„Verkümmerte Konfliktkultur“: Rechte Burschenschafter tragen Konflikte mit Waffen aus

logo-debeadeDer Politologe Dr. Bernhard Weidinger untersucht in seiner Studie über Burschenschaften und Politik in Österreich auch, wie Burschenschaften mit Kritik und Meinungsvielfalt umgehen. Er analysiert, dass Burschenschaften vor allem an Geschlossenheit gelegen sei und darum Meinungsvielfalt und Kritik in der Burschenschafterszene verkümmern würde. Das führe dazu, dass Kritik als Verrat bewertet werde.

Die Studie erscheint in Kürze in Buchform.

Als einen Antreiber dieser Entwicklung „Kritik ist Verrat“ sieht er die Burschenschaftliche Gemeinschaft, die in der gesamten Burschenschafterszene ein Klima verbreite, wobei es ihr vor allem um die „geistige und organisatorische Einheit aller Burschenschaften“ gehe. Sie sehe ihren Zweck darin „allen Kräften entgegen (zutreten), die die burschenschaftliche Einheit gefährden“. Das führe dazu, dass in Burschenschaften „jede Äußerung von Dissens oder Selbstkritik von vornherein unter Verrratsverdacht“ stehe. Grund sei, dass die „ideologische Homogenität der Burschenschaften in Österreich“ für die Bünde im Vordergrund und nicht die Meinungsvielfalt stehe. Die Folgen sind für Burschenschaften dramatisch, wie Weidinger sie bewertet: „die Unterdrückung offenen und kritischen Meinungsaustausches ließen die innerburschenschaftliche Konfliktkultur verkümmern bzw. auf vormodernem Stand verbleiben.“

Was Weidinger für österreichische Burschenschaften schildert, ist bei deutschen Burschenschaften in der DB kaum anders wahrzunehmen. Erstaunlich, dass sich viele DB-Bünde und auch ex-DB-Bünde das BG-Diktat „Einheit statt Meinungsvielfalt“ aufzwingen lassen.

Für diese „verkümmerte Konfliktkultur“ gibt es drei (und mehr) eindrückliche Beispiele:
• Ein Burschenschafter als NSU-Unterstützer in einer BG-Burschenschaft droht 60 Burschenschaften des Verbandes DB in Probleme zu stürzen. Der Verband ordnet keine Untersuchung an, sondern ordnet sich hinter der BG-Burschenschaft des NSU-Unterstützers in Reih und Glied ein, was selbst bei konservativen Burschenschaftern für Erstaunen sorgt.
• 2012 beschloss der Verband auf Druck der BG-Burschenschaft Danubia München ein Zusammenarbeitsverbot mit unserem WatchBlog BPA, um die Beteiligung von DB-Buxen an kritischen Diskussionen über die DB zu unterbinden. Ironischerweise hat ausgerechnet der Danubia AH-Vorstand Maximilian Reingruber selbst das Verbot unterlaufen, als der Diskussionsdruck zu groß wurde.

• Ein weiteres Beispiel für die „verkümmerte Konfliktkultur“ von rechten Burschenschaftern ist, dass diese Konflikte mit der Mensur-Waffe austragen – als Persönliche Contrahage (PC, zwischen Zwei) oder Pro Patria Suite (PP, unter Mehreren). Rechte Bünde sehen (strafrechtlich erlaubte) Bestimmungsmensuren als lästiges Pflichtprogramm zum Aufwärmen und das (illegale) Austragen von Konflikten mit Mensur-Schläger oder -Glocke als „waffenstudentische Kür“. Damit verstossen sie alle gegen einen Ehrenkodex und das Strafrecht: 1953 haben sie dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss versprochen, Konflikte nicht mehr mit der Waffe auszutragen. Im Gegenzug wurde die Bestimmungsmensur im Strafrecht straffrei gestellt. Das Brechen dieses Versprechens und wieder Austragen von „Konflikten“ mit der Waffe führt pikanterweise auch dazu, dass Burschenschafter ihren Namen öffentlich nicht preis geben möchten, wenn sie kritische Worte zu Entgleisungen bei Burschenschaften finden – aus Sorge, für ihre Kritik „angeramscht“, also auf „Schläger“ oder „Glocke“ per PC gefordert zu werden. Der Kommentator Monokel hier im Blog BPA hat dies bestätigt.

