Medien über 4 Danubia-Burschenschafter mit „liberalen Elementen“?

kitchenDer ex-Junge Alternative-Vorständler und Danubia München-Burschenschafter Benjamin Nolte verteidigte bei Süddeutsche.de seine Burschenschaft auch gegen die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht. Das Selbstverständnis der Danubia beschreibt Nolte so: „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“.

Wir haben uns – passend zum 1. April – auf die Suche gemacht nach einigen Danuben  mit möglichem Selbstverständnis „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“ und wie Medien über diese schreiben.

Meinte Nolte mit „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“ vielleicht Fred Duswald? Spiegel.de porträtierte diesen als Danuben und Aula-Autoren. Duswald habe öffentlich KZ-Häftlinge als „Kriminelle“ und einen chinesischstämmigen Burschenschafter als „Pigmentierten“ bezeichnet.

Meinte Nolte mit „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“ vielleicht Prof. Michael Vogt? In den Burschenschaftlichen Blättern der Deutschen Burschenschaft veröffentlichte der Burschenschafter Michael Vogt (u.a.  Danubia München) ein “Manifest”, in dem er zur “Abschaffung des Parteienstaates” und zur “revolutionären Neuordnung” aufruft. Einen “umstürzlerischen Aufsatz” nennt ZEIT ONLINE den Artikel. Als “ziemlich unverblümte Schmähung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung” bezeichnet SPIEGEL ONLINE den Aufruf.  Die Bundesregierung ging noch weiter und beurteilt das “Manifest” in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit der Einstufung “kann einen Anhaltspunkt für verfassungsfeindliche Bestrebungen darstellen.”

Meinte Nolte mit „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“ vielleicht Bernd K.? Süddeutsche.de schrieb über ihn: „Ein Redakteur des Deutschlandfunks steht dem rechtsextremen Milieu nahe“. „Und er ist treues und engagiertes Mitglied einer äußerst rechten Organisation: der Münchner Burschenschaft Danubia.“ „In den Siebzigern war K. Medienreferent der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten. Er ist auch Mitglied des Witikobundes, einer Vertriebenenorganisation, der die Bundesregierung 2001 und 2008 „eine Verdichtung von Anhaltspunkten für rechtsextremistische Bestrebungen“ attestierte.“

Meinte Nolte mit „konservativ und patriotisch, mit ein paar sehr liberalen Elementen“ vielleicht sich selbst?

Die Klassifizierung des Verfassungsschutzes in Bayern ist eindeutig. Er hat Danubia München (Aktivitas) im 2013er Bericht zum neunten Mal erwähnt – genauso wie 2012, 2011, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002 und 2001 (wie das Wiki-Portät der Burschenschaft aufzählt).

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