Neuer Verband: 45 Burschenschaften gründen im Herbst 2015

marke-burschenschaftZur 2. Verbandsgründungstagung des neuen Burschenschafter-Verbandes trafen sich in Stuttgart vom 4.-6. April 180 Teilnehmer von 45 Burschenschaften, um über die Eckpunkte des neuen Verbandes zu diskutieren. Um gleich Nägel mit Köpfen zu machen, erklärten zum Abschluss der Veranstaltung die anwesenden 45 Burschenschaften, dem neuen Verband bei der Gründung im Herbst 2015 beitreten zu wollen, wie unser Blog BPA aus gut informierten burschenschaftlichen Kreisen erfuhr.

Der Verband solle gleichzeitig organisatorisch modern als Dienstleister für seine Mitglieder wirken und sich andererseits in seinen Wertmaßstäben auf die Werte der Urburschenschaften beziehen, wünschten sich die Teilnehmer. Zu den besprochenen Eckpunkten gehöre eine weitgehende Autonomie der Bünde sowie eine starke Stellung der Vorsitzenden Burschenschaft. Als wichtige Zielrichtungen sei die Unterstützung der Bünde sowie die Hochschulpolitik diskutiert worden. Vom neuen Verband solle eine positive und identitätsstiftende Wirkung für Burschenschafter ausgehen. Eine stärkere Öffnung gegenüber der Öffentlichkeit stünde ganz oben auf der Agenda.

Über zusätzliche Inhalte werde in diesem Jahr auf zwei weiteren Tagungen des neuen Verbandes im Juni und Oktober gesprochen. Im Anschluss werde eine Verfassung vorgestellt, die die Bünde diskutieren können. Der Fahrplan sehe die Gründung des neuen Verbandes für Herbst 2015 vor.

Organisiert wurde die Tagung von Stuttgarter und Jenaer Burschenschaften sowie der Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ), der mittlerweile 35 Burschenschaften angehören. Fotos der Veranstaltung wurden von teilnehmenden Burschenschaften auf Facebook veröffentlicht.

Im März 2013 hatten 41 Burschenschaften bei ersten Tagung unter dem Namen Bonner Märzgespräche die Verbandsgründung angekündigt, worüber zahlreiche Medien berichteten hatten (beispielsweise der Deutschlandfunk mit einer Vor-Ort-Reportage).

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35 Antworten zu “Neuer Verband: 45 Burschenschaften gründen im Herbst 2015

  1. Naja, alles hinlänglich bekannt. Ältere Buxen und DB-Kritiker können das schon im Kanon rückwärts singen. Das schön beschriebene Papier und die Wirklichkeit sind bekanntermaßen sehr unterschiedliche Dinge. All das haben wir vor ca 20 Jahren auch schon zu hören/lesen bekommen, von der NDB. Was ist daraus geworden? 20 Bünde mit abnehmender Tendenz. Schließt sich denn die NDB auch diesem Verband an, oder, warum treten diese 45 Bünde nicht in die NDB ein? Ist die nicht gut genug? Oder hat sie in deren Augen versagt? Falls ja, welche Gründe werden angeführt?
    „Weitgehende Autonomie der Mitgliedsbünde“, da fangen einige Bünde an lauthals zu lachen! Der Verband kann also die Autonomie eines Bundes eingrenzen? So per Mehrheitsentscheid, heute so, morgen anders? 10 Fuzzi-Buxenbünde schreiben dann notfalls vor, wo und wie die Autonomie eines Einzelbundes eingeschränkt wird? NEIN DANKE!
    „Eine starke Stellung der Vorsitzenden Burschenschaft“? Was darf die denn alles? Ist das so eine Art Präsidialsystem? Hat dieser Verband dann einen Obama oder Hollande, und das Fußvolk darf dann gerade noch über den Haushalt bestimmen? Das sind doch recht seltsame Vorstellungen über die Aufgaben eines Dienstleisters! Das kenne ich aus der Industrie irgendwie anders.
    Wie dem auch sei, ich wünsche diesem neuen „Verband“ alles Gute. Ich kenne jedoch (starke) Burschenschaften, die da nicht mitspielen werden.

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    • Ich denke, dass die Neugründung den selben fehler macht wie in 1996 die NDB. Der Grundkonsens damals wie heute ist die Ablehnung der Deutschen Burschenschaft und ihrer inneren Entwicklung und politischen Aussendarstellung. Ich sehe die gefahr, dass wieder dieser Fehler gemacht wird.
      Es sollte zunächst der gemeinsame Konsens „für etwas“ gesucht werden und nicht „wir sind gegen die BG“ o.ä. Ich kann nochmal hier auf das Positionspapier der Burschenschaft Marchia Bonn hinweisen, dass aus meiner Sicht sehr gelungen ist. Es ist für jeden auf deren Website ersichtlich.
      @Otto Framm:
      Na meinem Kenntnisstand fing die NDB schon vor der Austrittwelle an zu „bröckeln“.

