R2G: Ready to go Dt. Burschenschaft

logo-debeadeBesonders beliebt ist die Deutsche Burschenschaft bei der Stadtpolitik in Eisenach nicht, wie man am Rauswurf aus der Wartburg gesehen hat. Demnächst wird ihr auch landespolitisch der eisige Wind um die Nase wehen. Die #R2G Rot-rot-grüne Landesregierung wird der DB wie auch schon andere Städte, z.B. Marburg, Jena, Bayreuth, Innsbruck etc. den öffentlichen Raum entziehen.

Dann heißt es für die Dt. Burschenschaft: #R2gReady to go.

 

Der Linzer Burschentum und die österreichische Rechtsaußen-Partei warten schon mit offenen Armen. Dann werden ca. 20 österreichische und 40 deutsche Bünde zur Drei-Finger-Parteiveranstaltung. Wie der ehemalige WKR-Ball. Genau so etwas hatten die österreichischen Bünde anno 1971 beim „historischen Kompromiß“ als Ziel vor Augen. Erst fallen sie im Verband ein, dann holen sie ihn heim in die Ostmark.

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39 Antworten zu “R2G: Ready to go Dt. Burschenschaft

  1. Sollen die doch ihren DB-Tamtam in Österreich zelebrieren. Meine besten Wünsche begleiten sie. Mögen sie dort eine neue Heimat finden.
    Die Frage stellt sich nur: warum beschäftigen sich hier etliche Nicht(mehr)-DBler mit diesem Verband? Phantomschmerzen? Gut, soweit das Verstrickungen in rechtsradikale und/oder kriminelle Dinge betrifft, geht das i.O., Aufklärungsarbeit.
    Die sonstigen Tätigkeiten dieses Verbands ziehen mir, mit Verlaub, seit 20 Jahren am Allerwertesten vorbei. Ich kann und will das nicht mehr beeinflussen, also was solls?

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    • @Otto Framm, Sie haben sich Ihre Frage in ihren vielen Kommentaren selbst beantwortet: weil der Verband die wesentliche Plattform der extrem rechten Buxen ist. Und über deren Strukturen gilt es aufzuklären. Wären mehr Bünde wie der Ihre in den 90ern so tatkräftig und weise gegen die rechten Buxen vorgegangen, d.h. hätten damals mehr Bünde dem Verband durch Austritt die Finanzierung und Daseinsberechtigung entzogen, müßte man heute nicht so intensiv über die Folgen des Nichthandelns von Vielen (auch von uns lange Jahre) – nämlich den Rechtsruck – auf Bund- und Verbandsebene – berichten.

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    • „Die Frage stellt sich nur: warum beschäftigen sich hier etliche Nicht(mehr)-DBler mit diesem Verband“

      Die Antwort ist einfach. Endlich können sich viele Burschenschafter über die DB mal „auskotzen“. Denn dies war früher nicht erlaubt und hätte zu einem Untersuchungsverfahren geführt. Jetzt findet einfach nur ein Druckabbau statt. Das ist gut. Jetzt finden wir endlich wieder unser burschenseliges inneres Gleichgewicht.

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      • @BonnerBuxe, ein Verband, dessen Mitglieder sich auf die Fahne schreiben, ihre Vorgänger hätten im 19. Jahrh. die bürgerlichen Freiheiten wie Meinungsfreiheit etc. erkämpft, macht seine Mitglieder, die Kritik am Verband üben, per Untersuchungsverfahren mundtot?

        Ein Verband, dessen Mitglieder angeblich auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, leitet kein Untersuchungsverfahren gegen eine Burschenschaft ein, die einen NSU-Unterstützer über mehrere Jahre nicht nur bei sich im Haus beherbergt hat, sondern auch als Mitglied in ihren Reihen hatte?

        Schönere Belege für unsere Forderung aus 2012, den Verband aufzulösen, gibt es nicht

        http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Initiative-fordert-Aufloesung-der-Deutschen-Burschenschaft-483673359

        Zitat „Eisenach. Die Deutsche Burschenschaft (DB) „duldet, fördert und finanziert“ rechtsextreme Mitglieder im Dachverband, sagte der Sprecher der Initiative, Justus Libig, am Dienstag. Daher müsse die DB aufgelöst werden, sollte es nicht zu einer sofortigen Reform kommen.

