern aus der Marketingsicht des liberalen Buxen gedacht.

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      • @ BPA-Buxen.
        nüchtern aus der Sicht eines liberalen Buxen: was haben die denn noch mit den rechtsextremen Buxen und deren Bünden zu tun, ausser dem Namen? Und mit Sicherheit sind das nicht meine „Kollegen“! Das klingt verdächtig nach „Buxensolidarität“, nur wg des Namens. Nein, danke!
        Der Name „Burschenschaft“ ist schon seit längerem im Fokus der Kritik bezüglich Studentenverbindungen und nicht erst seit gestern. Mit dieser Kritik müssen die Burschenschaften fertig werden, wie auch immer.
        Gegen die Braunbuxen demonstrieren bedeutet doch nur, dass die damit „aufgewertet“ werden, und die liberalen Buxen kommen in den Verdacht, doch etwas „gemeinsam“ mit diesen Typen zu haben. Und für Phantomschmerzen bekommt man mich nicht auf die Straße.

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      • @BPA Buxe
        Was bringt das Vorgehen, das Sie vorschlagen?
        Gar nichts, weil sich weder die rechten noch die linken Sektierer beeindrucken lassen.
        Man kann unter Linken durchaus einzelne, brauchbare Gesprächspartner finden, die sich von solchen Argumenten überzeugen lassen – grosso modo aber eben nicht.
        Das Gleiche gilt ceteribus paribus übrigens auch für die Rechten.
        Warum also Energie vergeuden?

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      • Demonstrationen gegen die machen nicht wirklich Sinn.

        Aber eine Demonstration, wer der Chef im Ring ist, schon. Die richtigen Maßnahmen sind Hausverbote, Kontaktverbote, Verhängung des Farbenverrufs und Aberkennung der Mensurehrlichkeit. Das Ganze mit einer geeigneten Pressekampagne garniert, träfe die durchaus. Optimal wäre es, dem Restdachverband gerichtlich untersagen zu lassen, sich Burschenschaft zu nennen. Allerdings ist fraglich, ob das möglich ist.

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        • Was ein unglaublicher verquaster Unsinn! Abgesehen davon, daß man den Begriff „Burschenschaft“ nicht schützen kann, wäre es doch viel sinniger, wenn sich die, die ausgetreten sind, nicht mehr Burschenschaft nennen würden!

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          • @lichtgestalt, was hat die Deutsche Burschenschaft mit der Jenaer Urburschenschaft noch zu tun?
            Keiner der drei Jenaer Urburschenschaften ist noch Mitglied und die DB wurde erst viele Jahrzehnte nach den Urburschenschaften gegründet. Die DB hat daher historisch keinen Bezug zur Urburschenschaft.

            Hat die DB als Verband den Mißbrauch der Fahne der Urburschenschaft in Dresden angeordnet oder genehmigt?

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        • @Frankfurter Buxe
          Ja- das wäre schön die Resterampe zu zwingen, sich Kameradschaft nennen zu müssen…
          Leider, wie Sie zu Recht feststellten, unrealistisch

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