      Ich finde es nur bedauerlich, dass die vielbeschworene Transparenz und Offensive in die Öffentlichkeit nach den Bonner Märzgesprächen (Frühjahr 2013) schon wieder nicht mehr stattfindet.

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      • @ Bonner Buxe,

        die so viel beschworene Transparenz findet nicht statt, weil diese 45 Buxenbünde nichts außer Altbekanntem zu bieten haben und das wissen. „Wir sind gegen die DB und möchten eine DB ohne Rechtsradikalinskis“, das wars dann aber auch schon. Die grundsätzlichen Schwachpunkte werden nicht angepackt, wäre ja auch zu mühselig.
        Das Positionspapier der Bonner Märker ist bekannt und gut. Schauen Sie doch bitte einmal auf unserer homepage nach, dann wissen Sie auch warum.
        Natürlich bröckelte die NDB schon vor der letzten DB-Austrittswelle (Teutonia Karlsruhe). Neben Arminia Stuttgart sind noch 2 weitere Bünde kurz vor dem Austritt. Sie haben uns nur gebeten bis zum Vollzug ruhig zu bleiben.
        Tja, der „Rinderwahn“ breitet sich aus.

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      • Das Papier der Bonner Märker ist inhaltlich gelungen. Man darf allerdings nicht verkennen, dass das zu Papier bringen allein nicht genügt. Das zeigt sich am leider schlechten Zustand dieses Bundes ganz gut. Die Idee müssen eben auch positiv gelebt und nach Außen getragen werden. Wenn sie nur irgendwo nieder geschrieben sind und vielleicht 20% der Bbr. diese gelesen haben, ist für einen Bund nicht viel zu gewinnen.

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  2. Ich habe mittlerweile bei SuE nachgelesen. Es gibt viele Gemeinsamkeiten in beiden Positionspapieren. Wurde beides unabhängig voneinander erarbeitet?

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    • Ich glaube, dass unseres etwas älter ist, mag mich aber täuschen. Wie dem auch sei, zumindest standen die Märker und wir bis vor kurzem in engem Kontakt. Der HK hat sich, wie soviele Zweckverbindungen zu DB-Zeiten danach etwas verflüchtigt. Eigentlich schade.
      Bin neugierig, welchem Buxenverein gehören Sie an? Einem Bonner?

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  3. SuE in der NDB?
    Das hätten die allzu gerne gehabt und damals rote Läufer ausgelegt. Wir mussten jedoch erst einmal unsere Bude nach dem Scheissvorsitzjahr i.O. bringen. Ein Ergebnis davon war, dass Verbände a la DB oder ähnliches für uns nicht mehr tauglich sind. Überflüssig wie Bauchschmerzen!

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  4. Ich bin dafür, dass alle zu uns in die NDB kommen. Wir sind doch schon ein Dachverband der seine Ideale zu Gunsten des Zeitgeists verworfen hat. Da braucht es doch nicht noch einen…

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    • Wie wäre es, Sie tauschten Ihr Band? Irgend so´ne Ösitruppe sucht immer Gesinnungs- und Zahlungsmitglieder, mit „Küss die Hand“!

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      • Er könnte ja auch zu dem von der örtlichen Burschenschaft nicht anerkannten C.I. – Club nach Jena gehen. Die suchen doch per Anzeige in allen einschlägigen Postillen verzweifelt „Stütz-Alte Herren“.

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      • Ach ja, Jena und die Urburschenschaften! Wieviele gibts eigentlich mittlerweile davon? Offiziell bekannt sind drei: Arminia, Germania, Teutonia. Keine von denen ist noch in der DB, aber auch nicht in der NDB, auch nicht in der IBZ. Dann haben wir noch die von Ihnen schon erwähnte „AH-Suchtruppe“, selbstverständlich auch eine Urburschenschaft. Bei Arminia gibt es jedoch noch ein weiteres „Auffangbecken“, falls alle „urburschenschaftlichen“ Varianten scheitern sollten.
        Interessant ist auch ein Besuch in der „grünen Tanne“, übrigens ein völlig normales Speiselokal (gutes Essen!) und einem Buxenstammtisch (das Arminenhaus befindet sich in den oberen Etagen). Setzt man sich in Couleur an jenen Stammtisch kommt der Eindruck auf, dass bei entsprechenden Reden und gezücktem Geldbeutel ein Band von der Decke fallen wird. Welches? Wir haben es nicht probiert!
        Die 2. Gründungsversammlung für einen neuen Buxenverband vom 04.-06.14 in Stuttgart reizt auch zu Lachanfällen. Als Veranstalter wurden genannt: der Stuttgarter DC, die IBZ und die Jenenser Burschenschaft. Hierzu ist zu bemerken, dass just an jenem 05.04. eine der Jenenser Urburschenschaften ihre Antrittskneipe feierte. Anwesend war die gesamte Aktivitas, etliche AH incl AHV und eine wackere Clausthaler Beteiligung. Von dieser Burschenschaft war niemand in Stuttgart!
        Hat eigentlich seitens jener stolzen Verbandsgründer schon jemand die Internetseiten der Jenenser Teutonen oder des „SK“ besucht? Und die werden in den neuen Buxenverband eintreten?
        Täuschungsmanöver und Gelächter!

