Braunbuxen schicken Dildo an BPA-Blogger

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Rechtsextreme Burschenschafter haben eine ganz eigene Sprache, um ihre Kritik am Blog BPA auszudrücken: mit Bestellung eines Dildos für Blogger.

Richtig erfolgreich sind momentan die Rechtsextremen als „selbsternannte braune akademische Elite“ unter den Burschenschaftern nicht. Ihre alten Strukturen zerbröseln ihnen, ohne dass sie das so richtig aufhalten oder nutzen können. Und dann demaskieren auch noch Blogs, Medien, Kino und Theater ihre braune Fratze hinter der bürgerlichen Fassade. Was bleibt ihnen? Sie jammern aus ihrer Wagenburg heraus, am liebsten über Meinungsfreiheit, die sie angeblich erfunden hätten und die ihnen heute angeblich weggenommen werden würde.

In dieser fatalen Wagenburg-Situation brauchen die Braunbuxen Sündenböcke, um sich abzureagieren. Beispielsweise liberale Burschenschaften oder auch wir, die sie  „Hetzblogger“ titulieren. Wenn wir „Hetzblogger“ sie mal wieder zu sehr kritisiert haben, dann wird online per Falschbestellung eine Pizza an uns geschickt. Dann wird das Tor-Netz zum Verstecken der Identität angeworfen und ganz burschenschaftlich-heldenhaft anonym online bestellt. Gerne, wenn man sich vorher im Braunbuxenkreis zusammen Mut angetrunken hat, z.B. bei An- und Abkneipen oder Bällen oder Tagungen etc.. Wir können schon die Uhr danach stellen. Neuester Streich der Braunbuxen ist, uns einen Dildo bei einem Flensburger Versand zu bestellen und schicken zu lassen. Was soll die Botschaft der Braunbuxen für uns sein? Das Götz von Berlichingen-Zitat?

Mit solch einer Dildo-Aktion für Kritiker offenbaren sich die Braunbuxen und zeigen ihre wahre Haltung zur Meinungfreiheit. Die Dildo-Aktion ist auch ein perfektes Symbol für die braunen „akademischen“ Burschenschaften, die in ihrer abgeschotteten Parallelgesellschaft längst schon verroht sind wie Strassennazi-Kameradschaften. So zeigen die Braunbuxen auch mit solchen Aktionen vor der ganzen Burschenschafterszene immer wieder ihre wahre braune Fratze hinter der bürgerlichen Fassade. Braunbuxen sind mittlerweile Meister darin, sich selbst zu demaskieren.

Soll das die selbsternannte „braune akademische Elite“ sein? Braune, ja. Akademische, manchmal. Elite, nein.

 

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17 Antworten zu “Braunbuxen schicken Dildo an BPA-Blogger

    • @Anonym: Ist Ihnen eigentlich klar, dass Braunbuxen mit solchen Aktionen die immer wieder aufkeimenden Gerüchte von Röhmscher Gewalt untereinander befeuern? Wie können Braunbuxen so unvorsichtig sein, Journalisten von sich aus auf dieses Thema zu stoßen?

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  1. Mit Verlaub: der gesamte Thread, vom Eröffnungsposting bis hin zu den Kommentaren ist schlicht gesagt nur peinlich.
    „Akademisch“?……………..NEIN!
    „Elite“……………..NEIN! (da hat selbst „Bild“ noch höheres Niveau)
    Da sollte sich niemand mehr wundern, wenn hier selbst von der anonymen „Elite“ der Buxen (wie war das noch einmal? Farben tragen heisst Farbe bekennen) keiner mehr kommentieren will.
    @BPA ist gut beraten, wenn er diesen Thread ersatzlos löscht.
    gez.: Otto Framm, B! Schlägel und Eisen, Clausthal

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    • @Otto Framm: Sie haben Ihre Meinungen, wir haben unsere Meinungen. Und beide dürfen wir sie äußern, auch hier im Blog. Anders als Sie trauen sich viele Buxen nicht, hier im Blog ihre Meinung zu äußern. Und wenn, dann viele anonym. Aber auch einige mit Klarnamen. Aber auch viele noch mit einem Nick, das ist doch schon mal ein Anfang. Ob das Anonymisieren am Blog und seinen Inhalten sowie Stilen liegt oder an den Buxen selbst, das müssen sie die Buxen fragen. Trotzdem sind die Kommentare in letzter Zeit sprunghaft angestiegen und zeigen das Diskussionsbedürfnis und auch die sachliche Diskussionsfähigkeiten der Buxen und anderer Korporierter hier im Blog. Das ist in anderen Foren – sei es Bübchennetz oder FB-Tramizu oder koporiert.com – oft anders.
      Anderes – für die Leser sicherlich noch interessanteres – Thema: Vielleicht möchten Sie einmal skizzieren, mit welchen Ideen und Vorschlägen BSE als Vorsitzende den Alten Verband zu reformieren versuchte. Davon könnten doch manche Buxen profitieren. Vorschlag: dieses Thema passt sicherlich nicht so gut zum Dildo-Thread, vielleicht möchten Sie die Vorschläge im Thread AdB einfügen? Danke.

