Medienwelle: Wartburg deklassiert Burschentag als parteinahe Veranstaltung und DB als „nicht mehr akzeptabel“

logo-debeadeBereits am Tag vor dem Burschentag der Deutschen Burschenschaft in Eisenach berichten zahlreiche Medien. Erster Aufhänger ist die Absage der Wartburg an die DB.

Als Grund für die Absage gibt der Sprecher der Wartburgstiftung im Tagesspiegel an: „Infolge der Entwicklung in der Burschenschaft und einiger Abspaltungen für die Wartburg nicht mehr repräsentativ und somit nicht mehr akzeptabel“. Innerhalb der Burschenschaft hätten sich politische Gruppen herauskristallisiert – das historische Burggelände stehe aber grundsätzlich nicht für parteinahe Veranstaltungen zur Verfügung. 

Die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf begrüßt die Absage im mdr: „Die Absage mache deutlich, dass die Stadt mit ihrer Haltung nicht allein stehe. Auch viele andere sähen die Entwicklung innerhalb der Deutschen Burschenschaft kritisch. Eisenach stehe für Toleranz und Weltoffenheit, nationalsozialistisches Gedankengut habe hier keinen Platz. Die Stadt Eisenach hatte bereits im Herbst 2012 den Mietvertrag mit der Deutschen Burschenschaft für die Werner-Aßmann-Sporthalle gekündigt. Allerdings läuft der langfristige Vertrag noch bis zum Jahr 2017.“

Spiegel online titelt: Burschenschafter bekommen Wartburg-Verbot
„Fackeln, Fanfaren, drei Strophen Deutschlandlied – in Eisenach trifft sich ab Donnerstag die Deutsche Burschenschaft. Doch die stramm rechten Akademiker dürfen nicht mehr auf der Wartburg feiern. Laut Burgstiftung ist die Veranstaltung „nicht mehr akzeptabel“.“

Die taz schrei(b)t:

Burschis müssen draußen bleiben

Für die Deutsche Burschenschaft bleibt die historisch bedeutsame Wartburg in diesem Jahr geschlossen. Dem Dachverband werden rechte Umtriebe vorgeworfen.

 

Die Twittergemeinde reagiert mit Häme auf die Absage an DB.

 

Der mdr führt außerdem eine Meinungsumfrageumfrage zur Absage der Wartburg an die DB durch.

 

 

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