IBZ landet Coup: Am Burschenschafterdenkmal gründete sich Viererbund

marke-burschenschaftFür den Festakt zur Gründung des „Viererbundes“ (AG von v.a. ex-DB-Burschenschaften) wählten vier IBZ-Burschenschaften das Burschenschafterdenkmal in Eisenach am 18.10. ( Link Foto). Die Zeremonie an diesem für Burschenschafter wichtigen Bauwerk ist als Coup für die IBZ zu werten. Hatten bislang doch viele Burschenschafter Sorge, was mit dem Denkmal geschieht, wenn ihr Bund den bisherigen Dachverband verlässt. Dass diese Sorge unbegründet sein könnte, wollen offensichtlich die vier IBZ-Bünde deutlich machen, indem sie mit dem Festakt am Denkmal die „Rückeroberung“ und Nutzung dieses Symbols auch für liberale und liberal-konservative Burschenschaften ausserhalb des ehemaligen Dachverbandes eingeleitet haben.

Einer der vier Bünde – Burschenschaft Hilaritas Stuttgart –  kommentiert: „Feierlicher Gründungsfestakt des Viererbundes am Burschenschaftsdenkmal in Eisenach. Es war eine sehr würdevolle Veranstaltung und zudem sehr gut besucht.“ Auch ein Foto der gesiegelten Gründungsurkunde veröffentlicht der Viererbund. Die IBZ twittert: „So engagierte Zusammenschlüsse benötigt die B! Bewegung, jetzt den Schwung mitnehmen für die anstehende Verbandsgründung.“

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12 Antworten zu “IBZ landet Coup: Am Burschenschafterdenkmal gründete sich Viererbund

  1. Na endlich! Bravo!
    „Kaum raus aus die Kartoffels, gleich wieder rein in die Kartoffels“. Der dazugehörige Tamtam durfte ja nicht fehlen: Buxendenkmal, Fackeln, versiegelte Urkunde, Chargierte in Wichs. Verbleibt nur mehr die äusserst wichtige Frage: wurde zum Abschluss der Veranstaltung das Lied der Deutschen oder „nur“ die dritte Strophe gesungen?
    Unwesentliches, wie „braucht eine Burschenschaft einen Verband, und falls ja, was soll der leisten?“ Oder stellt man sich so etwas Ähnliches wie die „Alt-DB“ vor, vom „Stamme Nimm“, nur „moderner“?
    Derartige Zukunftssorgen wünschen sich mit Sicherheit viele der ausgetretenen Burschenschaften.
    Na denne!

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  2. Guten Tag Herr Framm,
    als Leser dieses Blogs wissen Sie, dass bereits aktiv an einer Verbandsneugründung gearbeitet wird. Ich bin mir sicher, dass die von Ihnen angesprochenen Punkte im Rahmen der Deutschlandgespräche erörtert werden bzw. schon lange wurden.

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    • Ein fröhliches Glückauf! der heiligen Barbra,

      natürlich weiss ich, dass an Verbandsneugründung(en) gearbeitet wird, und lächle darüber. Die Wievielte darf es denn sein? Claro, alle erklären, dass sie die Fehler der alten DB kennen und vermeiden wollen, Musterbeispiel dafür ist die NDB. Nur, wie lange dümpelt die schon mit so um die 20 Mitgliedsbünde vor sich hin? Das wars wohl nicht. Es wäre doch recht einfach, die ex-DB-Burschenschaften träten dort ein.
      Ich kenne jedoch etliche Burschenschaften wie z.B. das SK, Mitglieder des RV, aber auch mein Bund, die einen dicken Bogen um diese und ähnliche Veranstaltungen schlagen, weil eine entscheidende Frage nicht oder mit hohltönenden Floskeln beantwortet wird: „wozu braucht eine Burschenschaft einen Verband?“ Etwa: weil wir früher auch einen hatten? Oder: „Ehre, Freiheit, Vaterland“, womit das DB-Gezänk über das Vaterland schon vorprogrammiert ist? Könnte es sein, dass das sog. politische Mandat der Burschenschaft in seiner traditionellen Interpretation obsolet geworden ist, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass neue Mitglieder über günstige Buden gekeilt werden?
      Mein Bund, mit hinlänglichen Erfahrungen in dieser Richtung als ehemalige DB-Vorsitzende hat eine Antwort darauf gefunden: wir brauchen derzeit keinen Verband der nichts gibt, sondern nur nur nimmt. Uns geht es vorzüglich. Unsere Vorstellungen, Traditionen sind um keinen Deut verändert worden (incl. Pflichtmensuren).Das reicht!