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      • @BPA-Buxen,
        verraten Sie mir doch bitte einnmal, wie man anonyme Schreiber befragen kann. Man weiss doch garnicht, ob das Buxen, Waffenstudenten, Korporierte oder sonstwas sind. Ich kann zwar nachvollziehen, dass jemand hier nicht kommentieren will, aus welchen Gründen auch immer. Dann ist von dem eben hier nix zu lesen und Punkt. Aber ein Buxe, Waffenstudent, Korporierter? Wovor hat der den Angst, Bedenken? Gerät dadurch sein toller Vorstands/Direktorenpöstchen in Gefahr? Zoff mit dem einen oder anderen Bundes/Corpsbruder? Dass ich nicht laut lache.

        Aus gutem Grund habe ich den gesamten DB-Krempel schon vor einiger Zeit der Tonne überlassen, Schnee von vorvorgestern, interessiert bei BSE niemanden mehr. Ich muss folglich nach Clausthal, um im Archiv zu wühlen, was ich auch tun werde. Zur Vorabinformation: die beiden BSE-DB-Reformartikel stehen in den Bbl, Jahrgang 1993:
        – Peter Stephan: Zur Zukunft der Deutschen Burschenschaft. Eine Strategie zum Überleben. Seite: 165 ff
        – Die Vorsitzende der Deutschen Burschenschaft, die Clausthaler Burschenschaft Schlägel und Eisen stellt sich vor. Seite: 158

        Was verbirgt sich unter Thread AdB?

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      • @BPA-Buxen,
        bei BSE funktioniert doch noch einiges. Von meinem Bbr. Stephan, dem Verfasser o.a. Reformpapiers für die „DB“ (dem „Metternich“ aus dem Oberharz, so von der BG genannt) habe ich die entsprechende Kopie aus den BBl erhalten, 4 Seiten. Es sind 2 Teile:
        – Reform der „DB“
        – Leitlinien BSE
        beide mit überwältigender Mehrheit von dem Bundesconvent angenommen.
        Bei aller Zeitbedingtheit (1993!!) und Rücksichtsnahme auf das Ziel, diese Reformen auf dem BT verwirklichen zu können, entspricht es + – der von mir in mehreren Postings dargelegten Kritik an der „DB“.
        Wie kann/soll nun weiter verfahren werden? Ich befürchte, dass ein Posting über 4 Seiten den Rahmen dieses Blogs überschreiten wird, abgesehen davon, wer liest es?

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        • @OttoFramm: Vielen Dank, natürlich können Sie hier auch vier Seiten Text als Kommentar einstellen, wenn Sie die Veröffentlichungsrechte daran haben (PFD-Dokumente als Kommentar zu veröffentlichen bietet Bloghoster WordPress leider nicht an). Die Leser können dann entscheiden, ob sie die vier Seiten lesen oder nicht. Oder Sie picken die wichtigsten Punkte heraus (ist nicht eilig). Vielen Dank für Ihre Mühe.

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      • @BPA-Buxen,
        Recht haben Sie, Eile ist mit Sicherheit nicht angesagt. Meine (die BSE) Erfahrungen mit ehemaligen Verbandsbrüdern hinsichtlich Neuorientierung/strukturierung der Burschenschaften und ihrer Ideale/Ziele sind eher negativ. Da gibt es nämlich nicht nur 1 „Wagenburg“, sondern mehrere. Sobald man die übliche „Buxen-Festreden-Festschriften-Verlautbarungsfloskulatur“ verlässt, infrage stellt, wurden/werden bei vielen die Rollos runtergelassen, auch bei vielen der heute sich so liberal gebenden „IBZ-Burschenschaften“. Genau das war ein wesentlicher Inhalt des BSE-DB-Reformpapiers. Diskutiert wurde darüber höchstens in Hinterzimmern, offiziell wurde abgeschmettert. Deswegen sollten sich diese Burschenschaften nicht wundern, dass nunmehr BSE sie ebenfalls links liegen lässt. Die Zukunft wird zeigen wer erfolgreich überlebt.
        Also, mal sehen, wie sich die Diskussion hier entwickelt.

