DB-Vorsitzende Cheruscia bei NPD-Jugendkongress: taz über Sachsens akademische Rechte

Die taz durchleuchtet offenbar kitchenrechte sächsische Burschenschaften und wurde für ihren Artikel „Auffällige Verbindungen“ auch fündig. Ein Mitglied der Dt. Burschenschaft-Vorsitzenden Cheruscia habe den „Europa-Kongress“ der „NPD-Jugendorganisation“ besucht. Die sächsische Burschenschaft habe in diesem Jahr den Verbandsvorsitz der „extrem rechten Deutschen Burschenschaft“ inne. Für die „rechtsextreme NPD“ säßen auch Burschenschafter im Landtag. Der „extrem rechten Deutschen Burschenschaft“ hätten sich trotz öffentlicher Kritik sächsische Burschenschaften als neue Mitglieder angeschlossen. Und ein Mitglied der Burschenschaft Arminia Leipzig sei Mitbegründer einer Initiative gegen Moscheebau in der Stadt.

Die taz vermutet „Beißhemmungen“ beim sächsischen Verfassungsschutzchef Gordian Meyer-Plath, selbst Buxe, wenn es um die Bewertung der Vernetzung von Burschenschaften mit rechtsextremistischen Organisationen geht. Sein Amt weist den taz-Verdacht „weit von sich“. Oppositionspolitiker sehen das anders: „Der Verfassungsschutz hat bei rechtsextremen Bestrebungen an Hochschulen in Sachsen einen blinden Fleck“, sagt der sächsische Landtagsabgeordnete der Grünen Miro Jennerjahn der taz.

Die sächsische DB-Vorsitzende könnte sich für ihr Verhalten auf den Verband berufen: das Verhältnis der Deutschen Burschenschafter zur NPD habe der Verband 2013 beim Burschentag geregelt, schrieb Spiegel online: „Die Germania Hamburg fordert die „Gleichbehandlung“ aller politischen Parteien – eine kaum verhüllte Verteidigung der zahlreichen Burschenschafter, die Mitglied in der NPD, der Pro-Parteien oder bei anderen Rechtspopulisten sind.“

 

Der wegen Verunglimpfung von Widerstandskämpfer Bonhoeffer strafrechtlich verurteilte Burschenschafter Norbert Weidner nutzt den taz-Artikel für Kritik an der Bonner Burschenschaft Marchia 

 

Weidner hatte im Februar angekündigt, wegen des Bonhoeffer-Urteils vor das Bundesverfassungsgericht ziehen zu wollen. Was ist eigentlich daraus geworden?

 

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