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      • „Könnte es sein, dass das sog. politische Mandat der Burschenschaft in seiner traditionellen Interpretation obsolet geworden ist […]
        „Unsere Vorstellungen, Traditionen sind um keinen Deut verändert worden“
        Sie erkennen den Widerspruch? Die Frage, ob ein Verband notwendig ist, stellt sich sicherlich für jede Verbindung. Gerade im Oberharz fallen einige der klassischen Vorteile weg (z.B. Mitglieder aus anderen Verbandsbünden wechseln an die eigene Uni und verstärken den Bund. Bei den mitgliederstarken Aktivitates im Oberharz ist auch das verbindliche Veranstaltungs-„Bespaßungsprogramm“ des Dachverbands eher lästig, während es für Bünde mit kleinen Aktivitates halbwegs attraktive Veranstaltungen für wenig Organisationsaufwand garantiert.)

        Aber wenn Burschenschaften diesen Namen verdienen, haben sie einen politischen (allerdings nicht unbedingt politisch rechten) Anspruch. Um diesen politischen Anspruch umzusetzen, ist eine Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, der gemeinsame Austausch und das gemeinsame, möglichst schlagkräftige Einsetzen für Ziele fast unumgänglich. Damit begründet sich für Burschenschaften, viel mehr als für andere Verbindungen, der Bedarf an einer verbandlichen Zusammenarbeit.
        PS: Ich schätze BSE aus meiner Clausthaler Zeit als sympathischen und fitten Bund. Als Burschenschaft wird sie aber m.W. vor Ort kaum mehr wahrgenommen. Ist nicht weiter tragisch, allerdings wäre dann eine Umbenennung ehrlicher, ob nun in Corps (siehe Göttingen), Sängerschaft (siehe Fusionsfang) oder einfach Akademische Verbindung. Und was die Aktivenstärke angeht: Viele andere Clausthaler Verbindungen können da gut mit BSE mithalten, dazu braucht man den Buxenstempel nicht.

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  3. No, Sir Roger, da sehe ich keinen Widerspruch. Zwischen einem politischen Mandat unter der Devise „Ehre, Freiheit, Vaterland“ und dem Versuch einer Heranbildung politisch denkender, sich engagierenden Mibürger besteht ein himmelweiter Unterschied. Da hat sich an unseren Vorstellungen eben nichts geändert.
    Hat nicht das politische Mandat „Vaterland“ den „alten“ Verband DB über Jahrzehnte in den Ruin getrieben? Diese endlosen, sinnentleerten Diskussionen über „was ist des Deutschen Vaterland“? Von der Maas bis an die Memel? Darf es auch mit oder ohne Österreich, ggfls. incl. Südtirol sein, oder doch nur die nunmehr wiedervereinigte Bundesrepublik? Wie „deutsch“ muss denn ein Burschenschafter sein, beide Elternteile, oder reicht ein „deutscher“ Vater? Ein „Ali Öztürk“, 3. Generation Deutscher ist offensichtlich nicht so gerne gesehen wie ein „Gustav Tributkovic“, Burschenschaft Pimpilympia Wien, uvam. Man lese nur die TO/Protokolle der Burschentage letzter Jahrzehnte durch, um alsbald zu der Feststellung zu gelangen: „danke, es reicht“.
    ps. Bitte täuschen Sie sich nicht. Auch im Oberharz gibt es mitgliederschwache Activitates, schlagend oder nicht. BSE soll meinerseits nicht als „Gegenbeispiel“ angeführt werden. Nur, für eine Mitgliederwerbung taugt ein Verband, gleich welcher, nicht. Das lehrt die Oberharzer Erfahrung auch seit Jahrzehnten.

