Porträts von 28 V-Leuten inkl. Norbert Weidner

kitchenSeit 25 Jahren klärt die Fachzeitschrift „Der rechte Rand“ (RR) über die extreme Rechte und ihre Strukturen auf. Die aktuelle Ausgabe widmet sich den V-Leuten der extremen Rechten. 28 V-Leute porträtiert das Magazin. Zu den vorgestellten V-Leuten gehört Norbert Weidner, dem der RR eine Seite widmet. Das Magazin schreibt zur Intention der „V-Leute-Spezialausgabe“: „Ein Kern unseres Heftes sind aber 28 Porträts prominenter V-Leute aus der Szene. Hier zeigt sich die enge Begleitung dieser Verfassungsfeinde durch den Verfassungsschutz. Dabei wird deutlich, das zumeist Führungsfiguren der Szene angeworben wurden, …“.

Das Porträt von V-Mann (und langjähriger Führungsfigur der Deutschen Burschenschaft als Pressesprecher, Chefredakteur, Verbandsratsmitglied) Norbert Weidner findet sich auf Seite 29 der RR-Analyse. Burschenschafts-Gründer und bekanntester V-Mann Tino Brandt ist auf den Seiten 34 bis 36 porträtiert. Auszüge bei Der rechte Rand online Preview.

Im Januar berichtete Spiegel online über Weidner und Verfassungsschutz. Zeit online schrieb ebenfalls: „Weidner streitet seine Zuarbeit für den Verfassungsschutz nicht ab“.

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7 Antworten zu “Porträts von 28 V-Leuten inkl. Norbert Weidner

  1. Dieses Blatt als Fachzeitschrift zu bezeichnen ist schon sehr verwegen.
    Besonders, wenn man sonst soviel vom Verfaßungsschutz hält. Der Einfachheitshalber zitiere ich mal Wikipedia:
    „Im Verfassungsschutzbericht des Bundes von 1998 wird die Zeitschrift als „organisationsunabhängige linksextremistische bzw. linksextremistisch beeinflusste Publikation“ eingestuft, weil nach Aussage der Bundesregierung personelle Verbindungen zur von der DKP beeinflussten Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes bestünden und Autoren aus dem Kreis der DKP und dem gewaltbereiten autonomen Spektrum zu Wort kämen.[3]

    Diese Beurteilung wurde 2003 von der Bundesregierung präzisiert: Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes „liegen Anhaltspunkte für linksextremistische Bestrebungen vor. Sie ergeben sich aus der politischen Ausrichtung, die weitgehend der linksextremistischen Sichtweise zum tatsächlichen oder vermeintlichen Rechtsextremismus entspricht. In der Zeitschrift schreiben jedoch auch Autoren, die keine Linksextremisten sind.“

    Aber natürlich sind da Linke anderer Meinung!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Rechte_Rand

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    • @Lichtgestalt, warum äußern Sie sich zu RR und nicht zu Weidner? (Zugegeben, blöde Frage von uns: Ist die ideologische statt faktenorientierte Argumentation doch typisch für rechte Buxen) Sie kennen sicherlich das Papier des Bundeskriminal-Amtes, über das der Spiegel mehrfach berichtete.
      Links: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/burschenschafter-weidner-der-lange-schatten-des-verfassungsschutzes-a-942681.html
      Und von 2012: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89470525.html

      Vermutlich sehen Sie auch das Bundeskriminalamt als Ausgeburt des Linksextremismus 😉 Das BKA hat die V-Leute des VS auffliegen lassen, AIB und RR haben daraus zitiert.

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      • Ich äußer mich zum RR, weil sie es als Fachzeitschrift bezeichnen und weise mit dem Zitat aus dem Verfassungsschutzbericht auf die doch wohl kuriose Herkunft diese Blattes hin.

        Warum ich das BKA als linksextremistisch ansehen soll, verstehe ich in dem Zusammenhang nicht!

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        • @Lichtgestalt, der Blog-Artikel dreht sich um die Veröffentlichung von Porträts von V-Leuten in einer Fachzeitschrift. Also könnte man sich als Kommentator den V-Leuten widmen, oder der Fachzeitschrift als Quelle. Vielleicht sollten Sie den Begriff Fachzeitschrift nicht so ideologisch sehen, auch Ihre ehemaligen Burschenblätter sind eine Fachzeitschrift, genauso wie RR oder Dt. Logistik Zeitung oder Computerwoche oder Textilwirtschaft.
          Was sagen Sie denn zu den V-Leuten? An dem Begriff Fachzeitschrift haben sie sich jetzt doch schon genügend abgearbeitet und dürften ihre Verbandsbrüder ausreichend ideologisch befriedigt haben. Wie bei Bonhoeffer.

          Also mal Butter bei die Fische. Wie beurteilen Sie persönlich das Leaken durch das BKA?

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      • RR finde ich unseriös. Die haben aber mit Norbert W. gemeinsam, dass sie für ihre Tätigkeit offenbar nicht unerhebliche Mengen an Staatsknete kassieren.
        Über eine Burschenschaft aus Bonn sagt es viel, dass die ihren Kassierer nicht rausgeworfen haben. Über das ODK sagt es viel, dass die mit einer Burschenschaft aus Bonn nicht das Kartell gekündigt haben, nachdem die trotz Bekanntwerden der Finanzierungsgrundlagen an Norbert W. festhalten.
        Letzten Endes ist jeder selbst schuld, der mit solchen Leuten gemeinsame Sache macht. Da aber schließt sich der Kreis. Die selbe Aussage lässt sich nämlich auch für Linksextreme machen, mit denen man im Kampf gegen Rechtsextreme gemeinsame Sache macht. Ergo auch für den RR.

        Meine These: jegliche Staatsferne ist gut und wichtig!

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  2. 1. RR ist weniger seriös als Spiegel, Zeit … die sich nicht als Fachmagazine bezeichnen – insofern ist die Kritik von Lichtgestalt berechtigt.
    2. Was das Leaken durch das BKA angeht: man musste schon vor 30 Jahren Tomaten auf den Augen haben, um zu übersehen, dass in diesem Dunkelfeld „agents provocateurs“ auf beiden Seiten tätig waren. Ziel: den Männern in diesem Geheimdienstumfeld die sicheren Posten zu erhalten. Über diese Schiene dürfte W. auch seine Pöstchen bekommen haben.
    Bei Fragen gerne nachfragen – ich werde antworten, aber nicht schnell.

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  3. Pingback: PORTRÄTS VON 28 V-LEUTEN INKL. NORBERT WEIDNER | Prof. Dr. Hajo Funke·

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