„Blutzeugen der Bewegung“: skurrile Sprüche von rechten Burschenschaftern

neuesbier2Rechte Burschenschafter sind mittlerweile Meister darin, sich selbst zu demaskieren. Beispielsweise wie ganz aktuell durch das Foto eines Buxen in Couleur auf Buxenhaus mit Hitler-Porträt, das öffentlich wurde. Oder durch Bananen-Geschichten. Oder durch Bonhoeffer-Geschichten. Oder durch Rode-Pamphlete. Oder durch „Arier-Anträge“. …

Oder auch durch ihre Sprüche demaskieren sich rechte Buxen. Einige davon haben wir zusammengestellt:

(1) Ich bin nicht extrem rechts, nur meine Aktivitas steht im Verfassungsschutzbericht

(2) Das Foto ist unpolitisch und ein Jux  (Buxen-Kommentar zu Foto mit Arm rechts oben)

(3) Wir sind Blutzeugen der Bewegung (alle Buxen sollten in NPD eintreten, so Forderung eines Buxen)

(4) Das darf ich nicht sagen, fragen Sie die Vorsitzende (auf Frage an Buxen,was für ihn deutsch sei)

(5) Skurriler rechter Ösi- Burschenschafter-Spruch: Wir haben 1848 die Demokratie erkämpft (Anm.: erste Burschenschaft in Österreich wurde 1859 gegründet)

(6) Ich wollte nur 3 Bier bestellen (Buxe, der mit Kühnen-Gruß fotografiert wurde)

 

Sie kennen sicherlich noch mehr skurrile Sprüche von rechten Burschenschaftern.

Wir und die anderen Leser freuen uns auf Ihre Schätze in der Kommentarzeile.

 

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5 Antworten zu “„Blutzeugen der Bewegung“: skurrile Sprüche von rechten Burschenschaftern

  1. “Wir kannten die Männer nicht, denen wir eine Übernachtung auf unserem Haus boten.” (Danubia München 2001, ….) Ob normale Menschen auch so einfach in München einen Schlafplatz finden?
    http://www.hagalil.com/archiv/2001/01/nazi-muenchen.htm
    https://groups.google.com/forum/#!topic/de.soc.studium.verbindungen/dKVUzE3GIUY

    ((Redaktioneller Hinweis entsprechend § 10 Telemediengesetz, 26.5.14: Der Kommentator hat bezüglich der Übernachtung und der Verantwortlichkeit dafür seine eigene Meinung geäußert. Diese Meinung stimmt nicht mit der Meinung der Burschenschaft Danubia ein, – die in einer Meinung des Kommentators bezüglich der Verantwortlichkeit eine Falschbehauptung sieht – wie uns der Altherrenvorsitzende der Burschenschaft Danubia, Maximilian Reingruber, in einer Stellungnahme vom 25. Mai mitgeteilt hat, die wir hier im Sinne der Meinungsfreiheit wiedergeben.
    Reingruber schreibt darin: „Die Frankfurter Rundschau hat bereits vor Jahren einen Prozeß gegen uns verloren, weil sie das ebenso behauptet hat. ….Gerichtsnotorisch ist, daß der Straftäter ohne unser Wissen auf unserem Haus übernachtet hat. Es ist uns sicher zur Last zu legen, daß Gäste auf unserem Haus das Gastrecht insoweit mißbraucht haben, als daß den Straftäter eingelassen haben. Aber „Unterschlupf geboten“ ist ein Hinweis auf eine aktive Handlung, die wir allerdings nicht veranlasst haben. Ich danke Ihnen im Voraus, daß sie diesen Eintrag löschen oder abändern …“ (-Fehler im Original-).
    Wir weisen darauf hin, dass es in verschiedenen Quellen unterschiedliche Meinungen zum Sachverhalt gibt. So wird in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung (Drucksache 14/6729) von „Der mutmaßliche Haupttäter, der zunächst bei der Danubia Unterschlupf fand“ geschrieben, aber beispielsweise Spiegel online (18.6.2001) oder taz.de (26.3.2014) oder Bundeszentrale für politische Bildung (23.4.2007) schrieben über eine andere Sichtweise des Sachverhaltes. Der Leser möge sich anhand der verschiedenen Quellen, die eine Google-Suche erbringt, seine eigene Meinung bilden.))

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  2. Übernachtende Skinheads oder Sieg-Heil-Rufe auf einer Party, bis die Polizei eingreift, sind auf jedem Haus möglich? Ich hoffe doch nicht!
    Hui, ich will mir gar nicht ausmalen, was bei uns los wäre, wenn die Altherrenschaft so etwas erführe!
    Und selbst wenn wir es nicht via Aktivitas erfahren sollten, weil diese auf rechts gedreht worden wäre, würde ich auf dezente Hinweise oder ganz offizielle Briefe der anderen ortsansässigen Verbindungen hoffen mit der Empfehlung, die eigene Aktivitas mal scharf ins Auge zu nehmen!
    In der lokalen Korposzene kursieren in aller Regel eh mehr Geschichten als die breite Öffentlichkeit je erfährt, so dass dieses Frühwarnsystem funktionieren sollte, wenn man darauf hört. Und es erscheint auch nicht ganz zufällig, dass solche Vorfälle oft in Bünden auftreten, die sich bereits einen einschlägigen Ruf erarbeitet haben, oft geduldet oder gar gefördert durch die Altherrenschaft.
    Nee, das „Kann überall vorkommen“ erscheint mir etwas billig.

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  3. @Roger
    ein Mißverständnis; ich bezog mich nur hierauf: „Wir kannten die Männer nicht, denen wir eine Übernachtung auf unserem Haus boten.” (Danubia München 2001, nachdem sie de polizeilich gesuchten Haupttätern eines rassistschen Mordversuches über Nacht Unterschlupf boten. Ob normale Menschen auch so einfach in München einen Schlafplatz finden?“ – alles andere ist keine Frage

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