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    • @Anonym
      Die NDB, die ich persönlich aus diversen Gründen nicht sonderlich schätze, hat im Gegensatz zur Resterampe immerhin ihre Prinzipien nicht selber aufgegeben und hat noch Ideale.

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  5. @Otto Framm
    Leider muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten.
    Der von Ihnen als “AH-Suchtruppe” bezeichnete Club ist sicherlich vieles nur keine Burschenschaft geschweige denn die Urburschenschaft.
    Sie begehen m.E. den Fehler ein Arbeitstreffen – und was anderes war Stuttgart nicht – mit etwas größeren zu verwechseln. Das kann natürlich daran liegen, dass ca. 160 Burschenschafter in Stuttgart anwesend waren. Selbstverständlich hat die Urburschenschaft dort Vertreter entsandt, von denen einer auch ein Grußwort hielt. Dass die Urburschenschaft bei allen diesen Treffen als Mitveranstalter formal auftritt ist übrigens schon 2011 in Jena auf dem Haus der Teutonia festgelegt worden, wo gerade die ralevante Arbeitskreissitzung stattfand.

    @Anonym
    Übrigens auch die Bonner Märker waren in Stuttgart dabei. Einer von ihnen hielt einen der offiziellen Vorträge. Aber Totgesagte leben halt immer ein wenig länger als dasn sich so mancher BGler träumen mag.

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    • @ Man w/o Shadow,
      irgendwie ist meine Ironie nicht rübergekommen. Die Eigenbezeichnung jener „AH-Suchtruppe“ ist nun einmal „Burschenschaft“, sogar „Urburschenschaft“. Natürlich ist das in meinen Augen reiner Firlefanz.
      So leid es mir tut, „die“ Urburschenschaft gibt es nicht mehr. Es gibt ja nicht ohne Gründe nur 3 Abkömmlinge jener Urburschenschaft, die sich bekanntlich recht früh heraus kristallisiert haben. Sie treten manchmal formal gemeinsam als „die“ Urburschenschaft auf um eine geschichtliche „Eintracht“ zu demonstrieren. Mehr steckt nicht dahinter.
      Fakt ist, dass zumindest ein Abkömmling jener Urburschenschaft in Stuttgart nicht mit dabei war, offensichtlich kein größeres Interesse daran hat. Ob der 2. Abkömmling in Stuttgart war, entzieht sich meiner Kenntnis. Eine Anwesenheitsliste könnte dies zeigen.
      Für einen etwas spöttisch veranlagten Menschen hinterlassen diese „Verbandsgründungszappeleien“ den Eindruck von Missionsveranstaltungen. Das war schon zu NDB-Zeiten der Fall, und ist es neuerdings zu IBZ-Zeiten. „Konvertiert schnell, nur wir haben den rechten Glauben“! Erstaunlich, treibende Kräfte dieser Mission sind immer RV-Bünde. Was die dazu bewegt ist mir schleierhaft.
      Pure Ironie: für die NDB wurde man „verschrödert“, für den IBZ-Verein wird es wohl „veraloiselt“ heissen.
      Nein danke!

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  6. @Otto Framm
    Bei Informationen gibt es immer eine Hol- und Bringschuld. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man Ihnen in Stuttgart den Zutritt verwehrt hätte 😉 Außerdem kann man sich auch bequem per E-Mail an die Organisatoren wenden.
    Zur Beteitligung der Jenenser: Die Urburschenschaften haben seit Jahren die Deutschlandgespräche ausgerichtet. Daran haben sich dann im März 2013 auch Bonner Burschenschaften beteiligt, seit Herbst 2013 eben auch federführend die IBZ. Dass das SK nicht dem neuen Verband angehören wird, ist kein Geheimnis. Und dazu zählen auch Ihre Teutonen aus Jena.
    Sollte die Verbandsgründung gelingen, wird die Zahl der dann noch verbandsfreien Burschenschaften allerdings verschwindend gering sein.
    Der RV war in der der Tat bei der NDB-Gründung die treibende Kraft. Beim aktuellen Prozess ist er allerdings nur über die Burgkellerarminen vertreten. Der Rest schaut von der NDB aus zu.

