Langer Loslösungprozess von Christdemokraten und Dt. Burschenschaft

plakat-eisenach-aktuell-demokratie-ohne-schriftEiner der „Lieblingsautoren“ von ganz rechten Buxen – Dietrich Heither – hat sich wieder des Themas Burschenschaften angenommen. Die Junge Welt veröffentlicht einen Vorabdruck seine Buches „Burschenschaften“. Heither widmet sich dem Loslösungsprozess von konservativen Parteien und Dt. Burschenschaft. Er schreibt von einer wachsenden Distanz insbesondere zu den Christdemokraten Mitte der 80er Jahre. Als Beispiel nennt er die Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der den 8.5.45 als „Tag der Befreiung“ würdigte. Die Dt. Burschenschaft habe darauf geantwortet, dass sie sich „außerstande“ sehe, den Tag als Tag der Befreiung zu begehen: „Der Tag der Kapitulation ist für die Deutsche Burschenschaft ein Tag der Besinnung, des Gedenkens und der Trauer.“ Heither führt noch den Fall Martin Hohmann an, bei dem der Verband die als antisemitisch kritisierte Rede des CDU-Abgeordneten zum Tag der Deutschen mit Verweis auf das Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigt habe. Als drittes Beispiel nennt er die Amtsenthebung der Vorsitzenden Burschenschaft Frankonia Gießen, die den Burschentagsunterlagen einen BG-kritischen Artikel der RCDS-nahen Zeitschrift Civis beigelegt habe.

… weiter bei Junge Welt im Artikel „Reaktionärer Korpsgeist“

Ein neueres Beispiel auch der Loslösung der Christdemokraten von der DB war die Erläuterung von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, CSU, im Februar 2013 zum Austritt seines Bundes aus der Dt. Burschenschaft: „Es ist mir guten Gewissens nicht mehr möglich, mich zur Deutschen Burschenschaft zu bekennen oder gar mich für diese zu engagieren.“

 

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