        Die Kritik ist Teil der „9,9 Eisenacher Forderungen“ der Initiative. Die Gruppe verlangt außerdem die Amtsenthebung mehrerer Funktionäre sowie der Ausschluss einiger Burschenschaften aus der DB wegen deren mutmaßlicher Nähe zum Rechtsextremismus. Die DB ist nach eigenen Angaben der größte Zusammenschluss von Burschenschaften in Deutschland und Österreich.“

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      • @ Bonner Buxe,
        dafür habe ich ja volles Verständnis, aber irgendwann (überschaubar) ist der Magen leer und wieder beruhigt. Dann sollte man zur TO übergehen (ohne DB).
        @ BPA Buxen,
        Wer soll denn den Verband DB auflösen? Via Gerichtsbeschluss? Da müsste ein Verfahren angestrengt werden. Die „Resterampenmehrheit“? Die findet doch den jetzigen Zustand wunderbar. Kaum jemand stört die noch.
        Da hilft vermutlich nur eine Pleite weiter.
        Über den Antrag (2012) der heldenhaften IBZ-Bünde (die 2011-13-Gefallenen) kann ein BSE´ler nur müde lächeln. Wir haben so unsere Erfahrungen damit gesammelt.

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    • @Otto Framm,
      es gibt zwei Auffassungen von Burschenschaft:
      – entweder der Bund steht im Zentrum, der zufällig Burschenschaft ist,
      – oder der Bund versteht sich in erster Linie als Burschenschaft, der eigene Bund ist nur eine Ausprägung dieses Prinzips.
      Ich habe den Eindruck – korrigieren Sie mich bitte wenn ich mich irre – dass die erste Auffassung von Ihrem Bund – und einigen anderen – vertreten werden; die von Ihnen so bezeichneten Spätgefallenen ( mein eigener Bund und mich persönlich eingeschlossen) vertreten eher die zweite Auffassung.
      Erst als offensichtlich wurde, dass von den bekannten Bünden konsequent gegen die Prinzipien der Burschenschaft verstossen wurde, aber keine Möglichkeit mehr bestand, das Ruder herumzuwerfen, sind diese Bünde ausgetreten.
      Das ist keine Schwäche oder Blindheit, sondern eine andere Ausprägung.

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      • @ Monokel,
        Sie liegen mit Ihrer Auffassung schon richtig. Nur, Auffassungen sind wandelbar, können sich verändern. Das hängt immer von unterschiedlichen Faktoren ab, Geschichte, personelle, Hochschul-spezifische.
        Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich als Activer noch AH´s kennengelernt habe, die überzeugte Burschenschafter waren. Meine „Activen“generation, die erste „echte“ Nachkriegsgeneration, welche jedoch die „rosigen“ Nachkriegszeiten schon bewusst miterlebt hat, konnte damit nicht mehr so viel anfangen. Trotzdem waren wir zwar keine überzeugten, jedoch pflichtbewusste Buxen.
        Der Weg, den die DB in den 60ern einschlug, kulminierend in dem (gescheiterten) Fusionsantrag 1961 mit den Ösi-buxen und später den (erfolgreichen) „historischen Kompromiss“ 1971 (eine doppelte Erpressung seitens der BG und 68er Buxenbünde. BSE wollte weder das Pflichtschlagen aufgeben, noch die Ösis aufnehmen. Die SK-Bünde waren die einzigen, welche schon damals die richtigen Konsequenzen gezogen haben) hat bei BSE die Burschenschafts-kritische Auffassung rapide wachsen lassen. „Wozu das Ganze?“ war die überwiegende Ansicht. Der weitere Weg der DB hat das nur noch verstärkt und bestätigt.
        Trotzdem sind wir pflichtbewusste Burschenschaft geblieben und haben deswegen 1994 den DB-Vorsitz übernommen mit der klaren Maßgabe, den Verband von Grund auf zu reformieren. Das Ergebnis ist ja bekannt: Null.
        So leid es mir tut: Buxen und Bünde, die spätestens ab Mitte der 90 er die hoffnungslose Situation der DB nicht erkannten, wollten das nicht erkennen, waren Träumer, ideologisch Fixierte, Verdränger. Gewusst (im stillen Kämmerlein) haben es alle, abgesehen von den BGlern, die ja nun das „Ziel der Klasse“ erreicht haben.
        Deswegen hält sich auch unsere Achtung vor den 2011-13-Gefallenen sehr in Grenzen.