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    • @ Peterchen,
      das mit den Bring- und Holschulden ist meist Auslegungssache. Wer bringt? Wer holt? In dem Fall einer Verbandsgründung scheint es mir, dass die „Gründer“ eine wesentlich größere Holschuld ableisten müssen als der Einzelbund, der sich dann ggfls. einbringt. Weiter: es geht hier nicht um meine Person, sondern um meinen Bund. Der ist nicht „Teutonia“ Jena („Ihre Teutonen aus Jena“), sonder BSE. Und der hat bislang noch kein einziges Interesse-Signal seitens jener IBZ zu sehen/hören bekommen. Glauben Sie ernsthaft, dass wir uns dort andienen, betteln gehen. dürfen wir gnädigst mitmachen?
      „Deutschlandgespräche“ und „Verbandsgründungen“ sind unterschiedliche Dinge. Fakt ist, dass bei den beiden Verbandsgründungsgesprächen (Bonn, Stuttgart) 2 der Jenaischen Urburschenschaften personell nicht anwesend waren. Das wirft ein bezeichnendes Licht auf deren Interessenslage. Die dritte Jenaer Urburschenschaft operiert wohl unter dem Motto „keine Feier ohne Meier“.
      Mag sein, dass nach der Gründung eines 3. Buxenverbands die Zahl der verbandsfreien Burschenschaften geringer sein wird. Das sagt jedoch nichts über deren Qualität und schon garnichts über die Zukunft aus.
      Also: abwarten und Tee trinken.

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  7. Nur eine Bewertung zum Thema NDB und Verbandsgründung. Die IBZ ist zur Zeit eine Sammlungsbewegung für viele verbandsfreie Burschenschaften, die dringend einen Anker suchen oder einfach bei einer Gründung mit dabei sein wollen und nicht im Nachgang Aufnahmeanträge stellen wollen. Das ist für langfristig ein gefährliches Spiel. Auch die NDB muss sich bewusst sein, dass sie bei einer Neugründung „Federn lassen werden“. Aber ein nebeneinander wird auf die Dauer nicht funktionieren. Dafür sind beide dann zu klein. Es ist zwingend erforderlich, dass zunächst auf regionaler Ebene (Hochschulorte) die verbandsfreien B!B! sich zusammenschliessen. Das kann vor allem durch die AHAH gefördert werden. Falls hier ein Konsens besteht. In Bonn läuft das an. Dann können IBZ, NDB und ggf. verbandsfreie, aber regional organisierte sich zusammensetzen und eine gemeinsame NEUGRÜNDUNG beschliessen. das Motto sollte definitiv sein, dass viel Dachverband wie nötig und so wenig wie möglich. Es bringt wenig, wenn die IBZ sich in 2015 einfach nur umbenennt und dann sagt, dass war die grossangekündigte Neugründung.

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  8. @Otto Framm
    Zu den Verbandsgründungstagungen wurde und wird mit einem ziemlich umfassenden Verteiler eingeladen. Sicher, dass SuE tatsächlich nicht dabei war? Außerdem ist die Einladung online abrufbar. In meinen Augen sollte jeder Interessierte informiert sein. Aber wenn ich Ihre Beiträge hier richtig deute, hat ihr Bund sowieso grundsätzlich kein Interesse mehr an einem Verband.
    @Bonner Buxe
    Sollte die Verbandsgründung gelingen, wird die NDB in der Tat Probleme bekommen. Mittlerweile treten viele Interessenten ohne umittelbare DB-Vergangenheit in die IBZ ein. Die IBZ ist somit die mit Abstand wichtigste Kraft bei der Verbandsgründung. Trotzdem wird der Prozess über die Tagungen für alle offen gehalten. Denn Sie haben völlig recht, dass eine im stillen Kämmerlein ausgetüftelte neue Verbandssatzung für unbeteiligte Burschenschaften wenig attraktiv sein wird. Die IBZ weiß das. Dazu müssen die interessierten Burschenschaften aber auch ihren Hintern hochbekommen und an den Tagungen teilnehmen. Wer sich nie sehen lässt, obwohl nteresse an einem neuen Verband vorhanden ist, sollte dann im Nachhinein nicht rumnörgeln.

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    • @ Peterchen,
      1. BSE hat mit Sicherheit kein Interesse an Verbänden a la DB oder auch NDB, also eine DB ohne Rechtsradikalinskis, aber sonst + – wie gehabt: kopf/gremienlastig, die Autonomie der Mitglieder einschränken könnend, was letztendlich wieder zu „Rechtsausschüssen“ und dessen Entscheidungen (a la Niederhausen, wie gehabt) führt.
      2. Mir ist nicht bekannt (mag mich aber irren),dass die IBZ BSE zu Tagungen eingeladen hat. Es könnte daran liegen, dass die IBZ vornehmlich eine „Gemeinschaft“ von Bünden ist, die seit 2011 aus der DB ausgetreten sind. Bünde, welche diesen klugen Schritt schon früher vollzogen haben sind offensichtlich bei der IBZ „unter den Tisch gefallen“.
      3. So, wie hier ein TN geschrieben hat, das Hauptziel des neu zu gründenden Verbandes eine Dienstleisterfunktion für die Mitglieder sein soll, gehen die hier beschriebenen Vorstellungen weit an der Sache vorbei:
      – starke Stellung der Vorsitzenden (wozu?)
      – Eingriffsmöglichkeit in die Autonomie der Mitgliedsbünde. Es wäre ein Novum, dass ein Dienstleister in die Autonmie eines Mitglieds eingreifen kann/darf. Der umgekehrte Fall wäre zutreffender.
      Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

