Auch Verfassungsschutzbericht 2013 stuft Burschenschaft Danubia München als rechtsextremistische Organisation in Bayern ein

kitchenBayern hat am Donnerstag als erstes Bundesland seinen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2013 veröffentlicht. Und wieder stuft der Verfassungschutz die Burschenschaft Danubia München (Aktivitas) als „rechtsextremistische Organisation“ ein. Als Begründung führt der VS für die Burschenschaft Kontakte in die rechtsextremistische Szene sowie Veranstaltungs-Referenten aus dem rechtsextremistischen Bereich auf. Und der VS ergänzt, dass die Aktivitas der Burschenschaft Danubia revisionistisch agiere und übersteigerten Nationalismus im völkischen Sinne propagiere. Das von ihr gegen Erwähnung in VS-Berichten angestrengte Gerichtsverfahren sei im August 2012 eingestellt worden, da die Burschenschaft kein Interesse an der Weiterverfolgung des Verfahrens gezeigt habe.

Im zweiten Satz erwähnen wir das Wort „wieder“. Wieder, da Danubia München im bayerischen Verfassungschutzbericht auch der Jahre 2012, 2011, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002 und 2001 erwähnt worden ist, wie das Wiki-Portät der Burschenschaft aufzählt. Im nächsten Jahr wäre Jubiläum – 10. Erwähnung.

Auszug aus dem Verfassungsschutzbericht Bayerns 2013, Seite 114, Kapitel 7.6. Sonstige rechtsextremistische Organisationen

„Aktivitas der Burschenschaft Danubia München

Die Burschenschaft Danubia hat ihren Sitz in München. In der etwa zehn Personen umfassenden Aktivitas (= studierende Mitglieder) der Burschenschaft engagieren sich einzelne Personen, die Beziehungen zur rechtsextremistischen Szene unterhalten oder in der Vergangenheit unterhalten haben. Bei Veranstaltungen der Aktivitas treten seit Jahren auch Referenten aus dem rechtsextremistischen Bereich auf.

Die Aktivitas der Burschenschaft Danubia agiert revisionistisch und propagiert einen übersteigerten Nationalismus im völkischen Sinne. Diese rechtsextremistische Ausrichtung und Zielsetzung wird von der Aktivitas bestritten. Das von ihr eingeleitete Gerichtsverfahren gegen die Berichterstattung in früheren Verfassungsschutzberichten hat das Verwaltungsgericht München mit Beschluss vom 21. August 2012 eingestellt, da die Burschenschaft kein Interesse mehr an der Weiterverfolgung des Verfahrens zeigte.

Die Aktivitas der Burschenschaft Danubia ist seit Jahren maßgeblich an der Durchführung der in regelmäßigen Abständen stattfindenden „Bogenhausener Gespräche“ beteiligt. Die „30. Bogenhausener Gespräche“ fanden vom 17. bis 19. Januar 2014 zum Thema „Demokratieverlust und EU-Diktatur in Deutschland“ im Haus der Burschenschaft Danubia statt.“

Link: Verfassungschutzbericht Bayerns 2013 als PDF

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Eine Antwort zu “Auch Verfassungsschutzbericht 2013 stuft Burschenschaft Danubia München als rechtsextremistische Organisation in Bayern ein

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