Verbindungen leiden unter rechten Burschenschaften

logo-burschenschafter-gegen-neonazisRechte Burschenschaften versuchen auch andere Studentenverbindungen mit in ihre Wagenburg einzuschließen. Sie versuchen eine diffuse „Wir sind Opfer“-Angst unter allen Verbindungen zu erzeugen. Angeblich würden beispielsweise Journalisten über alle Verbindungen kritisch berichten und nicht nur über rechte Buxen. Der SPIEGEL zeigt in einem Artikel, dass das Gegenteil der Fall ist. Das Magazin berichtet sachlich über die Marburger Studentenverbindung AMV Fridericiana. Fazit des Artikels „Gute Verbindung“: „Liberale Bünde wie die AMV Fridericiana leiden unter den rechtslastigen Burschenschaften und werden von Kommilitonen oft in Kollektivhaft genommen.“

Link: SPIEGEL „Gute Verbindung“

Advertisements

8 Antworten zu “Verbindungen leiden unter rechten Burschenschaften

  1. Auf diesem Ticket sind die Rechten doch die ganze Zeit gefahren und haben vor allem in der DB die Burschenschaften bei der Stange gehalten.
    Dann hat N.W. den Fehler gemacht, den hoch verehrten Dr. Dietrich Bonhoeffer posthum anzugreifen. In diesem Augenblick war der Rubikon überschritten. Ich denke, es war eine bewußte Provokation und N.W. suchte den Konflikt. ἀνερρίφθω κύβος sagte Caesar – aber N.W. fehlt Einiges zum Caesar, er ist eher ein Romulus Augustulus.

    Gefällt mir

  2. Es gibt gute und neutrale Berichte über Verbindungen. Halt nicht von den linken Asten. Und die „schlechten“ Berichte hat man der Rest DB zu verdanken, die sich ja auch alle Mühe geben, eine Steilvorlage nach der anderen zu geben.

    Gefällt mir

  3. P.s.: Herr Becker! Hätten Sie nicht konsequent gehandelt und den ganzen Sumpf mal offen gelegt, sähe die Korporationswelt nicht so aus wie heute. sie haben den Rechten mal ordentlich die Suppe versalzen. Gratulation!

    Gefällt mir

  4. „Verbindungen leiden unter rechten Burschenschaften“

    Mit Verlaub, ich kann mich vor Lachen kaum mehr halten. Immer schön die Schuldigen woanders, bei Dritten suchen, die pöhsen Medien (als ob die vor WK I freundlicher gesonnen waren, siehe Simplicissimus-Karikaturen) und claro die „rechten Buxen“, die es tatsächlich gibt.
    Wie wäre es denn mit: eine gute Verbindung, gleich ob schlagend (pflicht-fakultativ-nicht), weibliche Mitglieder aufnehmend oder nicht, „leidet“ mit Sicherheit nicht unter dem miesen Ruf extremistischer Buxen oder bissigen Kommentaren in den Medien, denn sie bietet ihren (jungen) Mitgliedern Ziele, Hilfen, eine offene Gemeinschaft, Feste und Feiern. Dazu bedarf es einer guten Activitas und einem funktionierenden, zahlenden AH-Verband (um es einmal nüchtern auszudrücken).
    Die Schuldigen an der Nachwuchsmisere bei Dritten zu suchen ist ein reines Ablenkungsmanöver, und wird den ach so „leidenden“ Verbindungen nicht einen Millimeter weiterhelfen.

    Gefällt mir

    • Ein Bund wie die Fritzen, der es laut diesem Artikel auf 40 Aktive bringt, muss offensichtlich erfolgreiche Wege gefunden haben, mit diesem Leid umzugehen. Trotzdem ist es ein Thema, dass sich jedem Bund stellt. Je nach Stadt mal mehr und mal weniger.
      Marburg ist recht heftig, wie erst dieser aktuelle Vorfall wieder zeigte: http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Attacken-auf-Burschenschaftshaeuser
      Frankonia Marburg (der Bund mit der Körperverletzung) hat nun wahrlich kein extremes Profil.

      Gefällt mir

      • Diejenigen, die Gewalt gegen Andersdenkende verüben, tun dies nicht, weil die Andersdenkenden ein besonders extremistisches Weltbild haben. Sie tun es, weil diese Andersdenkenden einen Typus Mensch verkörpern, den sie ablehnen.

        Ob eine Verbindung politisch oder wie die Frankonen völlig harmlos (im Prinzip sind die nur ein Wohnheim mit Verbindungstradition) sind, ist völlig egal. Und nein, die Verbindungen mit politischem Anspruch (in Marburg sind das die Burschenschaften) gehen nicht los um jemanden zu provozieren, damit der Gewalt verübt. Das habe ich so nie wahrgenommen. Ich beobachte eher Zurückhaltung. Die machen einfach nur ihr Ding. Muss einem nicht gefallen. Aber in einer Stadt, die viel darauf gibt tolerant und weltoffen zu sein, muss das eigentlich auch erlaubt sein.

        Gefällt mir

Gerne können Sie sich mit einem Kommentar in die Diskussion einbringen. Motto: Farbe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen. So wie wir. Sonst no comment. Und aus gegebenem Anlass: Bitte bleiben Sie sachlich beim Kommentieren. Für den Inhalt der Kommentare sind die Kommentarschreiber verantwortlich. Und geben Sie sich einen eindeutigen Nickname, denn lauter "Anonyms" können nicht besonders gut miteinander diskutieren. Danke für Ihren Beitrag.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s