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  9. @Otto Framm
    1. Wenn man nicht mitmacht, hat man auch keinen Einfluss auf das Ergebnis. Einen Rechtsausschuss wird es aber bestimmt nicht mehr geben.
    2. Die IBZ hat auch von vielen verbandsfreien Burschenschaften ohne unmittelbare DB-Vergangenheit Zulauf. Wer Interesse an einem neuen Verband hat, sollte sich nicht von einem gekränkten Ego (warum auch immer) daran hindern lassen.
    3. Das wird auf die Details ankommen. Durchgriffsrechte gegen vebandsschädigendes Verhalten sind ein absolutes Muss. Hier wird es auf die Details ankommen.
    Warum eine starke Vorsitzende? Ganz einfach: Gestaltungsspielraum. Ein mächtiger Vorstand wie bei der NDB schadet mehr als er nützt.

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    • @ Peterchen,
      zu 1) Allerweltsweisheit, danke. Das Umgekehrte gilt jedoch auch: der „Nichtmitmacher“ hat keinen Einfluss auf die Entscheidungen der „Mitmacher“. Den „Mitmachern“ fehlen jedoch der Einfluss, vulgo die Möglichkeiten/Erfahrungen der „Nichtmitmacher“. Das gibt oder nimmt sich nichts. Und die würde ich seitens BSE nicht unterschätzen.
      zu 2) Wie bitte? Ich habe gerade die Mitgliedsliste der IBZ studiert. Darunter soll Zulauf “ von vielen verbandsfreien Burschenschaften ohne unmittelbare DB-Vergangenheit“ existieren? Klären Sie mich doch bitte auf, wen Sie damit meinen.
      Man kann ja BSE sicherlich vieles vorwerfen, aber „gekränktes ego“ mit Sicherheit nicht. Unser Selbstbewusstsein ist immer noch ungetrübt, wie früher 😉
      Ach übrigens: wo verbleiben denn die Jenaischen Buxen? Etwa eine im 3. Verband, eine im SK, die Dritte unter den vernachlässigbaren Buxen ohne Verband? Oder die Bünde des ehemaligen GWRK? Oder Germania, Arminia Würzburg? Einige Bonner Adressen vermisse ich auch.
      zu 3) Tja, was ist denn nun „verbandsschädigend“? Das hatten wir doch alles schon! Claro, wenn ein Bund offiziell erklärt „der Verband ist Scheisse“, dann ist das verbandsschädigend. Aber, was darf es denn sonst noch sein?
      Und wenn ein untauglicher Vorsitzbund seinen ihm zugestandenen starken Gestaltungsspielraum missbraucht, was dann?
      Genau das sind Punkte unserer Kritik. Ein Dienstleistungsverband braucht das nämlich alles nicht. Er hat seine ihm gestellten Aufgaben ordentlich zu erfüllen. Das ist das einzige messbare Kriterium.

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      • @Otto Framm:
        Die Bonner „freien“ B!B! wollen sich erstmal selbst finden. Und das ist richtig. Im Vordergrund zunächst die Vernetzung vor Ort. Die alles entscheidende Frage ist doch immer wieder:

        Wenn ich Zeit und (mit Sicherheit) Geld in die Mitgliedschaft in einem neuen Dachverband investiere, welchen positiven Rücklauf habe ich für meinen Bund?

        Wenn dem aber nicht so ist stellt sich doch einfach die Kosten-Nutzen-Frage für jeden Bund. Ich investiere doch lieber das Geld meiner Bundesbrüder in das eigene Haus oder in die Aktivitas. Und diese Frage ist nach Meinung bei allen Treffen (Jena, Bonn, Stuttgart) unzureichend behandelt worden. Was soll die Dienstleistung des neuen Dachverbandes für die Einzelbünder sein?

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        • @ Bonner Buxe und @Otto Framm und @andere: Vielleicht einmal andersherum gefragt – was für Dienstleistungen würden Sie sich denn von einem neuen Verband für Ihren Bund und zusätzlich für die Gemeinschaft der Burschenschaften im Verband wünschen? Was wäre denn Pflichtprogramm und was Kür, was ein neuer Verband für einzelne Burschenschaften leisten müsste, damit die Kosten-Nutzen-Analyse positiv ausfallen könnte?

