Pizza statt Meinungsfreiheit: ein Blick hinter die Braunbuxen-Maske

logo-burschenschafter-gegen-neonazisBei einem Grundrecht zeigen die rechten Burschenschafter besonders ihre Scheinheiligkeit: bei der Meinungsfreiheit. Sie tragen gerne Schilder durch die Straßen, auf die sie schreiben, dass sie die Erfinder von und Kämpfer für die Meinungsfreiheit seien. Diese Freiheit fordern sie z.B. ein, wenn sie die Staatsgrenzen Deutschlands und Österreichs in Frage stellen wollen. Anders sieht es aus, wenn sie selbst kritisiert werden. Dann fällt die meinungsfreiheitliche Maske. Wenn Journalisten und Blogger über rechte Burschenschafter informieren und aufklären, dann sind das für die Rechten die linken Schmierfinken der Systempresse oder wir Blogger die Hetzblogger.

Hier zwei kleine Beispiele, in denen die Herren ihre Maske fallen lassen und ihr Antiantifa-Gesicht zeigen: so fordert eine rechte meinungsfreiheitliche Website auf, unliebsame Journalisten einer „Analyse“ zu unterziehen. Und wenn sie für die Meinungsfreiheit von uns Bloggern „kämpfen“ wollen, dass bestellt jemand bei einem Pizzaservice eine Pizza gefälschterweise auf unseren Namen. Das geschieht immer, wenn Brownies sich nach Niederlagen abreagieren müssen. Beispielsweise am Dienstag, als wir über die Blamage von IBK schrieben. Oder am Wochenende davor, als man sich in IBK traf. Oder davor, als man sich in München traf. Oder davor, als man sich zum Stiftungstag in NRW traf. Gerne schicken sie die Falsch-Pizzen auch auf andere Buxenhäuser, auf deren Kneipen sie uns vermuten. Natürlich machen die Brownies das anonym online und schaden so dem Pizzadienst. Und wenn sie ganz stolz auf ihre Pizzabestellung sind, dann brüsten sie sich hier im Blog als Kommentatoren mit ihrer Heldentat (Beispiel 1, Beispiel 2). So zeigen sie immer wieder ihr wahres Gesicht hinter den Masken und den scheinheiligen Meinungsfreiheit-Schildern: bei Journalisten und Bloggern vergessen sie gerne ihren Voltaire „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst“, den sie für sich sonst gerne beanspruchen.

Gut, wenn wir die Braunbuxen mit öffentlichen Informationen weiter so provozieren können, dass sie ebenfalls öffentlich zeigen, welche braunen Gemüter wirklich hinter ihren angeblich patriotischen schwarz-rot-goldenen Masken verborgen sind. Aus Strassenschlägern lassen sich eben auch nach mehr als zehn Jahren keine Buxen machen, auch wenn sie noch so lange eine Strippe tragen.

Advertisements

Eine Antwort zu “Pizza statt Meinungsfreiheit: ein Blick hinter die Braunbuxen-Maske

Gerne können Sie sich mit einem Kommentar in die Diskussion einbringen. Motto: Farbe tragen heißt Farbe bekennen, heißt Namen nennen. So wie wir. Sonst no comment. Und aus gegebenem Anlass: Bitte bleiben Sie sachlich beim Kommentieren. Für den Inhalt der Kommentare sind die Kommentarschreiber verantwortlich. Und geben Sie sich einen eindeutigen Nickname, denn lauter "Anonyms" können nicht besonders gut miteinander diskutieren. Danke für Ihren Beitrag.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s