Morgenpost entlarvt blonde Foto-Fantasien bei Germania Hamburg

neuesbier2Rechte Burschenschaften lassen sich gehäuft ertappen, wie sie kreativ mit Fotogestaltungen umgehen. In München fiel eine Burschenschaft auf, weil sie ein Foto mit angeblich vielen Aktiven auch mit AHs streckte. Und in Hamburg entlarvte die Hamburger Morgenpost nun Germania Hamburg (und die taz griff genüsslich auf): „Auf ihrer Homepage propagieren sie „Ehre – Freiheit – Vaterland“, listen 13 Gründe auf, „gerade jetzt Hamburger Germane“ zu werden, prahlen mit Party-Bildern von blonden Grazien. Dabei scheint mit den jungen Herren der Burschenschaft „Germania Hamburg“ die Fantasie durchgegangen zu sein – die Fotos sind gefälscht!“ Bereits im letzten Jahr hatten die Germanen für Heiterkeit gesorgt, als sie auf dem Burschentag für Verbandsbuxen ein Kontaktverbot mit unserem Blog beantragten und tatsächlich beschließen ließen.

Und Twitterer @burschenschaft steigert die Kuriosität der Foto-Story noch. „Kostenlose Werbung, wer veröffentlicht auch schon eigene Fotos, um der Antifa Ziele zu bieten?“, twittert er. Bei dieser Rechtfertigung liegt einem die Frage auf der Zunge, welche Fotos auf rechten Buxenseiten denn überhaupt noch echt sind und seit wann rechte Buxen vor der Antifa Angst haben.

Link: Hamburger Morgenpost „Echt peinlich: Die Foto-Fälscher aus der Germanen-Villa“, taz „Mit fremden Frauen geschmückt“

//

Advertisements

5 Antworten zu “Morgenpost entlarvt blonde Foto-Fantasien bei Germania Hamburg

  1. Der Twitter @burschenschaft wird vom ehem. Schriftleiter der Burschenschaftlichen Blätter bis heute in Eigenregie betrieben. Es ist kein Account der Deutschen Burschenschaft. Alle Vorsitzenden haben ihn da bis heute munter machen lassen. Es ist schon interessant, dass man bis heute einem enttarnten V-Mann des Verfassungsschutzes (dieser Blog berichtete), dessen Wirken auch im Verband sehr umstritten ist, die Interpretationshoheit zu burschenschaftlichen Themen lässt. Das wird auch an dem hier zitierten Beispiel sehr deutlich. Absicht?

    Gefällt mir

    • Wie man an den Facebook-Kommentaren sieht, haben die Freunde der Resterampe ein nicht vorhandenes Problembewußtsein. Dazu kommt noch eine gehörige Portion Reflektionsunfähigkeit. Gut nur, dass die das akademische Prinzip schon lange aufgegeben haben, sonst könnte man den Eindruck gewinnen, dass es sich hier um Hochschüler und Akademiker handelt.

      Gefällt mir

  2. @Man w/o Shadow“ Gut nur, dass die das akademische Prinzip schon lange aufgegeben haben“ ;könnten Sie das etwas näher ausführen, bitte? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort nur noch abgebrochene Studenten zugange sind- aber ich gerate ins Plaudern – aber so extrem kann ich es mir nicht vorstellen.
    Aber das ist schon der typisch ö-streichische Humor (auch an Jellinek zu besichtigen). Für einen Westdeutschen unverständlich.

    Gefällt mir

    • @Anonym
      Man sollte davon Abstand nehmen, in Extremen zu denken. Zur Aufgabe des akademischen Prinzips reicht es vollkommen, wenn man grundsätzlich und in signifikanter Anzahl Nicht-Akademiker aufnimmt. Augenscheinlich braucht man nicht einmal eine Hochschulzugangsberechtigung, um in gewissen Bünden der Resterampe aktiv werden zu dürfen. Das Resultat kennen wir alle…

      Gefällt mir

Gerne können Sie sich mit einem Kommentar in die Diskussion einbringen. Motto: Farbe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen. So wie wir. Sonst no comment. Und aus gegebenem Anlass: Bitte bleiben Sie sachlich beim Kommentieren. Für den Inhalt der Kommentare sind die Kommentarschreiber verantwortlich. Und geben Sie sich einen eindeutigen Nickname, denn lauter "Anonyms" können nicht besonders gut miteinander diskutieren. Danke für Ihren Beitrag.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s