DB ade 37: Trierer Burschenschaft Germania ist nicht mehr DB-Mitglied

logo-debeadeAuch im Wintersemester geht die Austrittswelle weiter. Mit den Worten „In Trier gibt es derzeit keine Burschenschaft in der Dt. Burschenschaft“ verkündet die DB nebenbei ebenso den Austritt ihres bisherigen Mitglieds – der Trierer Burschenschaft Germania – auf ihrer Mitgliedsbünde-Webseite. Auch Wikipedias Liste der Burschenschaften meldet die Trierer Germania DB-frei. Die 1981 gegründete Burschenschaft ist historisch mit der Bonner Burschenschaft der Norddeutschen und Niedersachsen durch viele Doppelbänder verbunden. Diese ist bereits 2011 aus der DB ausgetreten und hat in einem Erfahrungsbericht hier im Blog BPA geschildert, wie sie den Austritt in fünf Schritten abgewickelt hat.

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Wir sind dann mal weg – die Liste der seit dem Eisenacher Burschentag Mai/Juni 2012 vollzogenen Austritte aus der Deutschen Burschenschaft:

37) Trierer Burschenschaft Germania
36) Burschenschaft Redaria-Allemannia Rostock (Vorsitzende B! 2012): Infoklick
35) Leipziger Burschenschaft Plessavia: Infoklick
34) Vereinigte Berliner Burschenschaft Thuringia: Infoklick
33) Freiburger Burschenschaft Teutonia: Infoklick
32) Aachener Burschenschaft Alania: Infoklick
31) Burschenschaft Ascania Friedberg: Infoklick
30) Braunschweiger Burschenschaft Arminia-Gothia: Infoklick
29) Braunschweiger Burschenschaft Alemannia: Infoklick
28) Friedberger Burschenschaft Alemannia: Infoklick
27) Straßburger Burschenschaft Arminia Tübingen: Infoklick
26) Alte Brünner Burschenschaft Suevia zu Regensburg: Infoklick
25) Burschenschaft Thuringia Bad Frankenhausen zu Siegen: Infoklick
24) Alte Darmstädter Burschenschaft Germania: Infoklick
23) Kölner Burschenschaft Alemannia: Infoklick
22) Göttinger Burschenschaft Holzminda: Infoklick
21) Marburger Burschenschaft Teutonia-Germania: Infoklick
20) Münchner Burschenschaft Arminia-Rhenania: Infoklick
19) Alte Straßburger Burschenschaft Germania: Infoklick
18) Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia: Infoklick
17) Münchner Burschenschaft Franco-Bavaria: Infoklick
16) Hannoversche Burschenschaft Germania: Infoklick
15) Alte Freiberger Burschenschaft Glückauf zu Clausthal: Infoklick
14) Frankurt-Leipziger Burschenschaft Arminia: Infoklick
13) Burschenschaft Hannovera Göttingen: Infoklick
12) Burschenschaft der Krusenrotter zu Kiel: Infoklick
11) Burschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken: Infoklick
10) Mainzer Burschenschaft Saravia: Infoklick
9) Prager akadem. Burschenschaft Carolina zu München: Infoklick
8) Alte Rostocker Burschenschaft Obotritia: Infoklick
7) Burschenschaft Hansea Mannheim: Infoklick
6) Burschenschaft Alemannia Stuttgart: Infoklick
5) Burschenschaft Germania Braunschweig: Infoklick
4) Aachener Burschenschaft Teutonia: Infoklick
3) Burschenschaft Hilaritas Stuttgart: Infoklick
2) Hannoversche Burschenschaft Arminia: Infoklick
1) Kölner Burschenschaft Wartburg: Infoklick

Die Angaben über die verbleibenden Burschenschaften schwanken – je nach Quelle – mittlerweile stark.

Zum Austritt aus der DB fordert sogar die bürgerlich-konservative Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung auf

Austritt in 5 Schritten: So hat ihn die Burschenschaft der Norddeutschen und Niedersachsen 2011 abgewickelt

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6 Antworten zu “DB ade 37: Trierer Burschenschaft Germania ist nicht mehr DB-Mitglied

  1. Mit Ihren gehaessigen Hetztiraden disqualifizieren Sie sich fuer jede weitere Diskussion. Goebbels laesst gruessen !!!
    Auf die allermeisten der ausgetretenen Buende kann der Verband ruhig verzichten – gewogen und zu leicht befunden.

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    • @annaberger, Wie können Sie liberale und wertkonservative Bünde für zu leicht erklären, die mehr burschenschaftliche Ehre durch ihren Austritt zeigen als verbleibende Rechte, die sich ein neues rechtes Reich jenseits der Demokratie wünschen und damit den ehemaligen Kampf von Buxen für das Werden der Demokratie heute lächerlich machen?

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      • @BPA-Buxen, Ihre Ansichten teile ich zu 100%, nur, wollen Sie missionarisch tätig sein, @Annaberger auf den „rechten“ Weg führen?
        Für Sie wie wahrscheinlich die meisten hier, ist die DB doch Schnee von (vor)gestern. Unsere jeweiligen Bünde haben alle ihre guten Gründe gehabt, diesen Verband zu verlassen. Wollen wir dem nachtrauern? Durch ständiges Nachkarten den Sauhaufen aufwerten?
        Lassen Sie doch @Annaberger + Konsorten in ihrem Saft schmoren bis dieser verrottete Verband sich auflöst oder zwangsweise (wg. Pleite) aufgelöst wird. Tritt dies nicht ein, so sollten wir trotzdem die DB links (besser: rechts) lassen. Auf ein Häuflein unbelehrbarer Zeitgenossen mehr oder weniger kommt es nun wahrlich nicht darauf an.
        Unsere Augen sollten vielmehr auf die Zukunft gerichtet sein.

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      • @BPA-Buxen

        Was soll man auch von einem Vertreter der Resterampe, im Freundeskreis manchmal noch als „Deutsche Burschenschaft“ bezeichnet, anderes erwarten, als unqualifiziertes Wehrgeschrei. Nach dem Kommentar von Annaberger sollte auch dem letzten Mitlesenden klar werden, warum viele der ausgetretenen Freien Deutschen Burschenschaften der Resterampe unverholen Prinzipienaufgabe der urburschenschaftlichen Werte vorwerfen. Wenn man bedenkt, dass die Resterampe bestenfalls noch 5000 lebende Personen umfasst und die deutliche absolute Mehrheit der Burschenschafter mit denen nichts zu tun haben will, führt Annaberger hier sein sehr lockeres Mundwerk. Aber vielleicht hat er ja Lust auf der nächsten burschenschaftlichen Großveranstaltung – und damit meine ich keinen Termin der Resterampe – den Kneipulk zu halten. Ich habe mich schon in der Vergangenheit über die Reden der Clowns, pardon Rückführungsbeauftragten, köstlich amüsiert.

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    • @Anonym
      Ich stimme Ihnen ja vollinhaltlich zu, allerdings frage ich mich, ob man von einem Neopaganisten – und das sind ja viele in der Resterampe – soviel Hintergrundwissen und Intellekt, um dieses zu verarbeiten, erwarten kann, dass ihre Feinsinnigkeit auch verstanden wird.

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