Germania Hamburg grüßt jetzt schon öffentlich mit „Heil Deutsche Burschenschaft“

"Nationaler Viehbestand":Klicken.Kaufen. Storch Heinar freut sich.

Einer betet vor, die anderen folgen zum Regionalseminar: „Nationaler Viehbestand“:Klicken.Kaufen. Storch Heinar freut sich.

Die Mitglieder von Germania Hamburg haben wenig Hemmungen, ihre Ideologie offen auszuleben. Was ihnen seit Mai 2014 die Beobachtung durch den Verfassungsschutz einbringt. Aktuell wollen sie dies wohl wieder bestätigen – so grüßen sie nun auch ganz öffentlich mit „Heil Deutsche Burschenschaft“ auf ihrer Facebookseite. Ein Gruß, der sonst aus gutem Grund eher hinter verschlossenen rechten Buxen-Türen gepflegt wird – aus Rücksicht auf die Alten Herren in bürgerlichen Jobs. Aber offenbar ist man in der Sierichstraße so stolz und euphorisiert, dass man vor die digitale Tür tritt und öffentlich rumheilt.

Grund für den extrem rechten Jubel ist – man möge sich vor der Größe des Ereignisses festhalten – ein  … Regionalseminar der Deutschen Burschenschaft, das bei Germania stattgefunden habe. Und bei dem – man erstaune in rechter Erfurcht – sogar Mitglieder aus Berlin, und sogar aus Hannover, und man staune noch mehr, aus Kiel angereist seien, wie Germania stolz per Facebook anpreist. Germania setzt der eigenen Karikatur noch einen drauf und sieht im „Regionalseminar“ „ein klares Zeichen, daß der Verband trotz medialer Unkenrufe und Totsagungen lebendig ist und bleibt.“ Bei so viel Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist ein wenig Ironie gestattet.

Auch Germania ist wieder ein Fall, in dem rechter Anspruch und Wirklichkeit gewaltig auseinander klaffen. So versuchte sich Germania als BG-Vorsitzende in den letzten Jahren an einem Konzept für die rechte Gemeinschaft, in dem sie einen Führungsanspruch der BG für die gesamte Burschenschafterszene reklamierte und einen „überzeitlichen“ Charakter der  rechten Buxen-Gemeinschaft postulierten – sozusagen Germania und BG als eine Art rechte Buxen-Ersatz-Religion (hier im Blog BPA gab es Zitate und Meinungen zum Germania-BG-„Konzept“).

Ist das regionale Germania-Abendmahl mit Jüngern – sogar – aus Kiel und Hannover nun die Realisierung des Konzeptes des „überzeitlichen“ religiösen Führungsanspruchs auf dem Tempelberg in der Sierichstraße – oder doch mehr eine Karikatur seiner selbst?

„Oh braune Burschenherrlichkeit, …“

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2 Antworten zu “Germania Hamburg grüßt jetzt schon öffentlich mit „Heil Deutsche Burschenschaft“

  1. Ironie on!
    „Stolz und euphorisiert“? Vom Rumheilen?
    Da habe ich noch viel Schlimmeres auf deren Gesichtsbuchseite entdecken müssen. Die sind aber auf den Hund gekommen, die Heil-Bürschchen.
    Etwas weiter unten bewacht ein ausgestopfter Fuchs mit Germanenmütze etliche Astra-Bierkästen! Von so einem billigen Gesöff werden höchstens „Heiler“ euphorisiert. Und das wird dann noch „Gästen“ angeboten……!
    Wenn das noch deren Bbr. Erwin Miksch (Gott habe ihn selig) hätte miterleben müssen……
    Nee, das geht nicht mehr lange gut mit denen. Die Zukunft ist sehr überschaubar.
    Ironie off!
    ps: der Hund ist übrigens noch weiter unten mit Germanenmütze zu bewundern. Na denne.

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    • Und ich dachte immer „Holsten knallt am dollsten“ 🙂
      aber das ist wahr: je brauner der Bund desto schlechter das Bier 🙂
      Naja, wenn man auch die ganze Bewegung mit alimentieren muss, braucht es eben Billigbier. Ironie off.

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