Weitere Beispiele belegen die „verkümmerte Konfliktkultur“ per Waffengang. Beispielsweise in Hamburg haben mehrere Burschenschaften eine PP gefochten, nachdem ein Bund die DB verlassen hat.

Hier die Schilderung einer weiteren PP in Hessen von einer beteiligten Burschenschaft: „Im Juli standen wir … gegen die Burschenschaft … mit drei Gliedern parat, da diese es sich erlaubt hatte, sich im Rahmen einer Mensur im Wintersemester beim Unparteiischen nach unserer Moral zu erkundigen. Den Anfang machte diesmal Bundesbruder N. (fünfte Partie) gegen das erste Glied der … (sechste Partie). Beide Paukanten waren über 2 Meter groß, so daß Bundesbruder S. als Sekundant seine Mühe hatte. Bundesbruder N. kassierte im dritten Gang ein Scherzel auf Hochquart und mußte auf Schmiss abgeführt werden. Als zweites Glied stand Bundesbruder B. (13. Partie) parat. Es gelang ihm, seinen Gegenpaukanten nach drei Gängen in die Abfuhr zu zwingen und unversehrt zu bleiben. Als Drittes focht drei Wochen später Bundesbruder J. Es gelang ihm leider nicht, sich in die Partie einzufinden. So kassierte er im ersten Gang einen Treffer auf der Wange. Im zweiten Gang folgte ein Lappen auf Hochquart samt Knochensplitter, so daß wir im dritten Gang auf Schmiss abführen mußten. Nachdem dieses Semester fechterisch sehr aktiv und turbulent verlief, soll im Wintersemester verstärkt auf das Einpauken der jüngeren Aktiven geachtet werden, so daß diese in Kürze ihre Pflichtpartien hinter sich gebracht haben und es dann bei ihnen ist, die waffenstudentische Kür hinzulegen.“

 

-> Twitter-Link: Auszug aus Studie „Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen“

 

 

-> Link: Interview mit Dr. Bernhard Weidinger hier im Blog BPA über den Trend, dass immer mehr extreme Rechte Burschenschafter werden

 

Informationen zum Buch von Dr. B. Weidinger über rechte Burschenschaften und ihren Einfluss

640 Seiten Studie über Burschenschaften in Österreich (ab Nov. im Böhlau-Verlag)Demnächst erscheint das Buch “Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen – Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945” von Dr. Bernhard Weidinger (Böhlau Verlag). Auf 640 Seiten untersucht er “die Rolle akademischer Burschenschaften im politischen Geschehen der Zweiten Republik”, wie das wissenschaftliche Blog FIPU schreibt. “Basierend auf der Auswertung von umfangreichem, bislang von kritischer Forschung nicht erschlossenem Quellenmaterial behandelt er eine Vielfalt an Aspekten: von der Restauration des deutschnationalen Verbindungswesens nach 1945 über den burschenschaftlichen Umgang mit der NS-Vergangenheit bis hin zum Einfluss der Verbindungen auf die Entwicklung der FPÖ. Das burschenschaftliche Weltbild beschreibt Weidinger als durch deutsch-völkischen Nationalismus und ein spezifisches, quasi-soldatisches Männlichkeitsbild geprägt. Burschenschaften erscheinen in seiner Darstellung letztlich als anachronistisches Kuriosum und politisch hochrelevant zugleich.”

Der Wissenschaftler informiert auch auf Twitter unter @bweidin.

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22 Antworten zu “„Verkümmerte Konfliktkultur“: Rechte Burschenschafter tragen Konflikte mit Waffen aus

  1. Es wird sicher nichts helfen, aber man kann es ja mal versuchen:
    PPS und PC sind keine Ehrenhändel!
    Auch die Interpretation von Plicht und Kür ist mehr als abenteuerlich!

