AfDler im Interview mit Burschenschafter-Magazin

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Drei Kinder soll der Deutsche haben, arbeitslose Ausländer sollen nicht so wie arbeitslose Deutsche behandelt werden – mit solchen Programmpunkten punktete die AfD in Thüringen beim klassischen Rechtsaußen-Publikum bei der Landtagswahl. Offensichtlich um diese Zielgruppe weiter zu bearbeiten findet sich in der Oktober-Ausgabe der rechten Zeitschrift „Zuerst“ unter Chefredakteur Manuel Ochsenreiter, Burschenschaft der Märker Berlin, ähnliche Verbalschläge von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke.

„Die Zuerst! warnt immer wieder vor „Ausländern“, Homosexuellen und „68ern“ und beklagt die Einflüsse der „jüdischen Lobby“, berichtet die taz. Das Magazin erscheine „im fünften Jahrgang bei der Verlagsgruppe „Lesen & Schenken GmbH“ von Dietmar Munier aus Martensrade nahe Kiel. … Die verlegerische Intention verschweigt Munier nicht: Mit der „zweifelsfrei rechten Zeitung“, sagte er dem Szeneportal „Gesamtrechts“, sollen in der Bundesrepublik die „ganzen Alt-68er, die am Drücker sitzen, ordentlich in die Zange“ genommen werden. Schließlich sei Deutschland gefährdet: durch „massenhafte Einwanderung“, „rekordverdächtige Fortpflanzung der Fremden“ und „Verlust der eigenen ethnischen Identität“, so die taz.

Höckes Interview bei Ochsenreiter zeigt wieder die enge Verbindung zwischen AfD und rechten Burschenschaftern. Diese reicht personell bis hinein in die Verbandsspitze der Deutschen Burschenschaft mit AfD-Dresden-Kader Gordon Engler von der DB-Vorsitzenden Cheruscia. ZEIT ONLINE und weitere Medien hatten darüber schon ausführlich berichtet, damit allerdings erst an der Oberfläche gekratzt.

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