AfD-Burschenschafter sieht in Hooligans „mutige Menschen“

Die Kölner Attacken von Rechtsextremen/Hooligans gegen die Staatsmacht unter dem Deckmantel einer Anti-Salafisten-Demo finden ihren Widerhall auch bei rechten Burschenschaftern. Der AfD-Kader (Landesschiedsgericht) Dubravko Mandic (Mitglied der DB-Burschenschaft Saxo-Silesia Freiburg) zeigt in einer öffentlichen Stellungnahme, auf wessen Seiten seine Sympathien liegen: „Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass heute schon die Agitation gegen Salafismus gefährlich werden kann. Deshalb verwundert es nicht, dass es Hooligans sind, die dieses Risiko nicht scheuen. Bis dahin haben andere mutige Menschen ihre Stimme erhoben. Man hat sie als Islamhasser verunglimpft (so nicht auch Lucke?).“

Aber Mandic ist kein Buxen-Einzelfall. Für die später abgesage Hogesa-Demo in Hamburg hätten sich Mitglieder der DB-Burschenschaft Germania Hamburg als Teilnehmer angemeldet, berichtet Publikative.

 

Ein Bonmot am Rande, da Mandic wieder den Kopf rausstreckt:

Mandic ist Rechtsanwalt. Er wirbt auf seiner Website im Lebenslauf mit dem Namen seiner Burschenschaft und weiteren Kompetenzen. Er hat sich anwaltlich bei uns die Finger verbrannt, als er einen Raczek (ebenfalls Jurist) gegen uns zu vertreten versuchte. Auch Mandics Rostocker burschenschaftlicher Folgeanwalt ist die Sache nicht gut bekommen. Er arbeitet nicht mehr bei der Rostocker Kanzlei.
Als eine der weiteren juristischen Folgeaktivitäten erklärte die Hamburgische Anwaltskammer dem Raczek (Jurist), was ein „Nasi“ ist. Wegen eines Hundes. Humor haben sie, die Hamburger Anwälte.

 

Wie weit wird die Sympathie von diesen und möglichen weiteren DB-Burschenschaftern für Hogesa noch gehen?

 

Links:

Stellungnahme Mandic via Facebookseite der AfD-Organisation Patriotische Plattform, in der er ein AfD-Mitglied verteidigt, dass Sympathien mit Hogesa zeigte und deswegen vom AfD-Chef kritisiert wurde

Mandic bei DB-Burschenschaft Saxo-Silesia (Zeit.de schrieb über seine Mitgliedschaft bei AfD und der Freiburger Burschenschaft )

Germania Hamburg bei Hogesa HH (via Publikative)

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4 Antworten zu “AfD-Burschenschafter sieht in Hooligans „mutige Menschen“

    • @Uljanow, das gibt es doch schon längst. In den 90ern bei der ersten Austrittswelle haben sich Braunbuxen mit den aus dem Verband Ausgetretenen beschäftigt und diese als HoGeNeueDB gemobbt, heute reagiert man sich bei der zweiten Austrittswelle als HoGeBPA mit Bestellungen etc. ab. Schöne neue Braunbuxenwelt auf dem Weg in die Irrelevanz und in VSBerichte. Die Plattformen wanken gewaltig und der Unmut im Verband wird noch einal zunehmen, wenn die AH-Beiträge demmächst um 50 % von 20 auf 30 Euro erhöht werden müssen, wie der Sprecher annoncierte 😉

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  1. Und dieser Herr bewundert Friedrich II von Preussen.! „alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen.“ – Rand-Verfügung des Königs zum Immediat-Bericht des General-Directoriums. Berlin 1740 Juni 15: Ein Katholik sucht in Frankfurt das Bürgerrecht nach

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