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    • @lichtgestalt, erläutern Sie hier doch bitte, warum eine PP nach der im Beispiel geschilderten Moralanfrage aus Ihrer Sicht kein Ehrenhändel ist. Zweite Frage: werden mit PPs und PCs aus Ihrer Sicht keine Konflikte ausgefochten?

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      • Schlägermensuren sind nie ehrenreinigend.

        Für bundesdeutsche Burschenschafter ist aufgrund des gegebenen Versprechens die einzig ehrenreinigende Vorgehensweise bei Ehrverletzungen eine adäquate Entschuldigung. Das kann auch durch Ehrengericht erzwungen werden.

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  2. @Lichtgestalt
    die Grenzen sind, wie Sie ja auch wissen, fliessend.
    Zur Ilustration ein, zugegeben alter, Witz aus, meines Wissens, Jena.
    „Kants Philosopie ist so tiefgründig, dass du sie während des Studiums nicht verstehen kannst. Antwort: Hängt!“
    Ehrenhandel oder nicht?

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  3. @ Monokel,
    hier würde ich auch die Kirche im Dorf lassen.
    Sicherlich gibt es o.a. „Ehrenhändel“, meist zwischen diesen verquasten Ösibuxen (-korporierten) und deren teitsche Nachahmer. Der Normalfall ist des jedoch nicht. Beispiele:
    – 2 Waffenstudenten wollen unbedingt, aus welchen Gründen auch immer, gegeneinander fechten. Sie äussern folglich diesen Wunsch ihren Fechtwarten. Diese jedoch, abhängig von „korinthenkackerigen“ Mensurkonventen und Fechtwartsitzungen (Maßstab: Größe, Schnelligkeit, Technik, Härte) stellen fest, dass die beiden nicht „zusammenpassen“ , also Ablehnung. Folglich muss ein „Grund“, „Konflikt“ gefunden werden. Dafür sind Couleurbummel, Schützenfeste hervorragende Gelegenheiten (was habe ich da schon alles miterlebt!), und fertig ist die sog. PC.
    – Selbiges gilt für die Activitates. „Wir fechten besser, ihr seid Flaschen, eure Paukstunden finden wohl in der Disco statt“, uvam. Der Wunsch nach einem Mannschaftskampf ist unüberhörbar. Was tun, wenn die pingeligen Fechtwartsitzungen im Wege stehen? Das klappt nie und nimmer. Es muss folglich ein „Konflikt“ herbeigezaubert werden, meist „Fahnenklau“, „Entwendung von Couleurartikeln“, „öffentliches Pinkeln in Couleur auf dem anderen Grundstück“, uswusf. Pflichtgemäß werden daraufhin Briefe gewechselt – unseren Gruß zuvor – mit einer Aufforderung auf Entschuldigung, die selbstredend nie erfolgt. Danach flattert der Brief mit X Namen ins Haus, ein Termin wird vereinbart, und gut ist. Mein Bund hat letztes Semester einen 6-paarigen Wettkampf mit einem Corps ausgetragen (aber nicht in einem 3-Wochenturnus, sondern an einem Nachmittag). Die jeweiligen AH´s, die sich beruflich/privat bedingt recht gut kennen und verstehen, haben Tränen bei gemütlichen Bieren über diese Aktion gelacht. Keiner hat eingegriffen. Wir waren früher weder besser noch anders.

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    • @ Otto Framm, Roger, Lichtgestalt.
      Klar- gegen eine frei vereinbarte Partie ist überhaupt nichts zu sagen, egal ob man das Ganze PP oder PC nennt. Selbst auf Säbel sehe ich in diesem Falle kein Problem (Juristen wahrscheinlich schon).
      Ein Problem wird es erst – und das scheint doch vorzukommen, wenn der „Ehrenhandel“ das Sachargument ersetzt. Darum geht es.

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      • Wer sich einer Diskussion durch Tätlichkeiten entzieht, ist vom Habitus her kein Akademiker und einer Mensur unwürdig.

