„Solche völkische Ideologie ist widerwärtig“: CDU-Innensenator Henkel zur „Ariernachweis“-Diskussion in Dt. Burschenschaft

blitzeüberbraunbuxenkleinDeutliche Worte findet Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU, Sängerschaft Borussia Berlin) zum „Ariernachweis“, der in der Deutschen Burschenschaft diskutiert worden sei, berichtet der FOCUS: „Eine solche völkische Ideologie ist inakzeptabel, sie ist widerwärtig und hat mit den Werten unseres Grundgesetzes nichts zu tun“. Zu Verbindungen von Berliner Burschenschaften in die rechtsextreme Szene lägen keine Erkenntnisse vor, sagte Henkel in der Beantwortung einer Großen Anfrage zu „Burschenschaften in Berlin“.  In der zwischen Regierung und Opposition hitzig geführten Plenardebatte im Berliner Abgeordnetenhaus zitierte Henkel u.a. aus einer Broschüre der Deutschen Burschenschaft. Er sehe sechs Berliner Burschenschaften in der DB. Dafür griff Henkel auf Wikipedia-Daten zurück, berichtet der FOCUS (via dpa).

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11 Antworten zu “„Solche völkische Ideologie ist widerwärtig“: CDU-Innensenator Henkel zur „Ariernachweis“-Diskussion in Dt. Burschenschaft

      • Bekennende Rassisten? Aha…soso… Die wären?

        Mal abgesehen davon, dass der vielzitierte „Ariernachweis“ in Wahrheit tatsächlich kein solcher war, sonden nur ein plakatives Hetzwort der Medien, was Sie selbst natürlich genau wissen (!), ist es immer wieder auffallend bemerkenswert, wie sehr Sie auf diesem Blog gegen Burschenschafter und Nationalstolz hetzen… Der Rassist erhebt sich und seine Rasse über die anderer sowie wertet andere Rassen ab. Das lehne ich ab! Aber was machen Sie hier? Sie werten DB-Burschenschafter und Nationalbewusstsein negativ ab sowie heben sich und andere „Gleichgesinnte“ darüber. Ich sehe da viele Parallelen zu dem, was Sie selbst „verteufeln“wollen.

        Was macht Sie also zu etwas „Besserem“?

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        • @ A.P.: Die Buxenwelt spaltet sich in die Guten und in die Braunen. Wir haben die Meinungsfreiheit, zu sagen, dass und was wir an den Braunen für nicht gut und was wir an den Liberalen für gut befinden. Sie haben die Meinungsfreiheit (und dürfen Sie auch hier im Blog veröffentlichen, solange es sachlich bleibt), dass Ihnen diese verifizierbare Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit nicht zusagt. Und so sind alle zufrieden, weil jeder das sagen kann, was ihm gefällt oder mißfällt. Diese Meinungs- und Pressefreiheit war immer ein Ziel von Buxen, wie Sie gerne betonen.

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      • Es gab nie eine Diskussion um einen „Ariernachweis“ innerhalb der Deutschen Burschenschaft. Ja, es wurde über Abstammungskriterien gesprochen in dem Sinne, dass ein DB’ler deutsche Vorfahren haben müsse. Der Begriff Arier meint aber denn doch was anderes. Ja, eine Bonner Burschenschaft hat sich als politischer Witzfigurenverein einen nachhaltigen Ruf erarbeitet, indem sie in einem Antrag von „außereuropäischer Gesichtsmorphologie“ schwafelte.
        Aber das alles hat in der DB keine Mehrheit gefunden. Soweit ich es beurteilen kann, findet das auch in der jetzt zusammengeschrumpften DB keine Mehrheit. Die letzte Änderung der Regeln zur Mitgliedschaft forderte eine kulturelle Verbundenheit mit Deutschland. Damit können jetzt in jede DB-Burschenschaft auch Ausländer aufgenommen werden, die sich Deutschland verbunden sehen. „Morphologien“ sind egal. Witzfigurenvereine aus Bonn werden von solchen Ausländern vermutlich nicht erwählt werden, andere Burschenschaften aber schon.
        Das Wort vom Ariernachweis tauchte soweit ich es wahrgenommen habe in der Presse auf. Selbst die Witzfiguren aus Bonn haben diesen Begriff nicht verwendet.

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      • @BPA-Buxen: Mal abgesehen davon, dass Sie auf meine Fragestellungen mit keinster Silber eingegangen sind, stellt sich doch bereits die Frage, wer das Recht hat zu definieren, wer und was die „Guten“ sowie wer und was die „Braunen“ sind? Wer legt fest, was „Sachlichkeit“ ist? Politische Korrektheit etwa? Und sind für Sie etwa alle DB-Buxen „Braune“ und damit nicht „Gute“?

        Wer, wie, was – der, die, das – wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm 😉

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  1. @A.P.