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      • @ BPA-Buxen,
        ich hatte das schon angedeutet. Die beiden Hauptprobleme für die meisten Bünde sind:
        – der ständige Nachwuchs für die Activitates
        – das zeitlich überschaubar kommende Finanzierungsproblem für die Aufrechterhaltung eines Bundes, Hauses, Activitas.
        Hier wären Dienstleistungen des Verbandes gefragt, da weder ein einzelner Verbandsvorsitzbund, noch ein ein wie auch immer geartetes „Präsidium“ dies leisten kann. Der Vorstand eine Dienstleistungsverbandes könnte jedoch dafür geeignete Fachleute berufen, sei es aus den Buxenreihen oder Dritte, seien dies Fachleute aus der Werbe-, bzw. Finanzbranche. Geld wird das allemale kosten.
        Ein weiterer positiver Effekt würde durch eine „Bereinigung“ der Buxenbünde eintreten. Es gibt einfach zu viele davon. Wenn jedoch der Finanzierungsdienstleister dem Bund XYZ erklärt: „ihr seid ein hoffnungsloser Fall. In spätestens 10 Jahren seid ihr pleite, gleich was auch immer wir vorschlagen“, würde sich die Bereinigung, sei es durch Aufgabe oder Fusion beschleunigen. Dies hätte wiederum positive Auswirkungen auf die Nachwuchsfrage.
        Klartext: die Zeiten einer „Vorsitzenden des A-B-C- Buxenverbandes“ sind endgültig obsolet. Wir leben nicht mehr in 19. oder 20. Jhdt. Hierzu bedarf es eines auf Y Jahre gewählten Vorstands, der die Dienstleister koordiniert und kontrolliert.
        Welche Schwerpunkte (die ja auch variabel sein können) die einzelne Burschenschaft setzt, bleibt ausschließlich ihr überlassen. Der Vorstand/Verband kann/darf da nicht eingreifen.

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      • Zusatz:
        die berühmt/berüchtigten Burschentage, mit ihren endlosen vorausgehenden Kungeleien in Kartellen, „Gemeinschaften“, etc., bekämen auch wieder einen Sinn:
        – Freitags: Begrüßungsabend
        – Sonnabend vormittag: Bericht und Aussprache des Vorstands, ggfls. Wahlen, Verschiedenes
        – Abends: feierlicher Kommers mit einem guten Festredner
        – Sonntags: Frühschoppen.
        Dem endlosen, überflüssigen Gequatsche über noch überflüssigere TO-Punkte wäre damit auch ein Ende gesetzt, und an dessen Stelle ein Gemeinschafts-förderndes Ersatz geschaffen, siehe Stiftungsfeste.

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  10. „Ein weiterer positiver Effekt würde durch eine “Bereinigung” der Buxenbünde eintreten. Es gibt einfach zu viele davon.“
    Hmm, ist das so? Um es mal auf Studentenverbindungen allgemein zu erweitern, hat kein Ort so eine hohe Verbindungsdichte pro Studierenden wie Clausthal. Und ich habe noch aus keinem Bund von so einer hohen Keilkonkurrenz und einem so hohen Keiletat gehört wie in Clausthal: Wer sichert sich die Ersti-Gruppen, wer hat die interessantesten Veranstaltungen etc. pp. Trotzdem (oder deswegen?) stehen die meisten Clausthaler Verbindungen überdurchschnittlich gut da bezüglich Altherrenschaft und Aktivitas, wenn sie sich mit vergleichbaren Bünden (z.B. via Dachverband) in anderen deutschen Städten vergleichen. Einfach weil sie eine ausreichende kritische Größe erhalten haben, relevanter bis zentraler Faktor für das örtliche Studentenleben zu bleiben.
    Weniger Bünde per se muss nichts Gutes sein.

    Zur starken Position von Vorort und Vorstand: Ich hatte immer den Eindruck, die DB ging auch daran zugrunde, dass die üblichen Bekannten regelmäßig „rumnazten“, dafür aber wegen der in diesem Punkt zu hohen Einzelautonomie (und der zu mächtigen BG) nicht zur Verantwortung gezogen werden konnten (oderwollten). So wie ich es verstehe, sollte der starke Vorsitz einer der Bausteine sein, Extremisten frühzeitig auszubremsen und aus dem Verband werfen zu können, wenn sie es denn überhaupt mal hinein schafften. Wehrhafte Demokratie gewissermaßen. Daher wundert mich der Ärger darüber etwas.

    Davon abgesehen: So wie Sie BSE präsentieren (und wie sich BSE nach meinem Empfinden auch in Clausthal aufgestellt hat), würde sie besser zu Landsern, Weinheimern (oder notfalls den Landser-nahen Sängern) als zur großen Buxenfamilie passen. Dagegen ist nichts einzuwenden, gerade die Clausthaler Weinheimer sind größtenteils nicht verkehrt und vor Ort auch relativ rege politisch engagiert, aber ob so viele andere Burschenschaften diesem Weg folgen wollen, bezweifle ich schon.

    Weiterhin: In Claustal in ein Dachverband meist bestenfalls keilneutral, im schlechteren Fall behindert er die Keilung. Neue Mitglieder, die von Schwesterverbindungen aus anderen Städten herüber wechseln oder die auf Epfehlung Alter Herren diesen Bund suchten, sind eher die Ausnahme. Bünde in vielen anderen Städten überleben schwere Zeiten oftmals durch „Stützburschen“ aus dem Verband. Daher ist die zutreffende Regel für Clausthal (Nachwuchs ist Pflicht, Dachverband ist Kür und stört bei der Pflicht nur) für andere Orte längst nicht so schlüssig. Dort ist der Dachverband oft wie eine kleine „Lebensversicherung“, gleichwertig mit weiteren 1, 2 oder 3 zusättzlichen Aktivenzimmern im eigenen Haus, was die Nachwuchsgewinnung angeht. Es hilft, die Clausthaler Brille abzulegen und diesen Fakt zu akzeptieren.