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      • @ Monokel,
        (Fortsetzung): Fragen an Sie und @BPA:
        – hat eigentlich der sofortige Austritt zweier Burschenschaften, die nicht zu den schwächsten zählen, nach Beendigung ihres DB-Vorsitzes (Brunsviga Göttingen, BSE) zu keinerlei Diskussion in Ihren Bünden geführt? Oder waren wir Spinner, Verräter, Linke?
        – Hat die Neugründung der NDB Sie und Ihre Bünde nicht misstrauisch gegenüber dem DB-Veband gestimmt? Was musste denn noch alles passieren, damit Sie aufwachten?
        – Wären die ach so mutigen „2011/13-Gefallenen“ schon damals ausgetreten, hätte man wahrscheinlich mit Ächzen und Mühen noch einen einigermaßen funktionierenden neuen Verband hinbekommen. Keine, vor sich hin dümpelnde NDB, kein IBZ-Gelaber, nix von alledem. Nun sollt sich die „Buxenwelt“ daran gewöhnen, dass es mehrere Verbände geben wird, zusätzlich etliche Bünde, welche diese Spielchen nicht mehr mitmachen.

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        • @Otto Framm, uns scheint, Sie sehen Parallelen und Überschneidungen zwischen den Ausgetretenen IBZ-Burschenschaften und der Initiative Burschenschafter gegen Neonazis.
          Die beiden Organisationen haben miteinander nichts zu tun. Das liegt auch an der unterschiedlichen Intention. Unsere Initiative und der Blog wurden von Buxen gegründet, die etwas gegen extrem Rechte bei Buxenschaften unternehmen wollten.
          Die IBZ wurde nicht gegründet, weil deren Führungs-Mitglieder etwas gegen extrem rechte Buxen Buxen hätten oder etwas gegen Braunbuxen unternehmen wollten. Die IBZ wurde rein aus machttaktischen Erwägungen 2012 gegründet, weil die BG im Verband zu viel Einfluß auf sich vereinte.
          Wir stimmen Ihnen zu, dass es Anfang der 2000er noch eine Chance gegen die Rechten im Verband gegeben hätte. Doch die Chance war nie wirklich real, weil doch einige der ab 2012 ausgetretenen Buxen lange Jahre mit den ganz Rechten kooperierten oder ihr tun relativiert hatten. Sie störten sich nicht wirklich an deren extrem rechten Reden oder Taten, sondern erst, wenn es öffentlich wurde und die Grenze in Richtung Juristischem überschritt. Ob das in Zukunft anders werden wird, werden die nächsten Jahre zeigen. Glücklicherweise gibt es auch viele einzelne Burschenschafter in IBZ-Bünden oder freie Burschenschaften, die sich gegen extrem Rechte aussprechen und etwas unternehmen. Ob sie sich als progressivere Strömung in der IBZ durchsetzen oder eher die restaurative Strömung („DB war gar nicht so schlecht, daher können wir die DB-Verfassung als Basis für etwas „Neues“ benutzen) wird sich zeigen.

