Claudia Roth klärt über Deutsche Burschenschaft auf /Podiumsdiskussion Eisenach 28.8.

Text in Veranstaltungseinladung zur DB in Eisenach am 28.8.

Text in Veranstaltungseinladung zur DB in Eisenach am 28.8.

Neben SPD und Linken machen nun auch die Grünen stärker mobil gegen die Deutsche Burschenschaft. In Sachsen ist der Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn aktiv gegen die DB mit aktuell einer Kleinen Anfrage. Auch die grüne Polit-Prominente Claudia Roth schaltet sich ein. Die meinungsstarke Politikerin informiert auf einer Podiumsdiskussion am 28. August in Eisenach, wie sie die Deutsche Burschenschaft sieht. Der Einladungstext zur Veranstaltung zeigt die Richtung: „Mit dem Wartburgfest von 1817 gehört das Thema Burschenschaften zur Eisenacher Stadtgeschichte. Jedes Jahr aufs Neue besucht mit der Deutschen Burschenschaft der rechte Teil der deutschen Burschenschaftler unsere Heimatstadt Eisenach. Dabei feiert sie sich und ein Gesellschaftsbild aus dem vergangenen Jahrhundert. Durchsetzt von Nationalismus und völkischem Denken werden hier Traditionen des Deutschen Kaiserreichs gepflegt. Daraus erwächst für Eisenach und seine BürgerInnen die besondere Verantwortung, sich kritisch mit diesem Thema auseinander zu setzen. Für Eisenach geht es dabei um weit mehr als Übernachtungszahlen.“

Informationen zur Veranstaltung auf Facebook der Eisenacher Grünen

Claudia Roth ist vom Thema rechte Burschenschafter bereits persönlich betroffen gewesen. Sie hat sich mit dem rechten Burschenschafter Felix Menzel wegen Beleidigung auf dem juristischen Mensurboden getroffen und dem Pennalbuxen eine Abfuhr erteilt. Menzel hatte Roth auf einer Veranstaltung der Burschenschaft Normannia Nibelungen Bielefeld als „fette Qualle“ und „widerliches Etwas“ bezeichnet. Das Amtsgericht Chemnitz verurteilte Menzel wegen Beleidung zu 90 Tagessätzen a 15 Euro, wie die Neue Westfälische berichtete. Menzel legte Berufung ein. Eine höhere Gerichtsinstanz bestätigte das Urteil. Menzel wird seitdem nicht müde, über einen seiner Ansicht nach „politischen Prozess“ und „Einschränkung der Meinungsfreiheit“ zu fabulieren.

 

 

Advertisements

4 Antworten zu “Claudia Roth klärt über Deutsche Burschenschaft auf /Podiumsdiskussion Eisenach 28.8.

  1. Zitat …(Red. Hinweis: Sie werden verstehen, dass Sie hier keine Links auf ein Portal eines Burschenschafters einfügen können, dessen Bund vom VS beobachtet wurde)

    Gefällt mir

  2. offen gesagt, ich verstehe es nicht. Das war zu Dokumentationszwecken. Wer solche Positionen vertritt steht in meinen Augen deutlich ausserhalb der Burschenschaft. Im übrigen Herr M. ist kein (!) akademischer Burschenschafter!

    Gefällt mir

      • “ Der Irrtum der Islamkritiker liegt darin, dass sie die Wurzel des ganzen Übels als Heilmittel gegen die von ihnen befürchtete Islamisierung in Stellung bringen wollen: den westlichen Liberalismus und sein goldenes Kalb, die individualistische Gesellschaft.“ Blaue Narzisse Dienstag, 19 August 2014 20:49 von Fritz Hoewer
        Hier werden gleich zwei der drei Grundsätze der Burschenschaft abgelehnt: Ehre – die ich als τιμή, Anerkennung interpretiere, vgl. „Dem Biedern Ehre und Achtung“, das bedeutet Menschenwürde, weil diese zuallererst dem Individuum gebührt-
        und, offensichtlich: der Freiheit, die anscheinend durch einen korporatistischen Staat ersetzt werden soll.
        Rassistisch ist es ausserdem: „Die Islamkritiker müssen jedoch erkennen, dass ihre Lösung das eigentliche Problem ist, ohne welches es nie soweit hätte kommen müssen. Sie müssen erkennen, dass es sich bei den existierenden Konflikten nicht nur um religiöse Konflikte handelt. Die Konflikte verlaufen auch entlang ethnischer Bruchlinien, deren Erschütterungen längst bis in die Provinz spürbar sind.“
        Dazu kommt ein apokalyptisches Denken wie es E. Voegelin herausgestellt hat im Schlusssatz heraus: „Womöglich hilft auch nur noch die bittere Erkenntnis, dass ein System, das eine solche Situation zulassen konnte, auch durch Protestwähler und Reformen nicht zu retten sein wird“
        Der beste Nährboden für politischen Terrorismus von rechts…

        Gefällt mir

Gerne können Sie sich mit einem Kommentar in die Diskussion einbringen. Motto: Farbe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen. So wie wir. Sonst no comment. Und aus gegebenem Anlass: Bitte bleiben Sie sachlich beim Kommentieren. Für den Inhalt der Kommentare sind die Kommentarschreiber verantwortlich. Und geben Sie sich einen eindeutigen Nickname, denn lauter "Anonyms" können nicht besonders gut miteinander diskutieren. Danke für Ihren Beitrag.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s