    Zuletzt: Es ist für alle Verbidungen wünschenswert, wenn die immer tiefer durchgebräunte DB zukünftig nicht mehr der größte Buxenverband in Deutschland ist. Es hilft allen, wenn ein großer Buxenverband die extreme DB herzlich auslachen und verachten kann und ihnen den Anspruch „Vertreter der Buxenschaft“ überzeugend auch für die Medien streitig macht. 100 atomisierte Buxereien schaffen das nicht und überlassen damit ihren braunen Brüdern auch zukünftig das Feld, ein Verband hingegen mit 40-80 Mitgliedsbünden kann das. Deshalb wünsche ich dem IBZ-Jena-Plan viel Erfolg, auch wenn ich keine Buxe bin.
    PS: Ich weiß, auch diesbezüglich hat Clausthal idyllische Sonderbedingungen. Seit in den Neunzigern Leoben nach Halle ging und die Reste erst richtig vernazten (ein Großtei flüchtete aus dem Fusionsprojekt, als ihnen die Tiefe der Bräune bewusst wurde) und Glückauf im eigenen Bund aufräumte, gab es dort oben kein ernsthaftes Naziproblem mehr. Zum Wohle aller verbliebenen Bünde.

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    • @ Roger,
      da Sie Clausthal offensichtlich gut kennen, ist Ihnen sicherlich nicht verborgen geblieben, dass zumindest 2 der schlagenden Verbindungen in die von mir zitierte „Finanzfalle“ geraten werden, chancenlos. Große Häuser, AH-schaften um die 100 Mitglieder mit dem typischen Altersaufbau.
      Dass ich mich als BSE´ler an dieser Diskussion beteilige spricht doch dafür, dass ich NICHT von Clausthaler Verhältnissen ausgehe, sondern eher die „Normalsituation“ der Buxenbünde vor allem an klassischen Unistädten im Auge habe. Und die ist in vielen Fällen beschissen genug: kaum Nachwuchs, und im Hintergrund der fatale Altersaufbau, der in überschaubarer Frist zum finanziellen Ruin jener Bünde führen wird. Als normaler BSE´ler würde ich hier nicht schreiben, sondern schlicht denken: „lass die mal vor sich hintippen, wir brauchen keine Verbände, die sind überflüssig wie Bauchschmerzen.“
      Sehr bedenklich ist Ihre Aussage: „Bünde in vielen anderen Städten überleben schwere Zeiten oftmals durch “Stützburschen” aus dem Verband.“ Die schweren Zeiten dauern nunmehr schon länger an, soll das der „Normalzustand“ werden um zu „überleben“? Die bundesbrüderliche Brustpanzerversammlung? Abgesehen davon führt das nur noch schneller zum finanziellen Ruin, da kaum Einer dieser Brustbepanzerten volle Beiträge an jeden seiner „Lebensbünde“ abführen wird.
      Sie sehen, ich habe nun gerade keine Clausthaler Verhältnisse im Blick, schon garnicht BSE.
      Wenn schon Verband (dem ich prinzipiell nicht negativ gegenüber stehe), dann aber bitte ein solcher, der den Mitgliedern hilfreich ist, tatsächliche Dienstleistungen anbietet und die auch durchführen kann (also nicht vom Stamme „Nimm“), und nicht durch stetes Abspulen hohler Floskeln, politischer Forderungen (an die sich in praxi kaum ein Bund hält) seine Existenzberechtigung „beweisen“ will. Dazu zählt auch das von Ihnen zitierte Gegenstück zur braun gefärbtern DB. Wem hilft das aus der Krise? Das Befriedigen hehrer Gefühle hilft bekanntlich nur kurz weiter. Die Wirklichkeit holt alle sehr schnell ein.

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      • Ich gestehe, über die Altersverteilung der Altherren bei anderen Bünden rede ich bei Couleurbummeln eher selten. Ich habe da vielleicht etwas zu sehr von uns (solide Altersverteilung, immer besser keilende Aktivitas, leicht wachsendes Philisterium) auf andere geschlossen. Aber es stimmt, auch mir kamen die zwischenzeitlichen Fusionsgespräche zwischen den zwei Bünden eines Verbandes zu Ohren.
        Es stimmt auch, viele Bünde hatten eine extrem lange Dürrephase, gesund war das nicht. Aber wenn ich mich so umschaue, scheinen reihum die schwersten Zeiten vorbei zu sein und die Aktivenzahlen wieder spürbar zu wachsen.
        Wie auch immer, von Dienstleistungen eines Verbandes würde ich mir nicht zu viel versprechen. Klingt meistens so lange toll, bis man hinter die Fassade schaut. Wobei mir die Fassade der NDB-Akademie nach den Corps noch den besten Eindruck macht.