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        • @Otto Framm,
          der Austritt von Ihrer BSE und Brunsvigia und Neugründung NeueDB wurde in Bonn mit Erstaunen wahrgenommen. Es brachte im Bund die dauernde Diskussion wieder hoch: haben die Ausgetretenen doch recht und braune Buxen im Verband sind doch kein Einzelfall? Und es brachte die Diskussion hoch: bleiben oder austreten. Die Aktivitas war immer wieder für raus, AH für bleiben. Und AHs hatten das Geld, also blieb man. Und nach solchen Ereignissen wie BSE-Austritt besänftigte man sich immer wieder gegenseitig mit der Positionerierung, die man im Bund gelernt hatte und die man auf den Verband übertrug: wir haben einzelne alte Braune noch aus Südtirol-Zeit, aber die sind still und machen nichts böses, wir haben sie im Griff. Diese Fehleinschätzung übertrug man auch auf den Verband. Andererseits hatte der Bund mit einem sehr aktiven HPA-Vorsitzenden einen Amtsträger, der immer wieder für den Verband als wichtiges Netzwerk plädierte, da müsse man ein paar einzelne rechte „Spinner“ eben in Kauf nehmen. Das erste richtige Schockerlebnis war der Vorsitz von Olympia. Das zeigte, dass man mit der Meinung, einzelne Braunhemden wären kontrollierbar, doch irrte. Aber da war es im Bund Mitter der 90er schon zu spät irgendwie zu agieren, da man wegen einer jahrelangen fuxenarmen Zeit eher mit sich als mit dem Verband beschäftigt war. Und im Nachhinein zeigte sich, dass ausgerechnet der HPA-Vorsitzende und der Südtirol-Aktivist aus ihrem „harmlosen“ Schlaf aufwachten und das bekannte ganz rechte Personal Ende der 90er einschleuste.

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      • @ BPA,
        weder sehe ich Parallelen noch Überschneidungen zwischen IBZ einerseits und Ihrer Initiative gegen Buxen-Neonazis andererseits. Ich weiss das sehr wohl zu trennen, habe das auch nicht angedeutet.
        Es lässt sich jedoch kaum vermeiden, dass in diesem Forum beide Themen diskutiert werden, fein säuberlich getrennt. Wenn ich Sie als Person anspreche so deswegen, weil Sie zu der fraglichen Zeit (90er Jahre) Mitglied der Raczeks, folglich mitten im Geschehen waren.
        Ihre Ansichten über etliche Buxen und Bünde der IBZ teile ich.

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      • @Monokel:
        An dieser Stelle muss ich Ihnen recht geben. Es gibt immer verschiedene Ausprägungen in Bezug auf die Einstellungen zum Bund. Dieses kann meines Erachtens selbst innerhalb eines Bundes unterschiedlich sein. Für mich z.B. steht in erster Linie der Bund im Vordergrund. Für einige meiner Bundesbrüder ist es klar das Burschenschaftliche und für andere meiner Bundesbrüder ist das pflichtschlagende Prinzip das Maß aller Dinge.
        Aber in einem sind wir uns alle einig, dass wir uns in keiner dieser Fragen gerne rein reden lassen, d.h. unsere Autonomie als Bund wahren möchten. So haben wir es auch immer gelebt. Wir haben z.B. Zivildienstleistende aufgenommen, obwohl die DB / BG dieses noch verboten hatte. Nur als hier das Theater mit dem Rechtsausschuss etc. anfing, wurde es der breiten Mehrheit meiner Bundesbrüder schließlich zu bund.
        Aber ich hatte bereits schon einmal erklärt, warum wohl bei vielen Bünden solange gewertet wurde: weil sich schlichtweg keiner der AHAH um die DB gekümmert hat. Keiner war auf Veranstaltungen etc.. Man war halt in der DB ohne sich wirklich darum zu kümmern was da eigentlich passierte.
        Erst mit den bekannten Entwicklungen, die auch öffentlich wurden, wurden den AHAH (so auch mir) die Augen geöffnet, man interessierte, informierte sich und stellte schließlich fest, dass es so nicht weitergehen kann. Insoweit muss ich auch eine Lanze für die IBZ brechen, die hat schließlich nochmal versucht das Ruder in die Hand zu nehmen. Auch wenn man leider feststellen musste, dass dieses bereits zu spät war, da die rechten Buxen „ihre Reihen bereits fest geschlossen hatten“. Die BG hatte seit Anfang/Mitte der 1990er Jahre gezielt jeden wichtigen Posten in der DB mit eigenen Leuten besetzt. Insbesondere den Rechtsauschuss, was dann letztlich zu den bekannten kruden Gutachten führte.

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      • Richtig, wobei zum kruden Gutachten anzumerken ist, dass dieses der Feder des Viererbunds entstammt, da von den drei Leuten neben einer BG-Buxe, Arminia-Rhenania und Hilaritasm RA vertreten waren.

