Baden-Württemberg prüft rechtsextremistische Einflussnahme auf Burschenschaften intensiver

kitchenDie Landesregierung Baden-Württembergs bestätigt in der Antwort auf eine Große Anfrage der CDU zu Aktivitäten des Verfassungsschutzes, dass das Landesamt für Verfassungschutz (LfV) sich mit Burschenschaften beschäftige. Konkret heißt es in der Antwort, dass das LfV „die Prüf- und Verdachtsfallbearbeitung z.B. zur rechtsextremistischen Einflussnahme auf Burschenschaften“ intensiviert habe. Das LfV habe den Arbeitsbereich Rechtsextremismus in den Jahren 2012 und 2013 personell deutlich verstärkt.

Link: Große Anfrage und Antwort, Drucksache 15/4539, Seite 14

Bereits 2012 war das Thema „Schnittpunkte von Burschenschaften in Baden-Württemberg mit dem Rechtsextremismus“ Anlass für eine parlamentarische Anfrage.

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13 Antworten zu “Baden-Württemberg prüft rechtsextremistische Einflussnahme auf Burschenschaften intensiver

  1. Da können die Behörden sehr lange suchen:
    In Württemberg gibt es keine einzige DB-Burschenschaft mehr, dort brauchte man auch nie zu suchen; in Vorderöstereich (Freiburg) ist der einzige DB-Bund nicht in Gefahr nach rechts zu kippen, bei der einzig verbliebenen DB-Burschenschaft in Karlsruhe hat die AHschaft gründlich aufgeräumt und Heidelberg ist wohl auch bald DB-frei.

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      • Die Aktivitäten des Verfassungsschutzes dürften nichts mit den DB Burschenschaften oder ehem. DB Burschenschaften zu tun haben. Arminia Zürich hat wieder aufgemacht, und zwar in Karlsruhe (nicht zu verwechseln mit Arminia Karlsruhe). Arminia Zürich ist klar ein Fall für den Verfassungsschutz.

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      • @BPA Buxen: Dementis sind manchmal ziemlich sichere Bestätigungen: „Nur eine hohe Säule zeugt von vergangener Pracht…“ schreibt der Dichter

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  2. @BPA Buxe. Es war nicht als Witz gemeint. Ich traue nur der AHschaft der Burgkellerburschenschaft (die ja aus frustrierten Ex-Mitgliedern von Ex-DB-Bünden besteht) zu, ein solches Projekt zu stemmen.
    Nur dort ist man verbohrt genug und ist hinreichend intellektuelles Potential vorhanden.
    d.s.v. B! Danubia München wird sich dieses nicht antuen, meine ich.

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    • @anonym
      Das Missverständnis besteht darin, dass der Begriff „Burgkellerburschenschaft“ nur Arminia a.d.B. zusteht. Der von der Örtlichen Burschenschaft in Jena nicht anerkannte C.I. – Renegatenclub hat sich nach einem Vergleich beim Landgericht nur noch als „Alte Burschenschaft Burgkeller“ zu bezeichnen.

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      • @Man w/o Shadow
        Danke für die Klarstellung. Ich meinte die “Alte Burschenschaft Burgkeller”. Sie ist zur Sammelstelle geworden für frustrierte AHs, die mit den Austritt ihres ursprünglichen Bundes aus der DB nicht einverstanden sind.
        In Heidelberg kenne ich mindestens zwei AHs, die bei einem Austritt in dorthin wechseln würden, beides Herausgeber der Bbl.

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  3. @BPA Buxe: Fragen Sie mich bitte etwas Leichteres! Erklären kann ich es nicht, aber er gab genügend AHs, die so verfuhren.
    Ich weiß nur, dass selbiger Jenaer Bund so funktioniert

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    • Die möglichen Antworten dürften nicht so schwierig sein:
      – in jedem aus der DB ausgetretenen Bund gab (gibt) es verquaste, nationalistische Alte Herren, welche diesen Schritt für falsch erachteten. Eine verschwindende Minderheit ist dann sofort ausgetreten und wurde in irgendwelchen Ösi-Läden wieder aktiv.
      – Taugte der Bund als solcher nichts, sehen diese Unzufriedenen in jener ominösen Jenaischen Burschenschaft ein dankbares Buxen-Betätigungsfeld, wahrscheinlich kostengünstiger und einfacher erreichbar. In einem guten Bund treten auch „Unzufriedene“ (wg. eines Beschlusses) nicht aus. Der Lebensbund muss halt nur funktionieren und nicht nur auf dem Papier stehen.

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