Kein Vortrag: Einreiseverbot gegen David Irving verlängert

blitzeüberbraunbuxenkleinDavid Irving wollte am 10. September in Berlin einen Vortrag halten. Daraus wurde nichts, da ein Münchner Gericht das Einreiseverbot von 1993 gegen ihn wegen einer Verwaltungsbeschwerde verlängert hat, wie die taz berichtet. In Österreich hat er bis 2014 Einreiseverbot, nachdem er dort 13 Monate in Haft gesessen hatte. Die Wirtschaftswoche berichtete 2006 darüber: „Der Historiker Irving war im November 2005 bei der Reise zu einem Vortrag vor der rechtsextremen Burschenschaft Olympia in Österreich verhaftet worden, weil gegen ihn ein Haftbefehl aus dem Jahr 1989 anhängig war. Damals hatte Irving bei Interviews und in Vorträgen den systematischen Mord der Nationalsozialisten an sechs Millionen Juden in Zweifel gezogen. „Straftaten durch Worte können viel anrichten“, sagte Oberstaatsanwältin Marie-Luise Nittel. „Seine Aussagen sind eine echte Verhöhnung der Opfer des NS-Regimes.“ Nach Darstellung Nittels ist Irving nach wie vor ein Idol der rechtsextremen Szene.“

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