NeueDB befragt BPA-Blogger zum Rechtsruck von Burschenschaften

marke-burschenschaftDer liberale Burschenschafter-Dachverband NeueDB hat uns gebeten, zum Thema Rechtsruck einen Artikel für seine Verbands-Zeitschrift „academicus“ zu schreiben. Wir widmen uns im ausführlichen Beitrag diesen drei Fragen: welches Ausmaß hat der weitere Rechtsruck von immer mehr bereits rechten Burschenschaften in den letzten Jahren, wie konnte es dazu kommen und was kann man in Zukunft dagegen tun? Im Artikel kombinieren wir persönliches Erleben mit Analyse.

Lesen können Sie den Artikel in der academicus-Ausgabe des Wintersemesters 2014/15 ab Mitte November als gedrucktes Heft oder online – auf der Webseite zur Verbandszeitschrift.

Die gedruckte Ausgabe des academicus zum Wintersemester können Interessierte schon jetzt vorab bestellen bei folgender Post-Adresse oder E-Mail-Adresse der NeuenDB:

Postalisch:
Redaktion Academicus
Postfach 100215
90564 Schwaig b. Nürnberg

Per E-Mail:
academicus@neuedb.de

Im Artikel erwähnte – oder wegen geringerer Relevanz auch nicht erwähnte und daher gekränkte – Braunbuxen können zum Artikel ihre üblichen Beschimpfungen gerne hier im Blog BPA in den Kommentaren oder in FB Tramizu loswerden 😉 Die beiden academicus-Adressen sind nur zum Bestellen gedacht.

 

Links: Verband NeueDB, academicus-Ausgabe des Sommersemesters zum Download als PDF

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6 Antworten zu “NeueDB befragt BPA-Blogger zum Rechtsruck von Burschenschaften

  1. Die NDB sollte sich eher mal Gedanken darüber machen, wieso die ganzen neu ausgetretenen Burschenschaften keine Lust auf ein Tritt in die NDB hatten, sondern lieber ihren eigenen Dachverband gründen.

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    • @Anon, unser Tipp: der neue Verband wird ohne Kooperation mit der NeuenDB keine Überlebenschance haben. Also ist es sinnvoller, über Gemeinsamkeiten zu sprechen, z.B. eine gemeinsame Fortbildungsakademie. Unterschiede wird man immer finden, die gibt es auch schon unter den ausgetretenen Burschenschaften genug. Und den Fechtstandpunkt als Basis für Trennendes zu definieren, ist typisch vielleicht für Corps, aber für Burschenschaften wäre das ein wenig dünn, oder?

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  2. Ich finde jeder, der sich mit dem Thema Gedanken „Dachverband“ beschäftigt, sollte bevor man länger darüber nachdenkt immer folgende Fragen für sich beantwortet haben:
    – Wozu brauchen wir einen Dachverband?
    – Soll / darf ein Dachverband mir Vorschriften machen, meine Autonomie begrenzen?
    – Welchen Nutzen hat ein Dachverband für meinen Bund und für die burschenschaftliche Idee?
    – Kann ich burschenschaftliche Ideale auch ohne einen Dachverband leben und nach außen kommunizieren?
    – Kann mir ein Dachverband auch Schaden ?
    ……..
    ……..
    ……..
    Es ließen sich sicherlich noch viele derartige Fragen finden, die natürlich in Gruppen geclustert werden müssten und diskutiert werden sollten.
    Im Ergebnis steht für mich aber, dass die DB uns -zumindest in den letzten Jahren – eher schadete. Wir mussten uns immer nur rechtfertigen für das Verhalten, die Äußerungen und das Auftreten von irgendwelchen am rechten Rand und darüber hinaus segelnden Buxen der DB.
    Zur NDB: ich habe diesen Verband immer nur als eine Art Protestzusammenschluss gegen die DB gesehen. Nachdem nunmehr das Alte „Feindbild“ (Gott sei Dank) zerfällt, fehlt der NDB letztlich das einigende Element. So ist dieses ja grds. mit Protestbewegungen oder Protestparteien. Dieses zeigte die Partei der Piraten und auch die AfD wird meines Erachtens wieder von der Bildfläche verschwinden, wenn es mit den Volkswirtschaften in Europa wieder aufwärts geht (was sicher noch einige Jahre dauern kann) und damit den Europa- und Eurokritikern der Wind aus den Segeln genommen wird.

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  3. @BPA: Auch unter Burschenschaften sollte der Fechtstandpunkt klar definiert sein. Und dieser kann auch unter Burschenschaften durchaus ein Trennendes Element sein.
    Bitte vergesst doch diese Logik der Vergangenheit, dass eine schlagende Verbindung immer gleich rechts sein muss. Dieses kommt doch nur daher, das gerade die Rechtsbuxen (insbesondere aus ÖSI-Land) in der Mehrheit pflichtschlagend sind.
    Es gibt durchaus einige liberale und liberal-konservative Burschenschaften, die nicht im rechten fischen und trotzdem einen ordentlichen und sauberen Fechtstandpunkt haben. Diese werden aber gerade von den nichtschlagenden B!B! automatisch den braunen Buxen zugeordnet. Also findet ihr eine Trennung von beiden Seiten statt. Ich für meinen Teil kommuninzieren daher auch sehr gern mit Corpsstudenten oder Landsern, die in der Regel einen ordentlichen Fechtstandpunkt haben ohne darüber viel zu reden.

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  4. @branco Ich mache mal einen Vorschlag, der gerne kritisiert werden darf, zum Fechtstandpunkt.
    Beim Fechten kommt es neben dem Pflichtschlagen auch auf das technisch saubere Fechten an. Ich habe den Eindruck – man korrigiere mich bitte, wenn ich mich täusche – dass es bei vielen braunlastigen Bünden nicht auf die Qualität des Fechtens ankommt, sondern auf das Stehen und das einkassieren Können. Der Wiener Komment beispielsweise hat den Ruf, technisch nicht besonders anspruchsvoll zu sein.

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  5. Der Wiener Fechtstandpunkt ist aus Sicht von jemandem, der technisch anspruchsvolles Wechseltempofechten gewohnt ist, schlicht nur „anders“. Dass technisches Können auch dort von Vorteil ist, kann aber niemand ernsthaft bestreiten. Nicht jeder mit Schmiß ist ein excellenter Techniker. Das muss man allerdings auch für technisch anspruchsvolle Hochcomments sagen – nicht jeder, der das übt, kann das wirklich wenn er raustritt.

    Letzten Endes zählt die Tat, nicht das Gerede darüber.

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