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    • Bei der Ablehnung der DB und ihrer Irrwege bin ich ja ganz bei Ihnen. Allerdings hat beispielsweise die NeueDB auf die von Ihnen aufgeworfenen Themen deutlich passendere Antworten gefunden, die durchaus zu BSE, so wie ich sie kennengelernt habe, passen dürften.
      Meine Frage war eher: Falls BSE noch einen politischen Anspruch pflegt, wie zeigt sich dieser? Falls BSE „lediglich“ den Anspruch pflegt, aktive, sich engagierende Mitbürger zu erziehen, unterscheidet es sich in nichts von anderen Clausthaler Bünden. In der Clausthaler Studentenpolitik sind doch selbst die eigentlich unpolitischen Corps seit Jahren aktiver vertreten. Was also ist an BSE noch Burschenschaft, was unterscheidet sie ohne politisches Engagement von den anderen Clausthaler Bünden? Die Walpurgisparty?

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  4. Natürlich hat die NDB passendere Antworten auf die angeführten Probleme gefunden als die weiland DB, was ja nicht allzu schwierig war. Was BSE jedoch nicht passt ist, dort das pflichtschlagende
    Feigenblatt zu spielen. Abgesehen davon wird die NDB unter einem „politischen Engagement“, welches den Begriff „Vaterland“ beinhaltet, nicht um leidige Diskussionen wie in der DB herumkommen. Warten Sie das in aller Ruhe ab. Und noch etwas: warum treten denn die ex-DB-Bünde nicht in die NDB ein, wenn das alles so toll ist? Da gibt es nun die NDB, IBZ, „Viererbund“, Deutschlandgespräche (habe ich etwas übersehen?), wozu das alles?
    Der politische Auftrag bei der BSE ist die Erziehung zu politisch engagierten, verantwortlichen Staatsbürgern gleich welcher Nation und nicht das poltische Mandat, dies möglichst noch als Mehrheitseintscheidung. Das verbitten wir uns als unzulässigen, ja unverfrorenen Eingriff in unsere Bundesbelange.
    Im übrigen ist das BSE-Gedächtnis noch intakt. Wir kennen noch unsere „Pappenheimer“, die seit Kurzem in der IBZ laut über die ach so neuen Missstände in der DB herumtönen und uns bei unseren weitreichenden Reformvorschlägen als DB-Vorsitzende nur Knüppel auf den Weg geschmissen haben. Auch hier: danke, es reicht.
    Das „Köpfchenzählen“ hinsichtlich Clausthaler Studentenpolitik bringt nichts. Mal sind die Curries stärker, mal wir. Das hängt doch zu sehr von subjektiven Bewertungen ab, Fähigkeiten, Studiensituation etc.
    Vielleicht wäre es sehr nützlich, wenn Sie Ihren „politischen Anspruch“ an eine Burschenschaft einmal präzisieren könnten.

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  5. Hallo, Sir Roger,
    was ich schon befürchtete ist leider eingtreten: auf die Frage, wie denn realiter der politische Anspruch einer Burschenschaft auszusehen habe, erfolgt keine Antwort, genau so wenig wie auf die Frage: „warum denn einen Verband?“ Auch das zählt zu den BSE-Erfahrungen.
    Wir sollten uns doch nichts vormachen: die jetzt angeführten Gründe zu der „Austrittswelle“ aus der DB lagen schon vor 20 Jahren in aller Deutlichkeit auf dem Tisch. Der Grundstein hierfür wurde schon vor 40 Jahren mit dem (verfluchten) „historischen Kompromiss“ gelegt, dem auch BSE zugestimmt hat. Es war grundfalsch.
    Wo war denn der „politische Anspruch“ (politisches Denken/Handeln mit Verantwortungsübernahme) jener Burschenschaften, die heute lautstark den Zustand der DB bejammern? BSE hat gehandelt: politisch analysiert, Verantwortung übernommen und ein knallhartes Reformprogramm vorgelegt. Dass die BG darüber nicht in Begeisterung ausbrechen würde war uns klar. Aber die ach so „liberalen“ Burschenschaften, wie beispielsweise Stuttgarter Heiterkeiten oder Graupener Spießigkeiten vor Ort? Da war Nichts, ausser „Knüppel auf den Weg“!
    Und mit diesen Vereinen soll nun ein neuer burschenschaftlicher Verband gebildet werden, mit „politischem Anspruch“? Sie verzeihen hoffentlich, dass BSE darüber nur mehr milde lächeln kann.

