„Innsbruck gegen Faschismus“: Demo gegen Verbandstagung Deutsche Burschenschaft am 30.11.

buschenschafter packt ausDie Deutsche Burschenschaft wolle sich Proteste und öffentlichen Druck ersparen, mutmaßte die Aufklärungsseite Stopptdierechten, und halte daher ihre Verbandstagung am 29./30.11. in Innsbruck/Österreich ab. Ein Raum für 150 Buxen sei von der Burschenschaft Brixia Innsbruck für den Verbandstag in der Messehalle reserviert worden, so Recherche West.
Doch die Weniger-Druck-in-Ö-Strategie scheint nicht aufzugehen. Eine Demonstration gegen das DB-Treffen auf dem zentralen Platz in Innsbruck wird über Twitter und Facebook „Innsbruck gegen Faschismus“ und über eine Aktionswebseite für den 30.11.  angekündigt. Die FB-Demo-Seite hatte bereits in den ersten beiden Tagen ca. 1000 Unterstützer. Auf die Demonstration weist auch der ORF online hin. Und für den 29.11. kündigt das Aktionsbündnis Kulturveranstaltungen an. Es begründet sein Engagement damit, dass aus seiner Sicht die „tiefe politische und gesellschaftliche Verankerung der Burschenschafter in allen Bereichen … zu einer ernsthaften Bedrohung für die Demokratie“ führe. „Sie unterwandern den Rechtsstaat indem sie systematisch wichtige Ämter in Justiz und Politik besetzen, so sind z.B. zahlreiche Abgeordnete der FPÖ in deutschnationalen Burschenschaften organisiert“, so die Aktionswebseite.

Die Innsbrucker Vize-Bürgermeisterin Sonja Pitscheider ist über die Tagung empört: „Braunes Gesocks brauche ich nicht in der Stadt“ (sagt sie einer Tageszeitung). Auch der Polizei sei das Treffen bekannt: „Wir beobachten die weitere Entwicklung“ (in derselben Tageszeitung). In Innsbruck haben sich die politischen Verhältnisse 2012 drastisch geändert: erstmals reagiert eine Ampelkoalition von SPÖ, Grünen und Für Innsbruck.

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