        Mensuren auf Schläger, auch wenn sie als PP oder PC bezeichnet werden, sind per Definitionem niemals Ehrenhändel.

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            • @BPA
              zu PPs kann ich nichts sagen, viele PCs werden gefochten aus Spass an der Freud. Das sind auch die meisten, von denen ich weiß.
              Es gibt aber in meinen Augen ein paar Leute in der DB, die versuchen, die Vertreter ihnen nicht genehmer Auffassungen einzuschüchtern unter anderem auch über das Ramschen. Zugegeben, das trifft nicht auf alle PCs zu, aber schon diese wenigen anderen PCs sind unakademisch.

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  4. Mir als Nichtschlagendem kommen Fechtgechichten ja nicht so oft zu Ohren wie anderen, daher bin ich sicher nicht repräsentativ. Aber ich habe in Clausthal mehrfach von freundschaftlich ausgemachten PPs und PCs unter Vorwänden gehört „so wie ich es meinem Convent beibiegen kann“, während ich anderswo öfter hörte, dass Leute mit dem Äußern ihrer Meinung vorsichtig umgehen, weil sie sonst eine Menge eingerissener Karten etc. am Hals hätten und ihr Bund das nicht möge (oder schärferes). Inklusive den beliebten Vorwürfen bezüglich „Mensurschissern“, wenn solche Forderungen lachend abgelehnt werden.
    Und damit wird m.E. so langsam der Punkt erreicht, wo das schlagende Prinzip dazu missbraucht wird, unliebsame und abweichende Meinungen öffentlich klein zu halten, einen buxigen Mainstream nicht in Frage zu stellen.
    Daher denke ich schon, dass Weidinger mit seiner Einschätzung einer verkümmerten Konfliktkultur für Teile der schlagenden Szene eine treffende Analyse liefert, insbesondere für die österreichische Fraktion und deren Freunde.

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    • @ Roger,
      sicherlich sind Oberharzer Verhältnisse nicht representativ, jedoch auch nicht abwegig. Weidinger hat sicherlich mit seinen Schilderungen recht, wenn es das Ösiland betrifft (aber auch dort gibt es Mensurschisser, die gerne mit der „Gooschen“ fechten). Die Gefahr besteht jedoch ( auch hier), diese Verhältnisse unkritisch auf Deutschland zu übertragen. Das trifft mit Sicherheit nicht zu, obwohl die „schwarzen“ Kösener diesbezüglich auch nicht „so ganz ohne“ sind.
      @ Monokel, wurde Ihnen die „hängt-Forderung“ etwas von einem AH gestellt? Das wäre an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten.

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      • @ Otto Framm
        Der Witz ist sehr alt, er stammt noch aus der Lebzeit Kants.
        Das Problem, das er beschreibt, habe ich in vergleichbarer Weise erlebt und ich bin nicht über hundert Jahre alt! 🙂
        Es ist in Etwa so geschehen, wie Sie es beschreiben und es waren keine Österreicher beteiligt.

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    • Auch eine eingerissene Karte ist kein Ehrenhändel!
      Es ist eben doch so, wie es Otto Frahm oben beschreibt. Wenn er seine „verquaste“ Sicht auf Österreich weglassen würde, könnte er auch feststellen, daß dies dort nicht anders ist!