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      • @ Roger,
        befürchtungsweise gehen Sie zu sehr von Clausthaler Verhältnissen aus 😉
        (Die von Ihnen zitierten Fusionsgespräche sind übrigens de facto gescheitert. Das dürfte in Zukunft noch häufiger passieren, wenn alte, bodenständige Verbindungen der weitaus schwächere Gesprächspartner sind. Die müssten nämlich von ihrem Illusionshimmel runter, was bekanntlich sehr schwer fällt. Glauben Sie, dass es den „Friedhofsbuxen“ in 3 – 4 Jahren besser ergehen wird?)
        Nun zu den Fakten, vor allem an den bekannten Unistädten: alle die dort existierenden, renommierten, traditionellen Buxenbünde haben eine AH-schaft von 150 – 200 Mitgliedern. Diese besteht jedoch zu + – 50% aus Jahrgängen älter 65, dank der großen Zuwächse in den 50 – 68ger Jahrgängen. Laut Versicherungs-Sterbestatistik ruhen die in 15 Jahren auf der „2 Metersohle“, zahlen also nicht mehr. Um dieses „Loch“ zu kompensieren, müssten die Bünde 3,3 Bundesbrüder pro Jahr philistrieren (bei einem Bestand von 100 AH, 6,6 bei einem Bestand von 200 AH). Dies als Grundlage, müssten die Bünde 5 – 10 Füxe/a aktivieren, da ja bekanntlich in den Activitates „Abbauverluste“ eintreten (Austritte, Rausschmisse). Und nun verraten Sie bitte den geneigten Lesern hier, welche Bünde das tatsächlich schaffen! Das gilt auch für Clausthal!
        Die Kehrseite dieser Medaille wäre dann eine Beitragserhöhung, welche eine Austrittswelle in der AH-schaft zur Folge hätte (ich kenne das von Kösenern. Einige von denen sind mittlerweile bei über 1.000€/a angelangt, und pfeifen aus dem letzten Loch).
        Und nun haben etliche Buxenbünde Zeit, sich um Ephemeriden wie Verbandsneugründungen zu kümmern, angesichts der äusserst bedrohlichen Situation, die offen auf dem Tisch liegt. Denen ist kaum mehr zu helfen. Erschwerend kommt hinzu, dass alle Maßnahmen nicht sofort wirken. BSE ist erst seit einigen Jahren wieder in der Lage, diese zukünftigen Verhältnisse zu realisieren. Ein Finanzierungsloch besther trotzdem noch. Deswegen unsere Maßnahmen, um die uns „ganz Clausthal“ jetzt beneidet.

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  11. @Otto Framm:
    Ich kann Ihnen hinsichtlich Ablauf eines „Burschentages“ nur zustimmen. Ich möchte zum Feiern hinfahren, alte Bekannt von früher sehen und nicht endlosen Debatten über Satzungsfragen o.ä. debattieren. Ein Vorschlag meinerseits betrifft die Teilnehmer des Wochenendes. Die Ehefrauen, Freundinnen, vielleicht sogar die ganze Familie sollte miteingebunden werden. Zuhause gibt es die Frage: Warum musst Du das ganze Wochenende hinfahren? Wenn die Familie ins Auto gepackt wird und alle nach dem Wochenende sagen: Das war schön/toll, da fahren wir nächstes Jahr wieder hin, dann ist ein grosser Schritt getan.

    Zum Präsidium folgendes, wer hat den drei oder fünf Jahre für so etwas Zeit:Pensionäre, Berufsburschenschafter, Dauerstudenten. Bei ersterem bedarfs es definitiv ehemaliger Führungskräfte, die beiden weiteren sind auf jeden Fall zu vermeiden.

    Ich empfehle auch niemanden im ersten bis vierten Semester für ein Präsidiumsamt zu wählen. Hier fehlt einfach die Erfahrung.

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    • @ Bonner Buxe,
      zum Thema „Berufsburschenschafter“ in DB-Ämtern: ein Griff in die „DB-Grabbelkiste“ etwas neueren Datums.
      Einer der Hauptmatadoren der Neuverbandsgründung via IBZ, eine Stuttgarter Burschenschaft, bis Ende 2012 in der DB ausharrend, sah sich Anfang 2012 bemüßigt einem DB-Amtsträger ihr Band um den Hals zu werfen, damit er sein DB-Amt behalten kann. Dessen Bund war nämlich Anfang 2012 aus der DB ausgetreten.
      Naja, auf einem arabischen Souk gehts zumindest ehrlicher zu. Da weiss man wenigstens im voraus, dass versucht wird zu bescheissen.
      All das buchen wir selbstredend unter unserem Wahlspruchbegriff „Ehre“ ab.
      Ein Prosit!

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