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    • Hallo Herr Framm,
      Sorry, ich hatte aufgehört, weil ich nicht weiter die von mir geschätzte BSE angreifen wollte.
      Zur Klarstellung: Ich bin keine Buxe und bin es auch aus Überzeugung nicht geworden. Aber wenn ich überlege, welche Verbindungen den politischen Anspruch in für mich überzeugender Form praktizieren, lande ich entweder bei der NeuenDB oder beim VDSt. Beiden Verbänden gelingt es, im Programm des Verbandes wie auch der Einzelbünde politisches Engagement zu fordern, zu fördern und zu unterstützen, ohne in Extreme abzuschweifen oder sich auf die Linie einer Partei oder Denkrichtung festzulegen. Das halte ich, wenn Verbindungen einen politischen Anspruch reklamieren, für vorbildhaft.
      In beiden Fällen sehe ich, dass der Verband den Einzelbünden bei der Stärkung dieses Profils hilft, sei es durch die Vermittlung guter Referenten, durch den gemeinsamen Informationsaustausch oder durch den gemeinsamen Einsatz für größere Ziele.
      Und bei aller gegebenen Wertschätzung für BSE – das politische Profil, das eine Burschenschaft von anderen Verbindungsformen unterscheiden soll, erscheint mir bei BSE derzeit nicht sehr ausgeprägt zu sein.
      Weiterhin wunderte mich, dass die NeueDB nur wegen der Form des Schlagens abgelehnt wird. Hörte ich in CLZ schon mal von einem BSEr, habe ich schon damals nicht verstanden. Ist das Pflichtschlagen für BSE neuerdings so zentral wie für Curries? Nachdem es vor kurzem eine fakultative Sängerschaft geschluckt hat?
      Oder um eine frühere Frage zu wiederholen: Warum wird BSE nicht zum Corps, wie es in Göttingen vor kurzem praktiziert wurde?
      Ich weiß, wie leicht es ist, sich im Oberharz, dieser ganz eigenen Welt „bei den Zwergen hinter den sieben Bergen“ einzurichten und den Rest des Landes zu ignorieren. Auch meinem Bund, der sich darin immer mal wieder selbstzufrieden einrichtet und den eigenen Dachverband gerne geflissentlich ignoriert, rate ich, diese Verbindungen nicht zu kappen, die gerade der Aktivitas eine gute Horizonterweiterung bieten können – man muss sie nur nutzen.

      Ich kann gut verstehen, dass BSE mit dem Ergebnis ihrer Zeit als VorsitzendeDB unzufrieden war und ich freute mich, dass sie sich von der m.E. schon damals reformunfähigen DB trennten. Aber muss man diesen Groll auf Urbuxen, NeueDB-Bünde und IBZ-Bünde länger als 15 Jahre lang mit sich herumtragen? Ich fürchte, … (Red. Hinweis: Bitte bleiben Sie sachlich, danke)

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      • Sir Roger,
        da Sie und ich Oberharzer sind, sollten wir vermeiden, die dortigen Sonderverhältnisse (Stadt, Uni, Verbindungen) mit allen ihren Vor- und Nachteilen zu verallgemeinern. Es würde auch die Leserschaft hier auf Dauer langweilen.
        Kernpunkte der Diskussion bleiben: Verband wozu? Falls ja: soll dieser einen politischen Anspruch erheben und: wie müsste dieser aussehen.
        Die Zugehörigkeit zu einem Verband ist fast zwangsläufig einer Kosten/Nutzenanalyse unterworfen. Was bringt ein Verband einem Bund, und was muss der Bund dafür opfern? Braucht ein Oberharzer Bund für seine dringend erforderliche Horizonterweiterung einen Verband, oder geht es auch ohne diesen? Diese Frage gilt natürlich auch für Verbindungen an anderen Hochschulstädten. (BSE pflegt sehr gute Beziehungen zu Mitgliedern der NDB, IBZ, vor allem aber zu solchen Burschenschaften, die keinem dieser „Verbände“ angehören.) Hier besteht folglich keine dringende Notwendigkeit.
        Soll ein Verband einen politischen Anspruch erheben, ergibt sich sofort die Frage: wie soll/kann der aussehen, dass er von allen Mitgliedern akzeptiert wird, höchstens Randelemente ausschließt? Offensichtlich ist/war die Burschenschaft nicht in der Lage, diese Frage zufriedenstellend zu beantworten, siehe die Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Knackpunkt ist der äusserst dehnbare Begriff „Vaterland“. Was machen Sie mit einem Bundesbruder, der laut und deutlich vekündet: „mein Vaterland ist z.B. Europa“? Das in einer deutschen Burschenschaft mit ihren Traditionen? Schwierig, schwierig.
        ps. Da Sie meine Bundeszugehörigkeit kennen wäre es sehr nett, wenn Sie mir einen diskreten Hinweis über die ihrige geben könnten. Danke.