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      • Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die damalige Spaltung zu guten Teilen nur aus PR-Gründen erfolgte.
        Arminia-Rhenania stand kurz dem BG-Beitritt. Das was die BG offen sagt, wird von Teilen der IBZ intern auch Vertreten, nur ist man dort eben nicht so dumm wie die Brownies, Man treibt eben gute Pressearbeit, Bomben auf Engeland musste ich auch in Stuttgart schon hören und habe dann auch das Haus verlassen.

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        • @Gelbbuxe, wenn das so ist, wie Sie meinen, bringen die Süddeutschen aber möglicherweise eine Menge unangenehme Sprengkraft in den neuen Verband mit ein. Dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis auch diese braune Bombe, die man für die bessere Außenwirkung blau anzumalen versucht, hochgeht. Oder wie sehen Sie als Experte diese mögliche Entwicklung, wenn das alte Personal weiter macht wie bisher – nur mit einer anderen Fassade?

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      • @gelbbuxe bzgl. Gutachten des sog. Rechtsausschusses der DB:
        wenn dem so ist, dass an dem Gutachten etliche auch nicht BGler arbeiteten, was ich nicht wusste, denn soweit hat mich die die DB dann doch nie interessiert, dann kann das, was da neben der DB entsteht wohl auch nur ein kalter Abklatsch werden. Also bestätigt sich meine Auffassung, dass man am Besten verbandsfrei bleibt.

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  2. Der Verband ist so klein, dass er die Turnhalle künftig schlicht nicht mehr benötigt. Wenn noch 5-10 Burschenschaften aussteigen, tut es auch ein Festzelt irgendwo auf der Wiese.

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  3. @ Otto Framm

    woher kommt eigentlich ihr fast schon pathologisch anmutender Hass gegenüber den Burschenschaften in der IBZ her?
    Ist es Neid oder verletzter Stolz?

    – „Über den Antrag (2012) der heldenhaften IBZ-Bünde“
    – „die 2011-13-Gefallenen“
    – „unsere Achtung vor den 2011-13-Gefallenen sehr in Grenzen“
    – „weil doch einige der ab 2012 ausgetretenen Buxen lange Jahre mit den ganz Rechten kooperierten“
    – „ach so mutigen “2011/13-Gefallenen“

    Woher kommt diese Ablehnung gepaart mit teilweise recht heftigen Vorwürfen?

    Wer hat ihnen im Sandkasten das Förmchen geklaut, so wirkt es einfach seit Wochen und Monaten auf mich. Ständig wird betont wie ach so toll die „steilen“ Buxen von BSE doch seien und wie egal ihnen die IBZ und ein möglicher neuer Verband sein wird. Aber sie sind scheinbar nicht in der Lage den neuen Verband auch einfach neuen Verband sein lassen.
    Sie müssen stetig mit Schmutz und Vermutungen um sich werfen – wirkt wie das Verhalten eines klassischen ´68er. Irgendwas bleibt schon kleben.

    Und zur Vorzeigeburschenschaft BSE – Ich höre hingegen, dass sich im HC (ihre letzten Freunde) eine Front gegen das Verhalten von BSE aufbaut, weil das gloreiche Verhalten ihres Bundes dort nicht mehr als ganz so burschenschaftlich bewertet wird. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

    Ich verbleibe mit burschenschaftlichem Gruß!

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    • @ Friedrich Beermann,
      sind Sie hier der „Buxenpsychater“, von wg. „pathologischer Hass“?
      Weder verlezter Stolz oder Neid, sondern die nuechterne Erkenntnis, dass zwischen etlichen IBZ- Buenden und der DB keine wesentlichen Unterschiede bestehen bis auf die Tuenche. Das wurde hier ja schon von einem weiteren TN festgestellt.
      Die anderen HC-Buende sind frei zu denken was sie wollen. Sie koennen ja, wenn ihnen der HC nicht mehr passt, einen Antrag auf Aufloesung stellen, bzw. auf Rausschmiss von BSE. Wir werden es mit Fassung ertragen.
      Oder sind Sie gar Mitglied einer HC- Burschenschaft, die auch Mitglied im Viererbund ist, „keine Feier ohne, naja, Meier“?

