„Von Linken verfolgt“: Burschenschafter Martin Graf zieht sich aus Politik zurück

buschenschafter packt ausGanz rechter Ösi-Buxe zeigt sich politischem Mensurboden nicht mehr gewachsen: der österreichische Parlamentspräsident Martin Graf, Burschenschaft Olympia Wien, fühlt sich von „Linken verfolgt“, kandidiert nicht mehr für den Nationalrat und zieht sich aus Politik zurück, meldet Der Standard. Er wolle mit dem Schritt Partei und Familie vor einem „angeblich geplanten Dirty Campaining“ der SPÖ im Wahlkampf schützen. Und er hoffe auch, dass bei den gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren „Ruhe“ einkehre. Der Standard schreibt: „Der 53-jährige Jurist fühlt sich von „den Linken“ verfolgt – weil seine Mitgliedschaft in der schlagenden Burschenschaft Olympia ebenso immer wieder öffentlich kritisiert wurde wie Kontakte von Graf-Mitarbeitern zum rechten Rand. Dennoch war er im Oktober 2008 vom Nationalrat mit großer Mehrheit – auch von vielen SPÖ- und ÖVP-Abgeordneten – zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt worden. Seit 1981 ist er bei den Freiheitlichen aktiv, seit 1994 sitzt er – mit Unterbrechung zwischen 2002 und 2006 – für sie im Parlament.“

Der  ORF-TV-Moderator Armin Wolf kommentiert: „Aber dass sich ein strammer Burschenschafter wie M. Graf von ein paar Linken derart einschüchtern lässt… Ausschließungsgrund bei Olympia?“

Kommentar: Trauerkreuzkneipe mit Wiener, Münchener, Bonner Buxen. Dann: Südamerika ruft. Wie bei den Vorbildern.

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Eine Antwort zu “„Von Linken verfolgt“: Burschenschafter Martin Graf zieht sich aus Politik zurück

  1. Da haben wir ja einen politischen Märtyrer!?
    Mir kommen die Tränen.
    Ich kenne wirkliche Märtyrer, die Ihren Weg bis zur bitteren Neige aufrecht gegangen sind.

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