„Extremismus entsteht dort, wo sich kleine Gruppen abschotten“: Interview Burschenschafter BDIC

blitzeüberbraunbuxenkleinAuch Korporierte des Dachverbandes BDIC (Korporationsverband an Dt. Hochschulen)  melden sich in einem Interview zum Thema Rechtsruck zu Wort. Malte Schlimper, Burschenschafter und Senior des BDIC Landesverbandes Nord, antwortet auf die Frage, ob Diskussionen über Probleme mit rechtsextremen Mitgliedern wie in anderen Verbänden auch in seinem Verband ein Thema seien: „Nein, dies ist kein generelles Problem. Extremismus entsteht dort, wo sich kleine Gruppen abschotten und keine anderen Meinungen mehr zu lassen. In unseren Bünden pflegen wir eine offene und höfliche Diskussionskultur, da haben es extreme Meinungen auch extrem schwer. Unsere Mitgliedsbünde sind keine politischen Organisationen, aber der politische Diskurs wird gefördert, und wir bieten verschiedene Veranstaltungen zur politischen Bildung an.“ Und auf die Frage nach Vorurteilen gegenüber Studentenverbindungen entgegnet Schlimper: „Das Bild der Studentenverbindungen in der Öffentlichkeit wird leider von Verbindungsgegnern gezeichnet. Wir haben uns jahrzehntelang zurückgezogen und mit uns selbst beschäftigt. Aber wir dürfen uns nicht verstecken! Zumal diese Vorurteile über Studentenverbindung einfach blanker Unsinn sind.

Ich kann natürlich nur für meinen Verband sprechen, aber den Großteil unserer Mitglieder würde ich noch nicht einmal der gemäßigten Rechten zuordnen, sondern der Mitte. Es gibt sogar einige, die ich eher links einordnen würde. Wir haben viele Mitglieder, die sich bei den Grünen oder in der SPD engagieren. Ähnlich verhält es sich mit dem Vorwurf der Alkoholexzesse. Auf Studentenfeten wird nun mal Alkohol getrunken – da sagt niemand etwas. Aber sobald einer der Beteiligten ein buntes Band trägt ist das plötzlich unmoralisch?“ … weiter im Artikel „Wir dürfen uns nicht verstecken“.

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