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  2. @Otto Framm
    Dieses Phänomen gibt es in jeder Traditionsgruppe, egal ob Partei, Sportverein oder religiöser Vereinigung. Das ist nun wirklich nicht spezifisch burschenschaftlich.

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    • @ Anonym,
      stimmt, macht aber die Sache nicht besser.
      Burschenschaften als „Traditionsgruppe“? Das hören die aber nicht gerne. Damit haben Sie schon den 1. Schritt aus der Buxenfloskulatur getätigt. Die sind doch die fortschrittlichsten Vorkämpfer für „Ehre, Freiheit, Vaterland“, vornehmlich letzteres.

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  3. @Otto Framm
    Ich weiß schon, viele BGler im höheren Alter (gefühlt ab 100 Jahre aufwärts) sehen sich als Elite der Jugend und möchten am liebsten K.L.Sand nacheifern. Das ist nun mal so und gehört zur Tradition.

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    • @ Anonym,
      ob diese BG´ler höheren oder jüngeren Alters KL Sand oder Kaltenbrunner nacheifern ist nicht so wichtig. Wir werden nicht umhinkommen festzustellen, dass es wann und wo auch immer, einen Bodensatz an Rechts (Links)radikalismus geben wird. Die Frage hier stellt sich jedoch: warum neigen (akademische) Rechtsradikalinskis so zu den Burschenschaften, weniger zu den Curries und anderen schlagenden Korporationen? Das „Schlagen“ alleine kann es nicht sein. Und da kommt befürchtungsweise der Buxenwahlspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ in Verbindung mit gewissen Traditionen und entsprechenden AH-schaften ins Spiel. (Sie haben ja eine ähnliche Frage in einem anderen Thread gestellt: hat denn die AH-schaft der Raczeks das gutgeheißen?)
      Leider kommt es jetzt „dicker“ mit meiner Kritik. Selbst viele dieser ach so liberalen Buxen sind nicht bereit, den tradierten Buxenwahlspruch kritisch zu hinterfragen, hat dieser noch eine Bedeutung für uns, falls ja, welche? Jetzt braucht man nur mehr 2 Handvoll aktiver, sehr rechtslastiger AH´s, und Tür und Tor stehen den jungen Radikalinskis offen…es ist ja der so dringend notwendige Nachwuchs, und was der dämlichen Sprüche noch mehr.
      In Clausthal gab es noch eine 3. Burschenschaft (für Lokalkenner: die „Kanal-oder Kloakenbuxen“), von BSE mit aufgebaut (machen wir nie wieder) und einer AH-schaft aus Leoben/München (so ne typische Wanderburschenschaft). Wir konnten sehenden Augen und hörenden Ohren mitbekommen, wie innerhalb kürzester Zeit dieser Bund rechtsradikalisierte.
      Rechtsradikale werden nicht zufällig in Burschenschaften aktiv.

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      • Ach, euch war Leoben zu verdanken? Tzzzz.
        Nun gut, zu meiner Zeit verkauften sie, schon lange vertagt, gerade ihr Haus, und ich traf niemanden, der ihnen nachtrauerte. Allerdings soll ein guter Batzen von denen in Halle seinen heiligen Schock bekommen haben – brauner geht wohl immer.
        Hat eigentlich die deswegen ausgetretene Gruppe, gerüchteweise 40-50 Leute, mittlerweile eine neue Heimat gefunden? Es hieß immer, AFB und BSE würden wetteifernd um sie keilen.

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      • @ Roger,
        ja, das war 1956 (vor meiner Zeit). Da war wohl BSE auch noch sehr „buxig“. Wir haben 7, die Friedhofsbuxen 4 Gründungsburschen gestellt. Unsere sind allesamt (reumütig) zurück. 😉
        Naja, die Kloakenbuxen hatten bei ihrem Weggang aus Clausthal noch sage und schreibe 75 AH´s. Davon sind so circa 50 Hallenser Braunbuxen geworden. Der Rest wollte überwiegend zu uns, ein paar auch zu den Graupen. Unser AHC hat jedoch eine Einzelabstimmung verlangt, von Person zu Person, was denen nicht geschmeckt hat. (Bei den Sängern war es auch anders). Jetzt haben die einen Verein, der Letzte macht das Licht aus.

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