Liberaler Verband NeueDB richtet Burschentag dauerhaft in Jena aus

marke-burschenschaftLiberale Burschenschaften stärken Jena als zentralen Ort für ihre Veranstaltungen. So beschloss der liberale Dachverband NeueDB beim Burschentag in Marburg am vergangenen Wochenende, seine Burschentage als höchstes parlamentarisches Gremium künftig nur noch in Jena auszurichten. Bisher wanderte der BT zu den Orten der Vorsitzenden Burschenschaft. Bereits in Jena findet seit mehreren Jahren die Veranstaltungsreihe „Deutschlandgespräche“ der drei liberalen Jenaer Burschenschaften Arminia, Germania und Teutonia statt, die aus der Jenaer Urburschenschaft hervorgegangen sind. Im Oktober vom 11. bis 13. setzen die Jenaer die Reihe mit der sechsten Veranstaltung fort.

In Marburg wählten ausserdem die Mitglieder der NeuenDB als neue Vorsitzende die Marburger Burschenschaft Arminia, die sich gerade öffentlich gegen den Rechtsruck im zweiten Burschenschafterverband positioniert. Den Austritt verkündet hat die NeueDB aus dem korporationsübergreifenden Dachverband, dem CDA. Den Eintritt eines weiteren Neumitglieds, der Burschenschaft Berolina Mittweida zu Lübeck, vermeldet die NeueDB ebenfalls, die aktuell mit 22 Burschenschaften in 17 Städten präsent ist. Im Gründungsjahr 1996 startete sie mit acht Burschenschaften. Zur weiteren Steigerung der Präsenz und Öffentlichkeitsarbeit installiert die NeueDB ein vierköpfiges Presseteam. (Link zur NeuenDB)

Tipp: ein Blick in die niveauvolle akademische Verbandszeitschrift academicus der NeuenDB ist zu empfehlen. Sie ist auch öffentlich für jeden Interessierten per Download lesbar.

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Eine Antwort zu “Liberaler Verband NeueDB richtet Burschentag dauerhaft in Jena aus

  1. Bei allem Verständnis für das Verlassen jener DB sollte jedoch nicht in Vergessenheit geraten, dass es die Burschenschaften in und um die NDB waren, die ein erhebliches Scherflein zu dieser Negativentwicklung Richtung rechtsextrem beigetragen haben, durch Ermöglichung oder Erzwingung des berüchtigten „historischen Kompromisses“ (Tausche Abschaffung der Pflichtmensur gegen Aufnahme jenes Burschi-naja aus südlicheren Gefilden). Auch mein Bund hat wider besseren Wissens dafür gestimmt, um die liberalen Burschenschaften im Verband zu halten.
    Ob eine kurzlebige Realisierung eines „68er-Charmes“ diesen Schritt rechtfertigen konnte darf füglich bezweifelt werden.

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