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      • Mal ganz ehrlich, ich kenne keinen (auch wenn er angeramscht wurde), der nicht freiwillig gefochten hat. Und in meinem Bund muss keiner fechten, wenn er seine politische Meinung in einer Diskussion äußerte und daraufhin von anderen Buxen eine Aufforderung bekommt. Soweit wir PP oder PC gefochten haben, hat es sich nie um sog. Eherenhändel gehandelt. Meistens waren die Gründe an den Haaren herbei gezogen, aber schließlich will fast jede „Aktivengeneration“ auch mal eine PP schlagen (aus welchen Gründen auch immer und sei es nur der obligatorische Schieber auf dem Band). Die Fechtfrage hat meines Erachtens (und so wird es in meinem Bund auch gelebt) nichts aber auch rein gar nichts mit der Unterdrückung von anderen Meinungen etc. zu tun. Soweit gefochten wird, geht es dabei um die allgemeinen waffenstudentischen Traditionen. Insoweit werden auch viele PP und PC gerade mit Landsern und Corps gefochten (nach Fahnenklau oder Einsteigen und Leertrinken des Bierkellers etc.).
        Zum Ausgangspunkt (Darstellung des Herrn Weidinger):
        Ich halte insgesamt die Darstellung des Herrn Weidinger als etwas an den Haaren herbeigezogen. Es sieht ein bisschen so aus als wolle man mit aller Macht den offensichtlichen politischen extremen Rechtsruck der DB mit der waffenstudentischen Tradion begründen, bzw. daraus ableiten, dass die waffenstudentische Tradition die Wurzel des Übels ist, was dann wiederum auf alle pflichtschlagenden Verbände / Verbindungen als latente Gefahr übertragen werden könnte, womit man dann seinen Rundumschlag gegen alle schlagenden Verbindungen vollendet hätte – Ziel erreicht. Mit einem einfachen Zirkelschluss hat man sich alle Vorurteile gegen schlagende Verbindungen bestätigt. – Danke!

        Aber ganz so einfach ist es nicht: Ich persönlich habe meine Meinungen und politischen Ansichten immer offen geäußert. Dieses auch gegenüber BG Buxen (in Deutschland und Österreich), deren Ansichten ich in keinster Weise teile, aber angeramscht oder ähnliches wurde ich nie. Insoweit sind die Thesen des Herrn Weidinger meines Erachtens zumindest aus meinem Erleben heraus widerlegt und somit nicht verallgemeinerungsfähig.

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        • @branco, vielleicht ein Hinweis: Dr. Bernhard Weidinger äußert sich in seinen Zitaten nicht zur waffenstudentischen Tradition. Seine These ist, dass unter dem Druck der rechten Buxen für eine erzwungene Einheit aller Buxen die Konfliktkultur verkümmert. Parallelen zum Fechten zieht er in diesen Zitaten nicht.

          Die These, dass erstens Konflikte auch mit PPs und PCs ausgetragen und zweitens unter Androhung dieser andere Meinungen von rechten Buxen unterdrückt werden, stammt von uns, nicht von Dr. Weidinger. Einige Kommentatoren hier im Blog haben dieser These zugestimmt, andere nicht. Das ist Meinungsvielfalt einer offenen Diskussionskultur 😉

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          • Entschuldigen Sie, dann habe ich da dem Herrn Weidinger wohl etwas unterstellt, was wohl eher BPA zuzurechnen ist / war. Dieses war aus der Darstellung für mich nicht klar erkennbar, so dass ich hiermit meiner Verwunderung ( ;-)) Ausdruck verleihe.
            Aber in der Sache bleiben mein Aussagen korrekt und natürlich sehe ich meinen Beitrag als einen Diskussionsbeitrag im Sinne der Meinungsvielfalt hier im Blog und nicht als einen Schlussstrich unter die Diskussion.
            Aber ich bin auch der Meinung, dass jeder, der wegen seiner politischen oder auch sonstigen Überzeugungen oder Meinungsäußerungen „angeramscht“ wird, darüber nur herzlich lachen sollte.

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          • Ihre These, dass mit der Androhung Meinungen anderer nieder gemacht werden, habe ich in meiner über 30 jährigen Zeit als Angehöriger einer Korporation nie bestätigt gefunden. Dabei war ich als Student oft auch in Österreich unterwegs.

            Was man erlebt hat ist, dass bundesdeutsche Möchtegernsteilbraunbuxen durch kraftvolles Gehabe andere einzuschüchtern versuchen. Die mir bekannten Österreicher lachen über sowas und schütteln den Kopf darüber, dass mit solchen „Burschenschaften“ überhaupt Kontakt gepflegt wird.

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            • @Kritischer Buxe
              Ihre Darstellung passt gut zu meinen Beobachtungen. Eine Ausnahme könnte B! Teutonia Wien machen- aber hier gilt: relato referro.

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