DB sprach sich gegen NPD-Verbotsverfahren aus

logo-burschenschafter-gegen-neonazisBereits 2005 zeichnete sich ab, was sich in diesem Jahr fortsetzt. In einer von der Jungen Freiheit zitierten Pressemitteilung verkündete damals die DB, „auch einem neuen neuen Verbotsverfahren gegen die NPD steht die Deutsche Burschenschaft ablehnend gegenüber.“ Acht Jahre später beschloss der Burschentag eine „Gleichbehandlung aller Parteien“. Der Spiegel nannte den Beschluss eine „kaum verhüllte Verteidigung der zahlreichen Burschenschafter, die Mitglied in der NPD, der Pro-Parteien oder bei anderen Rechtspopulisten sind.“ Auch die Bundesregierung äußerte sich in einer Kleinen Anfrage zum Gleichbehandlungsbeschluss. Und NRW-Innenminister Ralf Jäger hatte davor gewarnt, dass Burschenschaften eine Zielgruppe der NPD seien.

Kommentar: Danke an BPA-Leser Roger für den Tipp zur Pressemitteilung.

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6 Antworten zu “DB sprach sich gegen NPD-Verbotsverfahren aus

  1. zum damaligen zeitpunkt habe ich diese Position auch unterstützt.
    Ein demokratischer Rechtsstaat muss mit einer solchen Partei fertig werden, die – nebenbei gesagt – auch die Demokratie im Training hält. Persönlich Persönlich war mir diese Partei zwar immer widerwärtig.

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    • Danke für Ihre offene Meinung. Wenn man die Entwicklung sieht, hat die Partei versucht, zahlreiche Burschenschaften für sich zu nutzen, um endlich Zugriffsmöglichkeiten auf Gruppierungen an Hochschulen zu erhalten, z.B. durch Partei-Mitglieder in Burschenschaften. Diese Strategie verfolgte sie, nachdem es ihr selbst misslungen ist, mit Organisationen wie NHB selbst langfristig Strukturen zu schaffen, um den gewünschten Zugriff auf akademische Organisationen zu erhalten. Haben liberale und wert-konservative Burschenschafter die Partei vielleicht einfach unterschätzt, die einfach ihre braunen U-Boote in Bünden unterbringen konnte?

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  2. Mag sein, dass sich liberale und wertkonservative Buxen für stark genug hielten, dieses Treiben in den Griff zu bekommen.
    Ich persönlich wachte erst beim Arierantrag auf.

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    • Aber die AfD ist sehr sensibel bzgl. des Themas und sortiert Mitglieder mit brauner Vergangenheit schnell wieder aus. So nehme ich es jedenfalls in meinem Bundesland wahr. Dass jemand bei der unbedeutenden „Freiheit“ mitgemacht hat, muss nicht heißen, dass er einzuschätzen ist wie einer der bei der NPD mitgemacht hat.

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  3. Zugegeben, die Burschenschaft hat überhaupt nicht aufgepasst, besonders das dreckige Quartett (Germania Hamburg, Dresdensia Rugia, Danubia München, Raczeks Bonn).
    Dashätte besser laufen kmüssen
    Das

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