Parlamentarische Anfrage zu sächsischen Burschenschaften

kitchenDrei DB-Burschenschaften sind mittlerweile unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Aus München, Hamburg und aus Gießen die Dresdensia. Zwei Gießener Dresdensia-Burschenschafter sitzen im sächsischen Landtag. Und dort fragt der Grüne Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn in einer Kleinen parlamentarischen Anfrage (Drs 5/14768, 2.7.), ob auch sächsische Burschenschaften im Blick des Verfassungsschutzes sind oder waren. Er fragt auch, ob es Anhaltspunkte für „Verbindungen von welchen Burschenschaften zu Neonazis bzw. extremen Rechten“ gebe.

Ein Sprecher des sächsischen Verfassungsschutzes hat Ende Juni gegenüber der taz betont, „in der Vergangenheit waren studentische Verbindungen Gegenstand von Zuständigkeitsüberprüfungen“. Im Verfassungsschutzbericht würden nicht alle Aktivitäten des Amtes dargestellt, sondern Schwerpunkte. Einen Anlass noch genauer hinzuschauen, sieht das Amt jedoch nicht: Bezüge „einzelner Rechtsextremisten“ zu nicht-extremistischen Organisationen – gemeint sind Burschenschaften – würden die die Beobachtung jener Strukturen nicht rechtfertigen.“

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