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      • Die „Hambacher“, HC=Hambacher Convent; HK=Hambacher Kreis sind noch eine Gruendung aus DB-Zeiten mit dem Ziel, die BG zu bremsen und die liberalen Buxengrundsaetze durchzusetzen.
        HC ist: Frisia Darmstadt; Arminia Stuttgart; Teutonia Karlsruhe; BSE, also die „Techniker“. HK war Arminia Wuerzburg, Marchia Bonn; Strassarminen Tuebingen; BSE.
        Von der Sache her gesehen wurden die Ziele nicht erreicht, nicht einmal ansatzweise.

        .

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    • @Friedrich Beermann, vielleicht kommt das Mißtrauen von @OttoFramm auch daher, dass sich bei der IBZ Wort und Tat doch gelegentlich unterscheiden. Hier zwei Beispiele: offiziell steigt man aus der DB aus. Damit hat man die in der allgemeinen Öffentlichkeit verbrannte braune Marke nicht mehr an der Backe. Doch in der Fachöffentlichkeit, der Buxenszene, sieht der Ausstieg etwas anders aus. Dort wird offen mit DB-Burschenschaften weiter kooperiert und sogar neue Bündnisse mit DB-Burschenschaften geschlossen: Beispiel 1 ist der neue Münchner Deputierten Convent, Beispiel 2 ist der Ostdeutsche Bund. In beiden Gemeinschaften sind IBZ- und DB-Burschenschaften gemeinsam vertreten.
      Oder sind das wieder berühmte Einzelfälle mit ganz spezieller eigener Geschichte und Strategie, die nicht so streng bewertet werden dürfen? Schließlich dürfe man offiziell den Kontakt nicht abreißen lassen.
      Wenn die IBZ so weiter macht, bringt sie in den Neuen Verband eine schwere Bürde ein. Sie können sich vorstellen, was aus dieser Bürde medial werden wird. Ob die vielen freien Burschenschaften im Neuen Verband diese IBZ-Bürde so lustig finden, müssen diese entscheiden.

      Wie stehen Sie denn dazu, dass IBZ-Burschenschafter als Mitglied des Rechtsausschusses wesentlich am unseligen Rechtsgutachen mitgeschrieben hätten, wie Leser @branco hier schrieb?

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      • @BPA Buxe
        a) technisch: Ich kann Ihnen antworten, indem ich Ihnen an Ihrem post „@Kritischer Buxe, also sind Saabrücken, München MDC und … “ ( ab diesem wird keine Antwortfunktion mehr angezeigt) anhänge, kann aber dann Ihren letzten post nicht lesen .
        b) Stichwort Danubia etc.: Von meiner Seite war es Sarkasmus pur, wobei ich allerdings nicht Danubia, sondern einen anderen Münchner Bund in der BG für problematischer halte, der nicht im Fokus der Öffentlichkeit steht.
        Die Einstellung, die Sie schildern, ist genau die Selbstwahrnehmung in der Rest-DB, vielen VABen und zumindest in der IBZ auch vorhanden. Im folgenden gebe ich nicht meine persönliche Auffassung wieder: „Überlegen Sie doch, dass wir einen Aussenminister hatten, der nie hätte Beamter werden können, daran sehen Sie doch, wie linksradikal die Bundesrepublik geworden ist.
        Ein ehemaliges Mitglied des kommunistischen Bundes wird Ministerpräsident.
        Ein rotlackierter Faschist wird in Thüringen Ministerpräsident“
        c) zu einem Mitglied der Arminia-Rhenania: ja es ist ein Anachronismus, dass Deutschland auf sogar drei Länder aufgeteilt ist. Aber ich bin – ehrlich gesagt – froh darüber. Ab der Donau fängt sowieso der Balkan an. :-)))

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  4. Der Ostdeutsche Bund (nicht zu verwechseln mit dem Ostdeutschen Kartell) ist ein recht alter Zusammenschluss. Nach deren Grundverständnis ein Bund an mehreren Hochschulorten. Dass einzelne Burschenschaften im ODB aus der DB-Schiene ausscheiden, lässt meines Erachtens nur einen Rückschluss zu. Auch im BG-Lager beginnt man klar umzudenken und möchte nicht mehr mit Herren aus Bonn zusammensitzen, die öffentlich einräumen vom Verfassungsschutz für ihre Tätigkeit bezahlt worden zu sein.

