Danubia knickt ein: Rechtsextremer GfP-Chef ausgeladen – nach SZ-Anfrage

kitchenGestern meldete unser Blog BPA, dass die Burschenschaft Danubia München den Chef der Gesellschaft für freie Publizistik (GfP), Martin Pfeiffer, zum Vortrag eingeladen hat. Heute berichtet die Süddeutsche Zeitung (Print), dass Danubia Pfeiffer ausgeladen und die Veranstaltung abgesagt habe. Der bayerische Verfassungsschutz stufe Pfeiffer als „einschlägig bekannten Rechtsextremisten“ ein. Danubia-Vorstand Maximilian Reingruber sprach gegenüber der SZ von „bedauerlichem Versehen“, die GfP-Funktion sei der Danubia bis zur SZ-Anfrage „nicht bewusst gewesen“. Die Veranstaltung sei in der Verantwort der Altherrenschaft gewesen. Bisher sei nur die Aktivitas vom bayerischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Aber der bayerische Verfassungsschutz erkläre, er habe „die Entwicklung der Danubia insgesamt“ im Blick, so die SZ.

Die SZ kommentiert, dass Danubia die „Brisanz der Einladung unterschätzt“ habe, und nun mit der „kurzfristigen Ausladung Pfeiffers“ versuche, die „Notbremse zu ziehen.“

(Zum Nachlesen: Süddeutsche Zeitung, 17. Juni, Regionalausgabe München City, Bayern Regio S. 3. Und online ist der Beitrag ebenfalls.)

Das österreichische Portal Stopptdierechten hat Zweifel an der Darstellung Reingrubers gegenüber der SZ, die GfP-Funktion sei Danubia nicht bewusst gewesen. Als Indiz zeigt das Portal ein Facebook-Posting der rechten Zeitung Junge Freiheit vom August 2012, das Reingruber und GfP direkt übereinander kommentieren.

 

Danubia ist kürzlich mit einer Stellungnahme gegenüber unserem Blog BPA aufgefallen – es ging um die Übernachtung eines Straftäters auf dem Danuben-Haus vor mehr als einem Jahrzehnt. Davor wurde Danubia in Medien wegen der Causa Burschenschafterball (Location sagt zunächst wg. rechter Buxen ab, dann wieder zu) genannt.

 

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