ZEIT.de: „Dachverband beschnitt Meinungsfreiheit“ – Wie Medien das Zusammenarbeitsverbot der DB für ihre Buxen mit Blog BPA kommentieren

logo-burschenschafter-gegen-neonazisMedien widmen sich auch der Entscheidung des Burschentages, seinen Mitgliedern die „Zusammenarbeit“ mit unserem Blog BPA zu untersagen. Hier eine Auswahl von Medienbeiträgen dazu:

ZEIT ONLINE, „Zündeln am Rande der Meinungsfreiheit“, 27.5.:
„- Die Hamburger Burschenschaft Germania – sie führt die ultrakonservative Splittergruppe Burschenschaftliche Gemeinschaft mit Verbindungen zu NPD und Kameradschaften – ließ proklamatorisch über ein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit abstimmen, die sie nicht gewährleistet sieht.
– In einem weiteren Beschluss beschnitt der Dachverband selbst die Meinungsfreiheit: Er verbot seinen Mitgliedern, mit dem burschenschaftskritischen Blog der Initiative Burschenschafter gegen Neonazis zusammenzuarbeiten, die Rechtsextremismus anprangert.“

DEUTSCHLANDFUNK, Kommentar „Der rechte Sinn“, 26.5.:
„Und – das ist besonders interessant für eine Organisation, die sich vor 200 Jahren mal den Kampf für Gesinnungs- und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben hat: Da sollte Burschenschaftern in einem Antrag untersagt werden, mit Kritikern der rechtsextremen Auswüchse zusammenzuarbeiten. Namentlich mit Christian Becker, ein ehemaliger Burschenschafter, der den Blog Burschenschafter gegen Neonazis betreibt. Ein sehr interessantes Verständnis von Meinungsfreiheit.“

TAZ.DE, „Burschenschafter konferieren: Harmonie rechtsgestrickt“, 25.5.
„Die „Einführung der Pflichtmensur“ liegt zudem als Antrag vor, wie auch ein Antrag, der sich gegen „Antigermanismus und Deutschenfeindlichkeit“ einzusetzt, ebenso einer, der die „Gleichbehandlung von allen Parteien“ fordert. Die antragsstellende „Hamburger Burschenschaft Germania“  gemeindet so die NPD mit ein. Die Hamburger forderten auch ein Kontaktverbot zu der Initiative von Becker, der am Freitag bereits angenommen wurde. „Das ehrt mich, ein Ritterschlag“, sagt Christian J. Becker, der von seinen Bundesbrüdern wegen seiner Kritik schon längst aus der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“ ausschlossen wurde.“

SPIEGEL.DE, „Putsch der völkischen Burschenschafter“, 23.5.:
„Zudem zeigen sich die Hamburger Germanen nachtragend: Sie fordern ein Kontaktverbot für Christian Becker – jenen ehemaligen Verbandsbruder, der Anfang 2012 die „Initiative Burschenschafter gegen Neonazis“ mitgegründet hatte und seitdem engagiert über die braunen Umtriebe im Dachverband bloggt. Becker empfindet die Forderung auf Nachfrage als „amüsant und hilflos“. Sie sei eigentlich „ein weiterer Ritterschlag für unseren kritischen Blog“. Sie zeige aber auch, „wie wenig rechten Burschenschaftern die Meinungsfreiheit für andere bedeuten kann, welche sie für sich gerne einfordern“.“

Kommentar: Nochmal danke an den Dachverband, dass er mit solchen Aktivitäten wie einem „Zusammenarbeitsverbot“ unseren Blog immer relevanter macht. Und uns schon mit dem Antrag einen Besucherrekord bescherte – und viele neue Stammleser, wie wir an den anhaltend hohen Leserzahlen sehen.

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