    Hieraus etwas kritisches zur IBZ abzuleiten ist nicht zulässig. In der IBZ gibt es den klaren Konsens, dass man Bräunlinge außen vor hält.

    Ob BSE die IBZ jetzt gut findet oder nicht, ist den meisten dort zusammengeschlossenen Burschenschaften übrigens schlicht egal.

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    • @Kritischer Buxe, also sind Saabrücken, München MDC und Rechtsausschuss genau solche Einzelfälle, wie wir sie vermutet haben. Da sind wir aber froh. Was der Konsens gegen Bräunlinge in der Realität wert ist, hat der Münchner Buxenball gezeigt – IBZ und Bräunlinge auf einem Parkett – natürlich ein Sonderfall #IronieOff

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      • Zu München und Rechtsausschuss kann ich nichts sagen, weil ich dazu nur Infos aus dem Netz oder von anderen Leuten habe, nicht aus erster Hand. Zum Konsens in der IBZ kann ich aus erster Hand etwas sagen, und auch zu einer der Burschenschaften aus dem Ostdeutschen Kartell.

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        • @Kritischer Buxe, dann können Sie jetzt und hier etwas aus erster Hand zum Konsens der IBZ sagen und auch zu einer ODK-B!, z.B. woraus besteht der Konsens im Detail, wie wird er in Praxis umgesetzt, wie wird er geahndet, wenn gegen ihn verstossen wird?
          Danke für Ihre Einschätzung aus erster Hand.

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      • @BPA: Konsens besteht darin, dass „Bräunlinge“ in dem Bund, den ich beurteilen kann, nichts zu suchen haben. Das macht sich durchaus an formalen Mitgliedschaften in einschlägigen Organisationen fest, die nicht akzeptiert werden. Aber es betrifft auch Leute die mit entsprechenden Ansichten z.B. für eine vom VS alimentierte Partei eintreten und meinen sich damit in burschenschaftlichen Kreisen wichtig tun zu müssen. Für die gibt es die Ausgangstür.

        Für die IBZ-Bünder die ich kenne nehme ich eine solche Kultur ebenfalls wahr. Formale Beschlüsse werden dazu nicht gefasst. Das Thema ist für die beteiligten Burschenschaften nicht relevant, da man solche Personen nicht in den eigenen Kreisen hat. Burschenschaften, die eine andere Haltung vertreten, sind in der IBZ nicht willkommen.

        Einzelfälle sind immer schwierig. Von Marchia Bonn ist ein (inzwischen verstorbener) NPD-Aktivist bekannt. Dessen Aktivitäten waren aber nie in Zusammenhang zu bringen mit Marchia (allerdings mit einer anderen, die ihn rausgeworfen hat). Dass Marchia als politisch untadelig gelten darf, setze ich als bekannt voraus.

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        • @Kritischer Buxe, wenn wir Sie richtig interpretieren, besteht in der IBZ ein Konsens, dass keine Bräunlinge Mitglied in einem IBZ-Bund werden können. Dafür braucht es einen Konsens?
          Was besagt der Konsens zu Kontakten zu Bräunlingen, z.B. bei Kneipen,Mensuren, sonstigen Veranstaltungen, wie Bälle (z.B. Münchner Burschenschafterball inkl. Danubia und IBZ-Burschenschaften)?
          Wenn Sie schon den verstorbenen NPDler der Bonner Marchia (kein IBZ-Mitglied) ins Spiel bringen. Wie steht es mit dem lebenden berüchtigten Redner von IBZ-Bund Arminia-Rhenania München. Sie wissen schon: „Im Mai 2011 hielt er eine Rede an der Langemarck-Gedenkstätte der Deutschen Burschenschaft, in welcher er Österreich als einen von „zwei Teilen Deutschlands“ bezeichnete und das Anschlussverbot „anachronistisch“ nannte. (Link Wikipedia)“ Sieht so der idealtypische IBZ-Burschenschafter aus? Konsens?