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  6. Hallo Herr Framm,
    Unverzichtbar „braucht“ fast kein Bund einen Dachverband. Jedenfalls kein Bund mit soliden Aktivenzahlen. Für viele Bünde, auch meinen, sehe ich es als eine Art horizonterweiternden „Luxus“ an, der einen Bund inspirieren und vor der Miefigkeit des eigenen, sich leicht beschränkenden Horizonts schützen kann. Manchmal verstärkt er auch die Identität und Verbundenheit der Mitglieder mit dem eigenen Bund, manchmal bringt er sogar noch viel mehr.
    Ich hatte bei Gesprächen mit Buxen oft den Eindruck, der politische Gestaltungswillen dieser Ausrichtung würde für diese einen dachverbandsartigen Zusammenschluss attraktiver erscheinen lassen als für viele andere Arten von Verbindungen.
    Ob ein Verband einen engen oder einen weiten geistigen Horizont bietet, muss sich eh jeweils zeigen (so verstehe ich nicht, warum ein Vaterland Europa ein Widerspruch zu Deutschland sein sollte..) Aber gerade in der (aktuellen!) Gründungsphase eines neuen Verbandes lässt sich einiges beeinflussen. Warum also jetzt ins Abseits stellen, bevor geschaut wird, ob die eigenen Ansichten Raum finden oder nicht? Später ist es sicher unelastischer. Und vielleicht sind andere Bünde endlich soweit, wie BSE vor 16 Jahren war – und BSE verschläft das jetzt in beleidigtem Stolz?
    Aber wenn sie das anders sehen – letztlich Ihre Sache.
    Wir haben eine Menge Argumente ausgetauscht und man kann und sollte jedes für die eigene Situation abwägen. Die Entscheidung kann dann pro oder contra ausfallen, gerne auch „schaun mer mal“. Aber die Behauptung, es gäbe heute keinerlei Argumente für einen Dachverband mehr, halte ich für unzutreffend.

    Ach ja, der Vater von ihrem Bbr. Gehrmann war bei uns aktiv. 🙂

    Mit Clausthaler Glückauf!

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    • Guten Morgen, Sir Roger
      Diskussionen dieser Art haben häufig die Tendenz Argumente sehr pointiert zu bringen (schon aus Schreibfaulheit). So auch bei mir.
      Ich habe nichts gegen Verbände oder deren Bildung. Nur, diese sollten einer Kosten/Nutzenanalyse einigermaßen standhalten. Die alte DB tat dies nicht, sie war zunehmend vom „Stamme Nimm“ und noch schneller zunehmend abseitig in ihren politischen Ansprüchen.
      Das überlebt kein Verband auf Dauer. Deswegen sollten sich neue burschenschaftliche Vebände tunlichst davor hüten, alte Fallen aus Gewohnheit oder Tradition in ihre Satzungen einzubauen. Das hat aus unserer Sicht die NDB bislang nicht geschafft, bin jedoch möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand der Dinge.
      Wieviele Burschenschaften haben (noch) in ihren jeweiligen Activensatzungen stehen „aufgenommen werden kann jeder odentliche, DEUTSCHE Studierende an der Hochschule“….? (BSE hat sich schon zu DB-Zeiten nicht an diesen Quatsch gehalten).
      Und noch etwas: wer den inneren Zustand vieler jetzt aus der DB ausgetretenen Burschenschaften kennt (Activenzahlen) kann nur empfehlen, als 1. Priorität des eigene Haus in Ordnung zu bringen, anstatt sich in Verbands-Ablenkungsmanöver zu stürzen. BSE hat das sofort nach dem Austritt aus der DB unternommen, wie man sieht nicht so ganz erfolglos.
      Es ist also meinerseits (und seitens BSE) kein „beleidigter Stolz“, sondern schlichter Realismus.
      Ich werde Gehrmann bei Gelegenheit fragen. Vielen Dank.

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