    Leiden Sie an selektiver Wahrnehmung?
    Ich darf einmal folgende Fakten in ihre Eerinnerung rufen:
    1) Da war doch 2010 ein RA-Gutachten welches noch von zwei Anträgen der Burschenschaftlichen Gemeinschaft auf dem BT 2011 sekundiert wurde, die zum Ziel hatten, den Inhalt dieses Gutachtens Verfassungsrang zu geben und es damit allgemeinverbindlich zu machen und den Ausschluss einer Verbandsburschenschaft zu erreichen, die einen Deutschen chinesischer Abstammung in ihren Reihen hat.
    2) Bemerkenswert hierzu waren die Begründungen und die Einlassungen von Mitgliedern der antragstellenden Vors. BG damals der bewusste Bonner Bund. Da wurde die Prämisse gesetzt, dass „Erziehung und Bekenntnis … sich auf einer sekundären Ebene bewegen“ und „das Wollen, nicht das Können“ betreffen. Es wurde sich dahingehend eingelassen, dass eine Person mit „nichtdeutscher Elternteil hingegen Anlagen in sich trägt, die von Natur aus im deutschen Volke nicht vorkommen“ und damit „aus biologischen Gründen nicht in der Lage“ sei ein, „aktiver Träger der deutschen Kultur und damit Deutscher im Sinne der Deutschen Burschenschaft zu sein“. Da wurde festgestellt, dass das Bekenntnisdeutschtum ein „Wunschdenken“ sei, welches man dann dahingehend verstehen muss, dass jemand „humanbiologisch kein Deutscher ist, auch wenn er sich mit besten Wissen und Gewissen zu Deutschland bekennt“; denn sein Bekenntnis sei ja per se nicht glaubhaft und somit nichts wert. So geschehen auf bubenetz. Es wurde zwar später gelöscht ist aber sicher elektronisch verwahrt.
    Solche verbalen verbalen Ausflüge in die sg. „Rassenpsychologie“ wirken auf mich skurril, da es sich um eine einstmals von Rosenberg geförderten Disziplin handelt, die ich seit 1945 für ausgestorben wähnte. Aber Vertreter des ODK eines Giessener Clubs und eines Bayreuther Clubs tun alles, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

    Zusammengefasst ist zu dieser Argumentation zu sagen, dass mit diesem rassistischen Argumentationsmuster eine biologisch vererbbaren Begabung des Deutschdenkens und -seins bei Personen mit 100% Abstammung antizipiert wird und nichts anderes auch wenn Sie, werter A.P. es noch so leugnen.

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    • Sie weichen zwar schon wieder meinen Fragen aus und legen den Fokus auf das ausgelutschte Thema, aber wenn Sie schon das Thema „Sachlichkeit“ angesprochen haben, ist es unsachlich bis beleidigend, mir „selektive Wahrnehmungsstörungen“ vorzuwerfen. Auch eine „Werter AP“ – Abwertung ist vollkommen überflüssig 😉

      Nein, ich kenne dieses Gutachten nicht und kann mich daher dazu leider nicht äußern. Die Kernfrage ist jedoch, woran man das Kriterium „Deutsch“ festmachen will. Herkunft / Abstammung oder Bekenntnis / Lebensweise…

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      • @A.P.
        Für ihr sachliches Nichtskönnen kann ich ebensowenig wie für saloppe Formulierungen in Publikationen, auf denen Sie rumreiten.

        Wie wäre es, wenn Sie sich das Gutachten und die Antragmappe zum BT2011 beschaffen würden? Indymedia hat beides „liebevoll“ gespeichert. Wenn Sie sich in die Materie eingelesen haben, werden Sie feststellen, dass das inhaltlich ihre Kernfrage direkt betrifft. In soweit kann von Ausweichen nicht die Rede sein. Das ist Konfrontation mit den Thesen, die ihre Verwandten im Geiste postulieren.

        Persönlich ist für mich das sg. „Bekenntnisdeutschtum“ und das aktive Leben desselben das einzige logische Konstrukt zur Sache.

        Fernerhin ist eine nach wie vor offene Frage niemals „ausgelutscht“ und die Bezeichnung einer solchen als solches polemisch.

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      • 1. Der Passus „sachliches Nichtskönnen“ entlarvt Sie (oder Euch?) der Doppelzüngigkeit. Einerseits wird jede vermeintliche „Unsachlichkeit“ meinerseits hier zensiert, jedoch beleidigen Sie mich unverblümt.

        2. Quellen wie „Indymedia“ zeigen, welches Geistes Kind hier zu Werke geht. Wer derartiges allen Ernstes als „seriöse“ Quelle, und das auch noch innerhalb des Corpo-Lebens, angibt, disqualifiziert sich selbst. Hier fällt mir nur folgender Spruch ein: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“.

        3. „Bekenntnisdeutschtum“ gibt es nicht! Das sind nichts weiter als nutzlose Lippenbekenntnisse. Das hat nichts mir Rassismus zu tun, sondern ist reines GUTMENSCHENTUM.

        Das ist MEINE Sicht der Dinge. Und jetzt zensiert meine Worte meinetwegen wieder….

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  2. Selbst die „Junge Freiheit“ geht inzwischen auf Distanz zur Rest-DB:
    Wie schwer der DB die Klärung ihrer Haltung zum Volkstumsbegriff fällt, wird in einem anderen Beitrag deutlich. Nicht nur die DB, sondern alle gesellschaftlichen Kräfte suchten nach einer aktuellen Antwort auf die Fragen „Was ist deutsch?“, „Wer ist Deutscher?“ Oder „Was ist Deutschland?“ Fünfzig Jahre nach dem Beginn der modernen Einwanderung im Zuge der Gastarbeiterwerbung hat sich das Bild Deutschlands und des deutschen Volkes gewandelt. An einem engherzigen volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff festzuhalten, der integrationswillige Einwanderer und Kinder von solchen ausschließt, ist realitätsfremd.
    … Es ist eine Lebenslüge, von der sich die DB – und mit ihr Konservative und Rechte – verabschiedet, wenn sie jetzt ihre Theorie den Realitäten anpaßt.“http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M53b5141fb95.0.html

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