FPÖ-Burschenschafter Strache bald wieder vor Gericht zum Rechtsaußen-Thema?

buschenschafter packt ausWas FPÖ-Burschenschafter Strache auf dem Weg zu seiner Kanzler-Kandidatur 2018 von der Meinungs- und Pressefreiheit hält, zeigt er seinen Österreichern anschaulich. Ein österreichisches Portal hat ihn auf einem Plakat neben Anders Breivik gezeigt mit dem Slogan „Verschiedene Gesichter – derselbe Hass“. Strache (Burschenschaft Vandalia Wien, Mitglied im Dachverband ÖPR) missfällt die Darstellung, er verklagt das Portal. Dieses sammelt via seiner Facebook-Seite erfolgreich Spenden, um sich gegen Strache juristisch zur Wehr zu setzen.

Bereits 2004 berichtete Der Standard über eine gerichtliche Verurteilung von Strache nach einer Enthüllung des „profil“ über ihn: „Das „profil“ hat nach eigenen Angaben einen Prozess gegen den Wiener FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gewonnen. Eine Klage Straches wurde in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Wien abgewiesen; das Urteil ist rechtskräftig. In der Urteilsbegründung wird festgehalten, dass die in dem Artikel „Deutsch, treu und ohne Scheu“ getroffene Wertung, Strache habe „eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut“, zulässig sei.“ (Link zum Standard, 7.12.2004, Artikel „Nähe zum nationalsozialistischem Gedankengut“).

Auch Straches Waffenbruder, FPÖ-Burschenschafter Maximilian Krauss (Burschenschaft Aldania Wien, Mitglied Dt. Burschenschaft), verklagt das Portal. Krauss stößt sich an einem Plakat, das ihn in Couleur und der Warnung »Keine Neonazis in der Bildungspolitik« zeigt. Auch für den Prozess gegen Krauss fließen fleißig spenden via Facebook, wie das Portal Linkswende berichtet.

Strache und Krauss haben gerade eine schlimme Abfuhr kassiert. Wiens Oberbürgermeister Häupl, immerhin selbst ex-Buxe, wollte Krauss nicht auf dem Stuhl eines Schulpolitiker-Postens haben. Das dürfte an den Nerven der beiden FPÖ-Buxen zerren.

Schon vier Jahre vor seiner Kanzler-Kandidatur zeigt Burschenschafter Strache, was er tatsächlich von Presse- und Meinungsfreiheit hält. Wenigstens ist der rechte Buxe ehrlich und zeigt den Österreichern jetzt schon, was sie ab 2018 unter einem rechten Burschenschafter-Kanzler Strache erwarten würde.

Ob Strache von seinen PR-Beratern gut beraten wurde, von sich aus das Thema der Rechtsaußen-Vorwürfe gegen ihn vor Gericht zu ziehen und damit österreichischen und internationalen Journalisten eine Steilvorlage und Aufhänger zu bieten, in rechter Vergangenheit und Gegenwart zu wühlen?

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