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        • @Monokel, das hören wir zim ersten Mal. Danke für den Hinweis. Vielleicht tragen Sie Ihren Kommentar einfach bei einem anderen einigermaßen passenden Beitrag ein – als kurzfristige Lösung. Danke

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        • @Monokel, wir sind dem von Ihnen geschilderten technischen Problem mit den begrenzten Kommentaren nachgegangen und haben eine Lösung gefunden. Es sind nun mehr ineinander verschachtelte Kommentare möglich, wodurch das geschilderte Problem mit den begrenzten Kommentaren nicht mehr bestehen dürfte. Danke für Ihren Hinweis.

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      • @BPA und alle anderen Diskutanten.
        Technisch geht die Diskussion jetzt etwas durcheinander- das lässt sich nicht vermeiden.
        zum Münchner Deputiertenconvent sind hier schon deutliche Hinweise gekommen, dass dieser ein Sprungtuch für viele Bünder werden soll.
        Über Danubia höre ich von fast allen Seiten, es gehe um einige wenige Problemfälle in der Aktivitas. Es scheint, als trete Danubia als Bund korrekt auf und überlasse die Ausfälle einzelnen Bundesbrüdern. Ich kommentiere das nicht…
        Was die südwestdeutschen Bünde angeht. Der – zurückgezogene – Arierantrag hat hier richtig für Ärger gesorgt: genügend Bünde haben Alte Herren mit Nicht-Arischen Vorfahren. (Übrigens gab es auch in der BG Ärger deswegen, einige BG-Mitglieder haben sich sehr kompetent gegen diese Auffassung ausgesprochen).
        Zum Thema Rechtsausschuss: das war einfach eine Fehlkonstruktion.

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        • @Monokel, wie schade, dass der Verfassungsschutz Ihre Ansicht nicht teilt, dass Danubia und BG in Wirklichkeit aus lauter Gutmenschen bestehen, die nur von bösen linksextremen Blogs und Medien völlig falsch eingeschätzt werden. Wenn man Ihren Worten lauscht, dürfte der Fusion von „korrekten“ Bünden des ODK und neuem Verband bald nichts mehr im Wege stehen.

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      • Das mit dem Ärger im Südwesten klingt schon überzeugend: Die BG hat seit dem Arierantrag keinen Mitgliedsbund in BaWü mehr, die DB hat nur noch die beideb Ex-BG-Bünde aus Heidelberg und Karlsruhe. Und dass es in der BG deswegen Ärger gab, zeigten die 8 Austritte seitdem.
        Allerdings merkwürdig: Der Vorsitzende des den Arierantrag mittragenden Rechtsausschusses ist Mitglied des öffentlich führenden Bundes aus Südwest. Die haben ihm extra eine Rettungsstrippe gegeben, als sein Erstbund schon früher die DB verlassen wollte. Hmm.
        Und sie haben ganz ein neues Kartell aufgemacht mit einem anderen Bund, der auch einen Vertreter des den Arierantrag unterstützenden Rechtsausschusses bieten – zwei von drei der Arier-Rechts-Helden. Hmm hmm hmm.
        Ich bezweifle, ob totstellen und aussitzen zu dem Thema dem neuen Verband guttut.

        Apropos aussitzen: Die Schweigsamkeit bei DB und BG auf die NSU-Beziehung des BG-Bundes Thessalia Bayreuth weist darauf hin, dass jetzt niemand mehr „herumnörgelt“, weil fast alle nicht ausreichend „ideologisch gefestigten“ Bünde das Wrack bereits verlassen haben. Braune Resterampe halt. Da können wir in den nächsten Jahren ja die Aufnahmen von Normannia Jena und Thormannia Braunschweig freudig erwarten…

        Die These, Danubia hätte „nur“ ein Aktivenproblem, kollidiert etwas mit dem jahrzehntealten, stetig bestätigten Image des Bundes in der bundesweiten Korposzene. Hmm. Sicher alles nur Missverständnisse

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