Wiener Olympe erkennt in Salamandria die „Anziehungskraft der DB“

logo-debeadeWie unterschiedlich Fremdbild und Selbstbild sein können, zeigt ein Artikel in der rechten Zeitschrift „Zur Zeit“. Es geht um die Aufnahme von einigen älteren Männern ohne Studenten mit Namen Salamandria in die Deutsche Burschenschaft. Der DB-Buxe Bruno Burchhart (Olympia Wien, 1963 bis 1974 wegen „Verstrickungen in den Südtirolterror und Neonazismus“ verboten) sieht dies in eigener Interpretation (Selbstbild). Er „feiert in ZUR ZEIT d Beitritt eines Dresdener Stammtisches als Zeichen f die „Anziehungskraft“ der Dt. #Burschenschaft“, twittert der Politologe Dr. Bernhard Weidinger. Er ergänzt: „Tatsächlich hat sich die DB seit 2005 an Mitgliedsbünden fast halbiert. Ihre „Kraft“ ist derzeit also eine eher zentrifugale.“ Burchhart gilt als „rechte Speerspitze bei den Funktionären des Dachverbandes DB.“

Das Fremdbild der Dresdner sieht etwas anders aus: der ZEIT ONLINE-Redakteur Tilman Steffen nennt Salamandria „Kleiner Dresdner Trink-Verein„.

Wer mehr über die Dresdner erfahren wollte, musste nur auf die (inzwischen um die Erinnerungshumpen „optimierte“) Homepage schauen, was wir noch rechtzeitig im Juni getan haben.

Dazu kann man nur leicht abgewandelt sagen: „Oh Deutsche Burschenherrlichkeit, wohin bist Du entschwunden? Nie kehrst Du wieder …“ „Geblieben ist uns doch der ganz rechte Kern, und den laßt fest uns halten“ 😉

Wer die Anziehungskraft der DB hinter den Kulissen wahrnehmen wollte, konnte dies in Eisenach tun. Wiederum der Wissenschaftler Weidinger berichtet über die Schilderung eines Verbands-Funktionärs, die er mithören durfte. Die Anziehungkraft besteht aus folgenden Punkten, die er auf der Website der Forschungsgruppe FIPU berichtet: “klamme Finanzen und kein überzeugender Plan, wie dem beizukommen sei; die Volkstumsarbeit engagiert, aber ineffektiv; der Wiener Funktionär xy: ein Wichtigtuer; die Hochschulen an Fühlung mit “ihren” Burschenschaften denkbar uninteressiert und die Studenten in Zeiten Bolognas zu pragmatisch; der ständige Gegenwind durch Antifa und Medien zehrt an den Nerven, und auch der Massenexodus der letzten Jahre hat, trotz aller hoffnungsfrohen Parolen nach außen, die Moral vieler Verbandsbrüder schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Verein der Freunde der DB, der einzelne Burschenschafter in ausgetretenen Bünden an den Verband binden soll, kommt nicht recht in die Gänge.”

 

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