Wiener Geheimtreffen mit Dugin: Burschenschafter als Putins 5. Kolonne?

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Unterwirft sich der Braunbuxe dem russischen Bären und macht für ihn auch noch die Lobbyarbeit?

In Wien berieten die Führer der russischen Eurasien-Bewegung mit westeuropäischen Rechtspopulisten, Aristokraten und Unternehmern über die Rettung Europas vor Liberalismus und Schwulenlobby, enthüllt der Tagesanzeiger. Mit dabei seien die FPÖ-Burschenschafter Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus gewesen. Die Teilnehmer seien zur absoluten Geheimhaltung verpflichtet worden.

Stargast des Geheimtreffens sei Alexander Dugins gewesen, Chefideologe der Eurasischen Bewegung, schreibt der Tagesanzeiger. Dugin propagiere ein europäisch-asiatisches Bündnis unter Führung Russlands. Seine Ideen seien bei der Rede des russischen Präsidenten Putin nach der Annexion der Krim ebenso bemerkbar gewesen wie bei der Gründung der Eurasischen Union von Russland, Weissrussland und Kasachstan Ende Mai. Der TA weiter: „In einer TV-Ansprache im April schlug Dugin vor, Europa auf friedlichem Weg zu einem russischen Protektorat zu machen und es damit vor Homoehen, Pussy Riot und vor sich selbst zu schützen: «Wir müssen Europa erobern und anschliessen.» Fest stehe, so Dugin weiter, «dass uns eine prorussische fünfte Kolonne in Europa unterstützt. Das sind europäische Intellektuelle, die ihre Identität stärken wollen.»

Der Nationalratsabgeordnete Harald Walser kommentiert das Treffen von Strache und Dugin etc. und deren Wiederbelebung der „Heiligen Allianz“, das Bündnis von Preußen, Österreich und Russland 1814/15. „Das Ziel: Der Erhalt der absolutistischen alten Ordnung, in Österreich erfolgreich umgesetzt von Staatskanzler Clemens Metternich. Die Folge: Zensur, Berufsverbote für Demokraten, Unterdrückung, Spitzelwesen …
Und diesen Geist wollen nun also Strache & Co wiederbeleben? Und das in aller Offenheit? Respekt! So deutlich haben sie ihre reaktionären Ansichten selten kundgetan. Wir wissen jetzt, was diese Herrschaften einläuten wollen – ein „Jahrhundert der relativen Ruhe“! Gott schütze Österreich!“

Link: Tagesanzeiger „Gipfeltreffen mit Putins fünfter Kolonne“ , Harald Walser „Gott schütze Österreich“

 

Am 4.6. feiern die rechten österr. Burschenschaften in Wien ihre historisch nicht belegte Beteiligung an der 1848 Demokratiebewegung. Und gleichzeitig feiern die FPÖ-Buxen den russischen „Präsidenten und Diktator“ als neuen Heilsbringer – und der Buxenverband käut deren prorussische Agenda wieder. Ein deutlicheres Symbol könnten die rechten Buxen kaum liefern, wie wenig sie noch mit der burschenschaftlichen Ursprungsidee zu tun haben.

 

 

Burschenschafter als prorussische fünfte Kolonne von Putin in Europa?

Im Mai hat der Sprecher der Deutschen Burschenschaft, Gordon Engler, die Mitgliedsburschenschaften in einer Rede auf einen prorussischen Kurs eingeschworen.

Im letzten Herbst hat Alexander Dugin bei einem Vortrag auf dem Haus einer DB-Burschenschaft in Bielefeld für seine eurasische Politik unter russischer Führung geworben.

 

 

 

 

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Eine Antwort zu “Wiener Geheimtreffen mit Dugin: Burschenschafter als Putins 5. Kolonne?

  1. Moskau – das Dritte Rom
    „Da das alte Rom durch die apollinarische Häresie gefallen ist und das Zweite Rom, d. h. Konstantinopel, von den Mohammedanern erobert und den gottlosen Türken beherrscht ist, jedoch, frommer Zar, Dein großes Russisches Reich, das Dritte Rom, an Strenggläubigkeit allen überlegen ist und dies ganze orthodoxe Reich sich auch unter einer Krone befindet, und Ihr allein unter dem Himmel in der ganzen Ökumene und unter allen Christen christlicher Zar seid; und wegen Gottes Vorsehung und dem Gebet der heiligen Gottesmutter,
    und wegen der Gebete der neuen Wundertäter des großen Russischen Reiches Peter, Aleksej und Jona, und wegen Deines Gebetes in der Kirche und Deiner Beratung mit der Kirche soll diese höchst wichtige Sache geschehen.“ Und auf Anrufung des heiligen und lebenspendenden Geistes hin, mit der Erlaubnis des frommen großen Herrschers, Zaren und Großfürsten Fedor Ivanovič, Selbstherrscher des ganzen großen Rußland, Herrn und Beherrscher vieler Reiche, erwählte der hochgeweihte Jeremias, von Gottes Gnaden Erzbischof Konstantinopels, des neuen Rom, und ökumenischer Patriarch, nach den Regeln der gottgefälligen Apostel
    und der heiligen Väter, sowie mit Zustimmung aller Metropoliten, Erzbischöfe, Bischöfe, Archimandriten,Igumene sowie des ganzen heiligen Sobor des großen Russischen und des Griechischen Reiches, Iov, denhochgeweihten Metropoliten von ganz Rußland, und setzte ihn zum Patriarchen ein.Quelle: Nolte H.-H. 1981:Der Aufstieg Rußlands zur europäischen Großmacht. Stuttgart, 13.
    Vgl. weiter hier http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/putin-und-das-dritte-imperium–84006485.html

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